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Sonntag, 19. Nov. 17

Wien - Bei der Lack­pflege im Früh­jahr ist Vor­sicht ange­bracht: Denn unsach­gemäßer Umgang mit aggres­siven Mitteln wie Lack­rei­nigern oder Schleif­pas­ten kann schwere Beschä­digun­gen des Lackes zur Folge haben.

Mitsubishi Lancer EvolutionGranada - Mit­sub­ishi bietet den Lancer ab Juni wieder als Sport­modell Evo­lution an. Das teilte der japa­nische Her­stel­ler bei der Fahr­prä­sen­tation in Granada (Spanien) mit.

„White Edition” - Hyundai-Son­der­serie in limi­tier­ter Auflage Neckar­sulm (dpa/tmn) - Der Hyundai i30 wird jetzt auch als Son­der­modell „White Edition” ange­boten.

Stutt­gart/München - Der Sprit­ver­brauch steht bei der Ent­wick­lung neuer Fahr­zeuge mitt­ler­weile weit oben im Las­ten­heft.

München - Aus Kos­ten­gesichts­punk­ten lohnt es sich für Auto­fah­rer immer weniger, einen Diesel zu fahren. Nach Angaben des ADAC in München ist der Kos­ten­vor­teil der Selbstzün­der gegenü­ber den Ben­zinern weiter...

Rüs­sels­heim/Ober­pfaf­fen­hofen - Opel will 2012 seine ersten Elek­tro­fahr­zeuge in Deutsch­land auf den Markt bringen. Das sagte Opel-Spre­cher Manfred Scholz in Rüs­sels­heim.

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Marken-Cup-Modelle für Nachwuchs-Schumis

Gel­sen­kir­chen/München - Es passt zwar nicht so ganz zur „grünen Welle”, die seit Monaten die Auto­bran­che beschäf­tigt.

Mini Challenge

Cup für flotte Minis - bei der Renn­serie Mini Chal­lenge bret­tern die Fahrer in Tuning-Model­len mit „John Cooper Works”-Paket über die Piste. (Bild: BMW/dpa/tmn)

Doch das anhal­tende Inter­esse an hoch­moto­risier­ten Fahr­zeu­gen beweist: Die Lust an der Leis­tung ist bei vielen Auto­fans unge­bro­chen.

Weil einigen Autofahren der schnelle Spurt an der Ampel nicht genügt und die Zahl der Tem­poli­mits auch auf der Auto­bahn wächst, orga­nisie­ren viele Fahr­zeugher­stel­ler eigene Renn­serien für ambi­tio­nierte Nach­wuchs-Schumis. Die pas­sen­den Autos liefern sie gleich mit.

„Solche Mar­ken­pokale sollen das Spor­ten­gage­ment der Her­stel­ler doku­men­tie­ren und gleich­zei­tig ein biss­chen zum sport­lichen Image bei­tra­gen”, sagt Bran­chen­experte Prof. Fer­dinand Duden­höf­fer von der Fach­hoch­schule Gel­sen­kir­chen. Darüber hinaus seien Mar­ken­pokale auch ein Test für die ent­wickelte Technik, sagt Nick Mar­getts vom Markt­beob­ach­ter Jato Dyna­mics in Limburg. „Bei bestimm­ten Fahr­zeu­gen mit sport­lichem Image muss die Praxis schon her­hal­ten, was die Leis­tungs­daten ver­spre­chen. Der Rennsport­beleg dient als wich­tige Bestäti­gung dafür, dass ein Fahr­zeug­modell nicht nur sport­lich aus­sieht, sondern auch sport­lich fahren kann.”

Eine lange Tradition hat der automobile Brei­ten­sport bei Renault, wo es für junge Nach­wuchs­renn­fah­rer den Clio Cup gibt. Sie fahren nach Angaben von Renault-Spre­cher Thomas May-Englert mit einer Rennsport­ver­sion des Klein­wagens, die auf 150 kW/204 PS kommt und mit sequen­ziel­lem Sechs­gan­getriebe, Sperr­dif­feren­zial und Aero­dyna­mik­maß­nah­men für die Rund­stre­cke fit­gemacht wurde. Allein in Deutsch­land wurden bis dato rund 50 Exem­plare des Tou­ren­wagens ver­kauft. Gemes­sen an den Budgets der Formel 1 ist der Fahr­zeug­preis kein Hin­der­nis: Für rund 43 000 Euro bekom­men Schumi & Co. wohl nicht einmal einen Satz neuer Reifen. Außer­dem kann man die Autos - anders als die Formel-1-Boliden - auch mit Straßen­zulas­sung kaufen.

Ebenfalls auf den Reiz eines ver­gleichs­weise kleinen Preises baut die Mini Chal­lenge, bei der BMW in diesem Jahr zum ersten Mal die zweite Gene­ration des Klein­wagens ein­setzt. Die Renn­wagen basie­ren auf den auch für die Straße zuge­las­senen Tuning-Model­len mit „John Cooper Works”-Paket, kosten nach Werks­anga­ben 49 900 Euro und schöp­fen aus einem 1,6 Liter großen Turbo-Ben­ziner 154 kW/210 PS.

Doch es geht auch elitärer: So hat zum Bei­spiel Porsche für die Motor­sport­sai­son 2008 einen 911 GT3 Cup ent­wickelt. Ins­gesamt wird es in diesem Jahr 265 Fahr­zeuge geben. Sie haben den 3,6 Liter großen und 309 kW/420 PS starken Boxer­motor aus dem Serien-GT3, bekom­men aber ein Renn­getriebe, werden abge­speckt und von der Ren­nab­tei­lung im Ent­wick­lungs­zen­trum Weissach abge­stimmt und ein­gefah­ren. Noch vor­neh­mer dürfte der Kun­den­kreis bei der Ferrari Chal­lenge Europe sein, für die ein spe­ziell umgerüs­teter F430 mit annähernd 367 kW/500 PS auf die Rund­stre­cke geht.

Zwar zeigen die Bei­spiele, dass es Renn­wagen oft schon ab Werk zu kaufen gibt. „Doch im Grunde kann man jedes andere Auto zum Sport­gerät umbauen”, sagt Hans-Georg Marmit von der Sach­ver­stän­digen­orga­nisa­tion KÜS in Losheim am See (Saar­land). Er ver­weist auf Firmen, die Renn­sitze mon­tie­ren, Über­roll­bügel ein­bauen, das Fahr­werk modi­fizie­ren und die Motoren tunen. Doch nicht nur für den Straßen­ver­kehr brau­chen diese Modi­fika­tio­nen eine All­gemeine Betriebs­erlaub­nis (ABE). Auch für den Motor­spor­tein­satz müsse das Auto dem Regle­ment ent­spre­chend auf­gebaut sein.

Zwar sei es technisch wie juristisch kein Problem, einen Sport­wagen mit Zulas­sung für Straße und Renn­bahn auf­zubauen. Doch meist sei das ein schlech­ter Kom­pro­miss, sagt Marmit und ver­weist etwa auf das Fahr­werk: „Auf der Straße fehlt der Komfort und auf der Rund­stre­cke ist es noch immer zu weich.” Kri­tische Punkte seien zudem die Abgas­werte für den Straßen­ver­kehr, die von get­unten Renn­moto­ren oft nur sehr schwer zu errei­chen seien: „Wer bei seinem Racer keine Kom­pro­misse machen möchte, muss sein Auto deshalb auf dem Hänger zum Einsatz bringen.” Von Thomas Geiger, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/22/service/auto/t/rzo419511.html
Dienstag, 22. April 2008, 10:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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