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Donnerstag, 23. Nov. 17

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Lisa, die Stimme aus dem Navi, fährt selber immer ohne

Köln - Mil­lio­nen Männer gehor­chen Meina Kentner (42) aufs Wort.

Stimme «Lisa»

Meina Kentner ist die Stimme „Lisa” der Tomtom-Navi­gati­ons­geräte. (Bild: dpa)

Versierte Fahrer, die früher auf ihren Ori­entie­rungs­sinn ver­trau­ten, lau­schen nun nur noch auf ihre kurzen Befehle: „Biegen Sie rechts ab” oder „Fahren Sie auf die Auto­bahn”.

Meina Kentner ist Lisa, die deutsche Stimme des Navi­gati­ons­sys­tems Tomtom. Selbst fährt sie immer ohne „Navi”. „Ich besitze gar keins”, sagt sie. „Mir ist es wichtig, dass ich selbst immer die Kon­trolle habe, auch beim Auto­fah­ren. Und ich würde mir auch nicht gern sagen lassen wollen, wie ich zu fahren habe.” Zudem miss­traut sie der Technik. Letztes Jahr war sie in Tsche­chien unter­wegs und konnte ver­fol­gen, wie mehrere Auto­fah­rer von ihrem Gerät aufs freie Feld gelotst wurden und dort zu hören bekamen: „Sie haben Ihren Bestim­mungs­ort erreicht.” Die wussten gar nicht mehr, was sie machen sollten, erzählt Kentner.

Nur zum Spaß ist sie schon mal unter Anlei­tung von Lisa Auto gefah­ren. „Da trickse ich mich dann gern selbst aus. Wenn meine Stimme sagt 'Biegen Sie rechts ab', fahr ich links und gucke, wie lang es dauert, bis das Gerät rea­giert.” In Ams­ter­dam, wo die gebür­tige Köl­nerin wohnt, kennt sie alle mög­lichen Schleich­wege, „und da kommt Lisa nicht mit, da weiß ich einfach besser Bescheid”.

Es ist schon fünf oder sechs Jahre her , seit die pro­fes­sio­nelle Spre­che­rin die akus­tischen Weg­wei­ser auf­genom­men hat. Das war eine Sache von wenigen Stunden, der ganze Text umfasste nicht mehr als drei Seiten, denn: „Das sind ja immer die­sel­ben Kom­man­dos, die jeweils neu zusam­men­gesetzt werden.” Straßen- oder Orts­namen werden nicht genannt.

Zum Zeit­punkt der Auf­nahme konnte noch niemand vor­aus­sehen, dass gerade dieses System mal erfolg­reich sein würde. Für Meina Kentner war es ein Auftrag wie zig andere. Vor etwa drei Jahren mel­deten sich die ersten Freunde, die ihre Stimme erkannt hatten. Nun ist sie sogar schon bei Günther Jauch in „stern TV” gewesen. „Verrückt, wie ich durch dieses Auf­trä­gel­chen nun eine gewisse Bekannt­heit erlange.”

An die Aufnahme damals kann sie sich noch gut erin­nern. Das Ton­stu­dio war beson­ders schön gelegen, in einem Schlöss­chen auf dem Lande bei Hil­ver­sum. Sie weiß auch noch, dass sie sehr auf die Satz­melo­die geach­tet hat, damit es nicht zu monoton wurde. „Und eine gewisse freund­liche Wärme wollte ich aus­strah­len. Ich lebe ja schon seit über zwanzig Jahren in den Nie­der­lan­den, und dort klingt Deutsch noch immer sehr auto­ritär. Wenn die uns nach­machen, dann immer mit 'Achtung' und 'Jawohl'. Das wollte ich auf jeden Fall ver­mei­den. Ich wollte es so spre­chen, dass es auch auf langen Stre­cken noch zu ertra­gen ist.”

Viele glauben, dass Lisa nur eine Com­puter­stimme ist. Und wenn sie sich schon einen Men­schen dazu­den­ken, dann meist ein blauäu­giges, harm­loses Blond­chen. Doch hinter der nüch­ter­nen Stimme ver­birgt sich eine inter­essante Frau mit langen roten Haaren, eine Schau­spie­lerin, die mit 19 Jahren von Köln nach Ams­ter­dam zog, um an der Klein­kunst­aka­demie zu stu­die­ren. Zunächst tourte sie durch Holland und Deutsch­land, später, als sie zwei Kinder bekam, ver­legte sie sich aufs Spre­chen von Wer­bespots, die häufig in den Nie­der­lan­den pro­duziert werden. „Was ich schön fände, wäre, wenn jetzt viel­leicht auch mal der WDR oder ein anderer deut­scher Sender auf mich auf­merk­sam würde.” Von Chri­stoph Dries­sen, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/05/service/auto/t/rzo423022.html
Montag, 05. Mai 2008, 15:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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