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Montag, 20. Nov. 17
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Stutt­gart - Viele sind längst drin in der vir­tuel­len Welt und wissen nicht um die Gefah­ren: Bei Kindern und Jugend­lichen herrscht nach Poli­zei­anga­ben inzwi­schen „Voll­ver­sor­gung” bei Mobil­tele­fonen und beim Zugang zu...

Kassel - Private Job­ver­mitt­ler haben grundsätz­lich auch in dem Fall das Recht auf eine Pro­vision, wenn sie einen Arbeits­losen an ihren eigenen Arbeit­geber ver­mit­teln.

Bochum/Hamburg - Haus­män­ner sind unter Stu­den­tin­nen schein­bar beliebt: Jede Zweite kann sich vor­stel­len, dass ihr Partner sich um den Haus­halt kümmert, während sie arbei­tet.

Stutt­gart - Bevor sie einen Betrieb über­neh­men, können sich Frauen in einer Hospi­tation den Alltag von Unter­neh­mern anschauen. Als Chefin auf Zeit können sie für zwei bis drei Wochen in eine andere Firma gehen.

Güters­loh/Erfurt - Nach Ein­schät­zung von Stu­den­ten und Pro­fes­soren lassen sich Medien- und Kom­muni­kati­ons­wis­sen­schaf­ten im deutsch­spra­chi­gen Raum am besten an den Uni­ver­sitäten Erfurt und Münster stu­die­ren.

Hamburg - Männer und Frauen unter­schei­den sich in ihren Erwar­tun­gen an den Beruf: Bei einer reprä­sen­tati­ven Umfrage gaben 49 Prozent der Frauen an, an der Arbeit den Umgang mit Men­schen zu schät­zen. 42 Prozent der...

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Ehrenamtliches Coaching: Paten helfen bei der Jobsuche

Oldenburg/Erfurt (dpa/tmn) - Thomas Meyer weiß, was es heißt, wenn die Aus­bil­dungs­plätze knapp sind.

Ehrenamtliches Coaching

Zwei, die an einem Strang ziehen: Erfah­rene Job­paten helfen Berufs­ein­stei­gern vor­anzu­kom­men. (Bild: Schie­ren­beck/dpa/tmn)

Als er selbst in den 70er Jahren eine Lehr­stelle suchte, gab es Erwach­sene, die ihn dabei unter­stütz­ten.

Mittlerweile ist der 48-jährige Olden­bur­ger seit fast zwei Jahr­zehn­ten selbst­stän­diger EDV-Dienst­leis­ter. Seit vier Jahren arbei­tet er als Coach. Außer­dem enga­giert er sich ehren­amt­lich für lehr­stel­len­suchende Haupt­schü­ler.

In dem Projekt „JobPate” der Stadt Olden­burg beglei­ten berufs­erfah­rene Erwach­sene junge Haupt­schü­ler auf ihrem Weg in die Arbeits­welt. „Mit 13, 14 Jahren haben sie bereits in ihren Köpfen, dass sie keine Chance haben”, bedau­ert Meyer. Dass Haupt­schü­ler in unserer Gesell­schaft derart schlechte Berufs­aus­sich­ten haben, ist für ihn nicht akzep­tabel.

In Kooperation mit vier Schulen der Stadt führt das Job­paten-Projekt inter­essierte Haupt­schü­ler mit berufs­erfah­renen Unter­stüt­zern zusam­men. „Wir leisten Hilfe zur Selbst­hilfe”, betont Meyer. „Es ist nicht unsere Aufgabe, den Jugend­lichen an die Hand zu nehmen und mit ihm in den Prak­tikum­betrieb zu gehen.”

„Viele Haupt­schü­ler haben kaum eine Vor­stel­lung davon, wie breit das Spek­trum der Aus­bil­dungs­berufe ist”, sagt Monika Engel­mann-Bölts von der städ­tischen „Agentur:ehren­sache”, die das Projekt koor­diniert. „Fragt man die Mädchen, wollen sie Fri­seu­rin werden, die Jungen KfZ-Mecha­niker.” Die Job­paten gehen mit den Jugend­lichen ins Berufs­infor­mati­ons­zen­trum oder können ihnen dank ihrer Kon­takte sogar einen Betrieb von innen zeigen. So eröff­nen sich neue Per­spek­tiven.

Auch Udo Becker fand bei der Suche nach einem neuen Job Unter­stüt­zung bei einem ehren­amt­lichen Coach. Fast zwei Jahre war der 43-jährige Erfur­ter zuvor arbeits­los. Er habe Bewer­bun­gen „ohne Ende” geschrie­ben, erzählt er. Mit Unter­stüt­zung eines Paten von der Ini­tia­tive „Arbeit durch Mana­gement/Paten­modell” fand Becker, der im Bereich Elek­tro­instal­lation arbei­tet, eine befris­tete Stelle.

„Es ist ein gutes Gefühl, wenn mal ein anderer auf den Lebens­lauf schaut”, sagt Becker. Sein Pate hatte ein offenes Ohr und Zeit zum Zuhören. „Die emo­tio­nale Unter­stüt­zung durch den Paten spielt eine wich­tige Rolle”, erklärt Jutta Anna Kleber von der Bun­des­geschäfts­stelle „Arbeit durch Mana­gement/Paten­modell” in Berlin. Während die Suche nach einem Job das Denken der Betrof­fenen bestimmt, finden sie im Fami­lien- und Freun­des­kreis irgend­wann kaum noch Gehör. „Der Jobpate nimmt sich Zeit”, sagt Kleber.

Unterstützung erhält das Projekt „Arbeit durch Mana­gement/Paten­modell” auch von Unter­neh­mens­seite. Einige Firmen stellen Führungs­kräfte stun­den­weise frei. „Jobpate und Arbeits­suchen­der erstel­len gemein­sam einen Inte­gra­tions­plan mit einer Ziel­ver­ein­barung”, erklärt Pro­jekt­lei­terin Kleber. Er kann ver­schie­dene Ele­mente ent­hal­ten - von der Stel­len­recher­che bis zur beruf­lichen Neu­ori­entie­rung.

Informationen: Arbeit durch Mana­gement/Paten­modell, Dia­koni­sches Werk Berlin-Bran­den­burg-schle­sische Ober­lau­sitz, Paul­sen­straße 55/56, 12163 Berlin, Telefon: 030/68 08 85 11; „Agentur:ehren­sache” der Stadt Olden­burg, Peter­straße 3, 26121 Olden­burg, Telefon: 0441/235 23 11

Arbeit durch Management/Patenmodel: www.paten­modell.de

„Agentur:ehren­sache”: www.olden­burg.de/ehren­sache Von Sabine Schra­der, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/21/service/berufbildung/t/rzo419157.html
Montag, 21. April 2008, 9:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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