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Samstag, 18. Nov. 17

Wien - Bei der Lack­pflege im Früh­jahr ist Vor­sicht ange­bracht: Denn unsach­gemäßer Umgang mit aggres­siven Mitteln wie Lack­rei­nigern oder Schleif­pas­ten kann schwere Beschä­digun­gen des Lackes zur Folge haben.

Mitsubishi Lancer EvolutionGranada - Mit­sub­ishi bietet den Lancer ab Juni wieder als Sport­modell Evo­lution an. Das teilte der japa­nische Her­stel­ler bei der Fahr­prä­sen­tation in Granada (Spanien) mit.

„White Edition” - Hyundai-Son­der­serie in limi­tier­ter Auflage Neckar­sulm (dpa/tmn) - Der Hyundai i30 wird jetzt auch als Son­der­modell „White Edition” ange­boten.

Stutt­gart/München - Der Sprit­ver­brauch steht bei der Ent­wick­lung neuer Fahr­zeuge mitt­ler­weile weit oben im Las­ten­heft.

München - Aus Kos­ten­gesichts­punk­ten lohnt es sich für Auto­fah­rer immer weniger, einen Diesel zu fahren. Nach Angaben des ADAC in München ist der Kos­ten­vor­teil der Selbstzün­der gegenü­ber den Ben­zinern weiter...

Rüs­sels­heim/Ober­pfaf­fen­hofen - Opel will 2012 seine ersten Elek­tro­fahr­zeuge in Deutsch­land auf den Markt bringen. Das sagte Opel-Spre­cher Manfred Scholz in Rüs­sels­heim.

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Warum Raserei im Verkehr so gefährlich ist

Berlin/Bonn - Es ist eine trau­rige Tra­dition: Alle Jahr wieder weisen Sta­tis­tiker „unan­gepasste Geschwin­dig­keit” als häu­figste Ursache für Unfälle mit Per­sonen­schä­den aus. Dahin­ter ver­birgt sich aber nicht immer hem­mungs­lose Raserei.

Gefährliche Raserei

Zu schnell unter­wegs: An Gefah­renstel­len will die Polizei Auto­fah­rer mit Blit­zern zur Ein­hal­tung der Höchst­geschwin­dig­keit zwingen. (Bild: Schie­ren­beck/dpa/tmn)

Zwar ist die Zahl der Fälle zurück­gegan­gen - von rund 78 700 im Jahr 2003 auf 64 700 im Jahr 2006. Doch weil die Unfall­zah­len all­gemein sinken, wird auch bei anderen Ursa­chen ein Rück­gang ver­zeich­net - und das Tempo-Problem steht weiter an der Spitze. Mit 59 700 Fällen folgten Vor­fahrt­feh­ler 2006 auf dem zweiten Platz vor Fehlern beim Abstand­hal­ten (47 100).

Für das falsche Tempo in der jeweiligen Situa­tion gibt es zahl­rei­che Gründe. Ein Klas­siker: „Man hat es eilig, will schnel­ler ans Ziel kommen”, sagt Klaus Bran­den­stein, Spre­cher der Unfall­for­schung der Ver­siche­rer in Berlin.

Problematisch wird dies in Ver­bin­dung mit den aktu­ellen Fahr­zeug­kon­struk­tio­nen. „Es gibt auch tech­nische Gründe, dass das Tempo heute nicht mehr so emp­fun­den wird wie früher”, sagt Unfall­for­scher Hart­muth Wolff vom Allianz Zentrum für Technik (AZT) in München. Das gilt unter anderem für die großen Fort­schritte bei der Geräusch­däm­mung und dem Komfort im All­gemei­nen. „In einer S-Klasse denkt man heute bei Tempo 100, dass man steht. In einer alten Ente hatte man bei solchen Geschwin­dig­kei­ten das Gefühl, man würde gleich die Schall­mauer durch­bre­chen”, bestätigt Klaus Bran­den­stein.

Damit verbunden ist auch ein trü­geri­sches Gefühl von Sicher­heit - das durch das Wissen um tech­nische Helfer wie ABS oder ESP, Spur­hal­teas­sis­tent oder Abstands­war­ner noch ver­stärkt wird. Doch dieser Fort­schritt ist kein Frei­fahrt­schein zum Gas­geben: „Es darf nicht so weit kommen, dass der Fahrer sich nur noch in der Lenker-Rolle sieht. Es kann tödlich sein, sich allein auf die Technik zu ver­las­sen”, warnt Bastian Roet, Ver­kehrs­sozio­loge des Auto­mobilclubs von Deutsch­land (AvD) in Frank­furt/Main.

Bleibt die Frage, welche Geschwin­dig­keit eine ange­passte ist. Eine pau­schale Antwort darauf gibt es nach Meinung der Exper­ten nicht. Viel­mehr ist der Auto­fah­rer gefor­dert, sich mit seinem Umfeld zu beschäf­tigen und auf die jewei­ligen Situa­tio­nen ein­zustel­len. „Man muss Situa­tio­nen unter­wegs fort­während prüfen und seine Geschwin­dig­keit dann darauf ein­stel­len”, so Roet. Wer bei Son­nen­schein flott los­fährt, muss womög­lich unter­wegs wegen eines Regen­schau­ers vom Gas gehen. Wer nach flotter Auto­bahn­fahrt auf die Land­straße abbiegt, sollte sein Tempo so ver­rin­gern, dass er auch dann noch stoppen kann, wenn aus einer Sei­ten­straße ein Auto kommt.

Der Tritt aufs Gaspedal hat auch damit zu tun, dass der Fahrer meint, dass ein höheres Tempo ohne große Gefah­ren machbar ist. „Es gibt nur wenige Men­schen, die bewusst durch hohes Tempo im Straßen­ver­kehr das Risiko suchen”, sagt Bastian Roet. „In der Regel fährt niemand schnel­ler, als er sich sicher fühlt.” Von Heiko Haupt, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/25/service/auto/t/rzo420463.html
Freitag, 25. April 2008, 10:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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