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Sonntag, 22. Juli 18

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Mazda 6 Kombi: Lademeister mit „Sechs”-Appeal

Hamburg - Mazda bringt mehr „Sechs”-Appeal in die Mittelklasse und will die Kunden nicht mehr allein mit vernünftigen Argumenten gewinnen. Für die zweite Generation des Mazda 6 zählt deshalb nicht mehr nur noch größer, solider, besser und sparsamer.

Mazda 6 Kombi 1

Mit einem Gar­demaß von 4,78 Metern über­ragt der Mazda 6 in der Kom­biver­sion viele Mit­bewer­ber. (Bild: Mazda)

Das Design ist offensiv, aber nicht aggressiv

Die neuen Modelle sind jetzt auch eleganter, leidenschaftlicher und rundherum ansprechender geworden. Dass sich Vernunft und Vergnügen aber nicht ausschließen, beweisen die Japaner vor allem mit dem Kombi und dem Dieselmotor, die seit April die Modellfamilie komplett machen. Wie alle Karosserievarianten ist auch der Kombi beim Generationswechsel noch einmal gewachsen. Er legt in der Länge um acht und im Radstand um fünf Zentimeter zu und bietet deshalb mehr Platz auf allen Plätzen. Außerdem überragt er mit einem Gardemaß von 4,78 Metern nicht nur die meisten Wettbewerber, sondern ist auch drei Zentimeter länger als Limousine und Fließheck. Dazu gibt es ein kraftvolles Design: Aus dem Biedermann von einst wird ein forscher und selbstbewusster Wagen, der mit größerem Grill und neuen Scheinwerfern offensiv, aber nicht aggressiv in die Zukunft blickt. An der Flanke geben dem Kombi muskulöse Radläufe, die ansteigende Gürtellinie, das sanft abfallende Dach und das geschwungene Fensterband einen sportlichen Anstrich. Von hinten lässt er mit seiner großen Klappe keinen Zweifel an den Nehmerqualitäten.

Mazda 6 Kombi 2

Forsch und selbst­bewusst: Kraft­vol­les Design löst den Bie­der­mann-Look ab. (Bild: Mazda)

Mehr Stauraum als der Branchenprimus

Mit einem Fassungsvermögen von 519 Litern bietet er bei aufrechtstehender Rückbank deutlich mehr Ladevolumen als die sogenannten Premiumkombis aus Deutschland. Und als Zweisitzer fährt er mit 1751 Litern sogar dem Branchenprimus VW Passat davon. Doch es ist nicht allein das Platzangebot, das den Mazda6 auszeichnet. Es sind auch ein paar pfiffige Details, die den Umgang mit ihm erleichtern: Zwar kann man nicht den Beifahrersitz umlegen oder die Heckscheibe separat öffnen. Doch muss man dank einer ausgeklügelten Mechanik nur mit dem kleinen Finger an einem Hebel im Kofferraum ziehen, damit die einzelnen Elemente der asymmetrisch geteilten Rückbank in sich zusammensinken und einen nahezu ebenen Ladeboden von knapp zwei Metern Länge erzeugen. Und der ewige Kampf mit der Gepäckraumabdeckung ist auch vorbei: Sie ist fest eingebaut und schwingt automatisch auf, wenn der Kofferraum geöffnet wird. Braucht man die volle Ladehöhe, kann sie auch in einem maßgeschneiderten Unterbodenfach verstaut werden.

Mazda 6 Kombi 5

Große Klappe und nied­rige Lade­kante erleich­tern das Beladen. (Bild: Mazda)

Bordcomputer wie aus den Kindertagen der Digitaluhr

Aber Mazda hat bei der Modellpflege auch den Innenraum flottgemacht. Dabei wurde das Interieur zwar aufwendig gestaltet. Die Bedienung ist logisch und mit einem neuen Multifunktionslenkrad ein Kinderspiel. Und auch die Instrumentenbeleuchtung, die den Fahrer willkommen heißt, ist eine schöne Idee. Doch nach drei, vier Mal wirkt die Lichtorgel etwas albern, und an den blauen Ringen um die Instrumente hat man sich schnell sattgesehen. Da hätten die Japaner besser in einen neuen Bordcomputer investiert. Denn während das Navigationssystem modern aussieht, wirkt er etwas altbacken.

