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Donnerstag, 23. Nov. 17
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Stutt­gart - Viele sind längst drin in der vir­tuel­len Welt und wissen nicht um die Gefah­ren: Bei Kindern und Jugend­lichen herrscht nach Poli­zei­anga­ben inzwi­schen „Voll­ver­sor­gung” bei Mobil­tele­fonen und beim Zugang zu...

Kassel - Private Job­ver­mitt­ler haben grundsätz­lich auch in dem Fall das Recht auf eine Pro­vision, wenn sie einen Arbeits­losen an ihren eigenen Arbeit­geber ver­mit­teln.

Bochum/Hamburg - Haus­män­ner sind unter Stu­den­tin­nen schein­bar beliebt: Jede Zweite kann sich vor­stel­len, dass ihr Partner sich um den Haus­halt kümmert, während sie arbei­tet.

Stutt­gart - Bevor sie einen Betrieb über­neh­men, können sich Frauen in einer Hospi­tation den Alltag von Unter­neh­mern anschauen. Als Chefin auf Zeit können sie für zwei bis drei Wochen in eine andere Firma gehen.

Güters­loh/Erfurt - Nach Ein­schät­zung von Stu­den­ten und Pro­fes­soren lassen sich Medien- und Kom­muni­kati­ons­wis­sen­schaf­ten im deutsch­spra­chi­gen Raum am besten an den Uni­ver­sitäten Erfurt und Münster stu­die­ren.

Hamburg - Männer und Frauen unter­schei­den sich in ihren Erwar­tun­gen an den Beruf: Bei einer reprä­sen­tati­ven Umfrage gaben 49 Prozent der Frauen an, an der Arbeit den Umgang mit Men­schen zu schät­zen. 42 Prozent der...

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Bio-Experten zunehmend gesucht

Han­nover/Bad Mer­gentheim - Bio-Limo­nade und Voll­korn-Gemü­ses­teaks, fett­freie Natur­joghurts oder koh­len­hydrat­armes Knäcke­brot: Die Lebens­mit­tel­bran­che ent­wickelt immer mehr neue Pro­dukte.

Arbeiten mit Lebensmitteln

Nicht nur klas­sische Berufe sind in der Lebens­mit­tel­bran­che gefragt. (Bild: Zen­tral­ver­band des Deut­schen Bäcker­hand­werks/dpa/tmn)

Längst arbei­ten in dem Bereich nicht mehr nur die klas­sischen Bäcker oder Metzger. Der Lebens­mit­tel­sek­tor bietet auch Jobs für Bio-Fach­kräfte, Lebens­mit­tel­inge­nieure und Öko­tro­pho­logen. „Die Branche jammert über feh­lende Aus­zubil­dende”, sagt Claus Mer­tels­mann, Geschäfts­füh­rer des Ver­ban­des der Ernährungs­wirt­schaft Nie­der­sach­sen/Bremen/Sachsen-Anhalt aus Han­nover. „Dies wird sich auch in Anbe­tracht der demo­gra­fischen Ent­wick­lung noch ver­schär­fen.” Dabei bieten sich nicht nur für Haupt- oder Real­schü­ler Berufs­mög­lich­kei­ten. Auch Abi­turi­enten könnten in der Lebens­mit­tel­wirt­schaft einen Job finden - viele Hoch­schu­len haben ent­spre­chende Stu­diengänge im Pro­gramm.

Beispielsweise an der Berufsakademie Mosbach/Bad Mer­gentheim (Baden-Würt­tem­berg) gibt es seit 2007 einen Bache­lor-Stu­dien­gang Food Mana­gement. „Das ist eine Kom­bina­tion aus Betriebs­wirt­schafts­lehre und Ernährungs­wis­sen­schaft”, erläu­tert Prof. Sabine Woydt. Dass solche Ange­bote in Deutsch­land immer häu­figer zu finden sind, begrün­det Woydt mit dem geän­der­ten Ernährungs­bewusst­sein der Ver­brau­cher. „Wünsche wie all­ergie­getes­tet, gen­tech­nik­frei und öko­logi­sches Angebot sind neue Her­aus­for­derun­gen.”

Die Lebens­mit­tel­indus­trie hat Woydt zufolge in der Ver­gan­gen­heit nur bedingt auf die älter wer­dende Gesell­schaft und deren ver­änderte Anfor­derun­gen rea­giert: „Es gibt nicht wirk­lich alters­gesunde Kost.” Die sei aber nötig, da Men­schen älter als 40 Jahre weniger Kalo­rien zu sich nehmen dürften, um ihr Gewicht zu halten. „Es braucht also neue Pro­dukte.” Im Stu­dien­gang Food Mana­gement lernen die Stu­den­ten neben den betriebs­wirt­schaft­lichen Grund­lagen zugleich Ernährungs­erzie­hung und -wis­sen­schaft, All­ergie­kunde und Sen­sorik­schu­lung, „damit sie zum Bei­spiel einen guten Fisch erken­nen können”, erläu­tert Woydt.

Wer nicht studieren will und auch keine Per­spek­tive in der Flei­sche­rei oder Kon­dito­rei sieht, kann auch andere ernährungs­spe­zifi­sche Berufe lernen. Mer­tels­mann zufolge gibt es bei­spiels­weise Fach­kräfte für Lebens­mit­tel­tech­nik, Frucht­saft­tech­nik oder Süß­waren­tech­nik. Nach der Lehre könnten die Gesel­len in der Pro­duk­tion, Pro­dukt­ent­wick­lung und nach wei­terer Fort­bil­dung auch im Labor ein­gesetzt werden.

Nach Ansicht von Alex­ander Gerber vom Bund Öko­logi­sche Lebens­mit­tel­wirt­schaft in Berlin ist in der Branche ins­beson­dere der Außer-Haus-Ver­pfle­gungs­bereich ein wach­sen­der Sektor. Gerade in Großküchen und im Logis­tik­bereich steige die Nach­frage nach Spe­zia­lis­ten. Auch die Großhänd­ler der boo­men­den Bio-Branche müssten lang­fris­tig darauf setzen, Beschäf­tigte für den Lie­fer­ser­vice ein­zustel­len.

INFO: Aus­bil­dung im Bio-Sektor

„Im Bio-Bereich hängt die Aus­bil­dung noch ein biss­chen hin­ter­her”, sagt Alex­ander Gerber vom Bund Öko­logi­sche Lebens­mit­tel­wirt­schaft aus Berlin. „Ökos­pezi­fische Aus­bil­dun­gen gibt es derzeit fast nur im land­wirt­schaft­lichen Bereich.” Dennoch sei der Fach­kräf­tebe­darf hoch, zum Bei­spiel in den Berei­chen Öko­tro­pho­logie und Öko­wirt­schaft. Langsam eta­blier­ten sich Stu­diengänge an den Hoch­schu­len, die die Ver­arbei­tung und den Handel mit Lebens­mit­teln mit ökos­pezi­fischem Wissen kom­binie­ren. Gesucht würden Fach­kräfte wie Bio­land­wirte, aber auch Kel­ler­meis­ter, Bäcker oder Mol­kerei­exper­ten mit Bio­hin­ter­grund.

Berufsakademie Mosbach: www.ba-mosbach.de

Berufsinformationen von A-Z: www.beru­fenet.arbeit­sagen­tur.de Von Ange­lika Röpcke, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/07/service/berufbildung/t/rzo415397.html
Montag, 07. April 2008, 9:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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