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Freitag, 17. Nov. 17
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Stutt­gart - Viele sind längst drin in der vir­tuel­len Welt und wissen nicht um die Gefah­ren: Bei Kindern und Jugend­lichen herrscht nach Poli­zei­anga­ben inzwi­schen „Voll­ver­sor­gung” bei Mobil­tele­fonen und beim Zugang zu...

Kassel - Private Job­ver­mitt­ler haben grundsätz­lich auch in dem Fall das Recht auf eine Pro­vision, wenn sie einen Arbeits­losen an ihren eigenen Arbeit­geber ver­mit­teln.

Bochum/Hamburg - Haus­män­ner sind unter Stu­den­tin­nen schein­bar beliebt: Jede Zweite kann sich vor­stel­len, dass ihr Partner sich um den Haus­halt kümmert, während sie arbei­tet.

Stutt­gart - Bevor sie einen Betrieb über­neh­men, können sich Frauen in einer Hospi­tation den Alltag von Unter­neh­mern anschauen. Als Chefin auf Zeit können sie für zwei bis drei Wochen in eine andere Firma gehen.

Güters­loh/Erfurt - Nach Ein­schät­zung von Stu­den­ten und Pro­fes­soren lassen sich Medien- und Kom­muni­kati­ons­wis­sen­schaf­ten im deutsch­spra­chi­gen Raum am besten an den Uni­ver­sitäten Erfurt und Münster stu­die­ren.

Hamburg - Männer und Frauen unter­schei­den sich in ihren Erwar­tun­gen an den Beruf: Bei einer reprä­sen­tati­ven Umfrage gaben 49 Prozent der Frauen an, an der Arbeit den Umgang mit Men­schen zu schät­zen. 42 Prozent der...

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Ideenmanagement ist im Kommen

Frank­furt/Main - Guter Rat ist teuer. Vor allem große Kon­zerne greifen gern auf kost­spie­lige Hilfe von außen zurück, um Kosten zu senken und Inno­vatio­nen zu fördern. Das lässt sich mit einem guten Ide­enma­nage­ment-System oft ein­facher errei­chen.

Ideenmanagement

Tüfteln für gute Ideen - viele deut­sche Unter­neh­men prä­mie­ren Ver­bes­serungs­vor­schläge ihrer Mit­arbei­ter. (Bild: Audi/dpa/tmn)

Im Ide­alfall gingen Ver­bes­serungs­vor­schläge ganz selbst­ver­ständ­lich in den Arbeit­sall­tag ein, sagt Chris­tiane Kers­ting vom Deut­schen Insti­tut für Betriebs­wirt­schaft (dib) in Frank­furt. Der büro­kra­tische Aufwand sollte gering sein, betont Kers­ting. Am prak­tischs­ten sei es, wenn ein Mit­arbei­ter seine Idee direkt seinem unmit­tel­baren Vor­geset­zen vor­schla­gen kann. Von dezen­tra­lem Ide­enma­nage­ment ist in diesem Fall die Rede. Viele Unter­neh­men setzen aber auf stärker gere­gelte Systeme. Alex­ander Böhne von der Bun­des­ver­eini­gung der Deut­schen Arbeit­geber­ver­bände (BDA) in Berlin erklärt das so: „Je größer das Unter­neh­men, desto struk­turel­ler ist das Ide­enma­nage­ment ange­legt.”

In diesem Fall sollte eine zentrale Stelle im Unter­neh­men als Kom­muni­kati­ons­zen­trale für Vor­schläge dienen. Ein Ide­enma­nager nimmt die Idee ent­gegen, hilft dem Mit­arbei­ter bei der For­mulie­rung und Aus­arbei­tung, macht eine formale Prüfung und reicht die Idee dann weiter. Bei einer Misch­form aus zen­tra­lem und dezen­tra­lem Modell wendet sich der Mit­arbei­ter direkt an seine Führungs­kraft oder an den Ide­enma­nager.

Prof. Fried­rich Kerka vom Insti­tut für ange­wandte Inno­vati­ons­for­schung in Bochum warnt aller­dings davor, solche Systeme als Selbst­läu­fer zu betrach­ten. Es nütze nichts, wenn eine Firma zum Bei­spiel eine noch so tolle Soft­ware hat, in die Mit­arbei­ter Ideen ein­geben können. „Sie brau­chen Men­schen, die aus Ideen Inno­vatio­nen machen”, sagt Kerka. Vor allem die Unter­neh­mens­führung müsse hinter dem Gedan­ken stehen.

„Ein innovativer Mitarbeiter ist immer gut”, sagt BDA-Experte Böhne. Das funk­tio­niere aber nur, wenn die Unter­neh­mens­kul­tur ent­spre­chend ist. Der Mit­arbei­ter müsse „wollen, können und dürfen”. Dann sei das Ide­enma­nage­ment auch ein wich­tiges Instru­ment für die Per­sonal­ent­wick­lung – neben dem Ziel, die Unter­neh­mensabläufe kon­tinu­ier­lich zu ver­bes­sern. Ein guter und stra­tegisch sinn­vol­ler Vor­schlag gebe Hin­weise, ob jemand ver­netzt denkt und dank eines „Heli­kopter-Blicks” die Unter­neh­mens­ziele nicht aus den Augen ver­liert, sagt Böhne.

Umstritten ist die finan­zielle Ent­loh­nung von Ide­enge­bern. Was einer­seits ein Anreiz ist, sich über­haupt Gedan­ken zu machen, kann ande­rer­seits dazu führen, dass Mit­arbei­ter Ideen horten, um sie erst dann publik zu machen, wenn es sich mate­riell aus­zahlt. Manche Unter­neh­men setzten daher eher auf einen sym­boli­schen Lohn, etwa indem sie Ide­enwett­bewerbe mit einer Tombola ver­bin­den, sagt Kerka. „Die beste Moti­vation, sich immer wieder mit inno­vati­ven Tipps an der Unter­neh­men­sent­wick­lung zu betei­ligen, ist das schnelle Feed­back an die Ide­enge­ber sowie die zügige Umset­zung von Ver­bes­serungs­vor­schlä­gen.”

INFO: Durch gute Ideen lassen sich Mil­lio­nen sparen

Einer aktu­elle Studie des Markt­for­schungs­insti­tuts EuPD Rese­arch aus Bonn zufolge lässt sich der Nutzen von Mit­arbei­ter-Tipps genau berech­nen: Jeder für Ver­bes­serun­gen ein­gesetzte Euro bringe im Schnitt zehn Euro Gewinn. 2006 konnten mehr zehn Prozent der Unter­neh­men, die Vor­schläge ihrer Beleg­schaft umsetz­ten, dadurch mehr als zehn Mil­lio­nen Euro ein­spa­ren. 271 Mil­lio­nen Euro Erspar­nis waren es laut der Unter­suchung sogar bei der Deut­schen Post, 168 Mil­lio­nen bei Volks­wagen und 158 Mil­lio­nen bei Siemens. Von Nina C. Zim­mer­mann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/14/service/berufbildung/t/rzo417291.html
Montag, 14. April 2008, 11:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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