Mazda 6 Kombi 4

Bei ebener Lade­fläche wächst der Stau­raum von 519 auf 1751 Liter - mehr als beim Bran­chen­pri­mus VW Passat. (Bild: Mazda)

Trotz wenig Leistung passt der Diesel am besten

Für den Antrieb des Mazda6 stellen die Japaner in allen drei Karosserievarianten drei Benziner mit 1,8 bis 2,5 Litern Hubraum (88 kW/120 PS bis 125 kW/170 PS) sowie jetzt auch wieder einen Diesel zur Wahl. Dass alle Motoren weniger verbrauchen als früher, liegt nur zum kleinen Teil am Feinschliff der Aggregate, sondern vielmehr am intelligenten Leichtbau. Und obendrein ist die Karosserie windschnittiger. Sparsamster Motor ist der neue Selbstzünder: Er hat zwei Liter Hubraum und geht mit 103 kW/140 PS zu Werke. Mit maximal 330 Newtonmeter (Nm) und einem gut gestuften Sechsgang-Getriebe beschleunigt der ordentlich gedämmte und angenehm kultivierte Vierzylinder den Kombi in 10,9 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde (km/h) und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 197 km/h. Natürlich gibt es Diesel mit mehr Dampf und mehr Dynamik, doch dafür ist der Motor im Mittel auch mit 5,7 Litern (CO2-Ausstoß: 151 g/km) zufrieden und kostet nur 1200 Euro mehr als der adäquate Benziner.

Mazda 6 Kombi

Trotz Mul­tifunk­tions­lenk­rad wirkt das Inte­rieur und der Bord­com­puter etwas alt­backen. (Bild: Mazda)

Fazit: Die Form spricht an, der Preis überzeugt

Was neben Form und Funktion für den Mazda spricht, ist seine attraktive Positionierung: Schließlich ist der Basiskombi mit 23 400 Euro nur exakt 1000 Euro teurer als die Limousine - ESP, sechs Airbags, aktive Kopfstützen und Extras wie Klimaanlage, CD-Radio und Alufelgen inklusive. Und anders als bei den vielen Deutschen muss auch für die Dachreling keiner extra zahlen.
DATENBLATT: Mazda6 Sport Kombi 2.0 l MZR-CD
Motor und Antrieb: Vierzylinder-Common-Rail-Diesel
Hubraum: 1998 ccm
Max. Leistung: 103 kW/140 PS bei 3 500 U/min
Max. Drehmoment: 330 Nm bei 2000 U/min
Antrieb: Frontantrieb
Getriebe: Sechsgang-Schaltgetriebe
Maße und Gewichte:
Länge: 4785 mm
Breite: 1795 mm
Höhe: 1490 mm
Radstand: 2725 mm
Leergewicht: 1545 kg
Zuladung: 565 kg
Kofferraumvolumen: 519 bis 1751 Liter
Fahrdaten:
Höchstgeschwindigkeit: 197 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 10,9 s
Durchschnittsverbrauch: 5,7 Liter/100 km
Reichweite: k.A.
CO2-Emission: 151 g/km
Kraftstoff: Diesel
Schadstoffklasse: EU4
Kosten:
Basispreis der Modellreihe: 23 400 Euro
Grundpreis des Sport Kombi 2.0 l MZR-CD: 25 400 Euro
Typklassen: KH 18/VK 21 /TK 24
Kfz-Steuer pro Jahr: 309 Euro/Jahr
Alle Daten laut Hersteller, GDV, Schwacke
Wichtige Serienausstattung:
Sicherheit: ESP, Front-, Seiten- und Vorhang-Airbags, aktive Kopfstützen
Komfort: Klimaanlage, Zentralverriegelung, Alufelgen, CD-Radio, Laderaumabdeckung

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/09/service/auto/test/t/rzo415984.html
Mittwoch, 09. April 2008, 9:23 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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