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Freitag, 17. Nov. 17
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Nachhilfe im Internet: Der Lehrer sitzt in Indien

Washing­ton - Max lebt in Arizona, sein Nach­hil­feleh­rer Bindu in Indien - die Haus­auf­gaben bespre­chen die beiden übers Inter­net.

E-Mail an den Lehrer

Hausaufgaben-Kon­trolle per E-Mail: Immer mehr Schüler aus den USA nehmen über das Inter­net Nach­hilfe. Die Lehrer arbei­ten von Indien aus. (Bild: dpa-infocom)

Mehr als 700 000 Schüler aus den USA lassen sich mitt­ler­weile auf diese kos­tengüns­tige Weise helfen.

Max kämpft in der Schule vor allem mit den Fächern Chemie, Eng­lisch und Physik. „Alleine würde ich das nicht schaf­fen”, sagt der Elf­jäh­rige aus Scotts­dale im US-Staat Arizona. Deshalb bespricht der Sechst-Kläss­ler ein paar Mal in der Woche mit seinem Nach­hil­feleh­rer Bindu die Haus­auf­gaben. Vor allem die tra­ditio­nel­len Nach­hilfe-Insti­tutio­nen - wie das ame­rika­nische „Sylvan Lear­ning” mit über 1000 Nach­hilfe-Filia­len im Land - spüren die neue Kon­kur­renz. Neue Firmen wie „TutorVista” und „Growing Stars”, die ihre Tutoren vor­nehm­lich in Indien beschäf­tigen, locken vor allem mit nied­rige Preisen.

Eltern müssten nicht mehr wie bisher bei den tra­ditio­nel­len, lokalen Anbie­tern bis zu 70 Dollar (45 Euro) für Grup­pen­nach­hil­festun­den ihrer Kinder zahlen, betont der Chef des Nach­hilfe-Insti­tuts „TutorVista”, John Stuppy. Sein Unter­neh­men wirbt mit einer Nach­hilfe-Fla­trate von 100 Dollar monat­lich, für die Schüler unbe­grenzt inten­siven Ein­zel­unter­richt - übers Web - bekom­men können. Alles was die Kinder bräuch­ten, seien ein Com­puter mit Breit­band-Inter­net­anschluss und ein Kopf­hörer mit Mikro­fon. Für natur­wis­sen­schaft­liche Fächer emp­fiehlt „TutorVista” zudem eine elek­tro­nische Tafel, auf der Schüler und Lehrer mit einem digi­talen Stift schrei­ben und das auf ihrem Bild­schirm ver­fol­gen können.

Seit der Gründung 2005 ist „TutorVista” laut Stuppy enorm gewach­sen: Inzwi­schen gebe es über 10 000 Abon­nen­ten. Die meisten stamm­ten aus den USA, aber auch Schüler in Groß­bri­tan­nien, Kanada, der Türkei, Finn­land, Ägypten und sogar aus Deutsch­land wählten sich ins Inter­net ein, um mit ihrem indi­schen Nach­hil­feleh­rer zu lernen.

Die meisten Lehrer stamm­ten aus Indien, es gebe aber auch viele aus Korea, China, Thai­land und Malay­sia. „Überall auf der ganzen Welt gibt es her­vor­ragende Lehrer - und wir wollen sie mit Schü­lern hier zusam­men bringen”, sagt Stuppy. 85 Prozent der Lehrer besäßen einen Hoch­schul­abschluss, manche sogar einen Dok­tor­titel. Sie würden an indi­schen Schulen rekru­tiert, aber auch pen­sio­nierte Lehrer oder Leh­rerin­nen, die sich um ihre kleinen Kinder kümmern wollten, gehör­ten zum Mit­arbei­ter­stab. „Wir zahlen ihnen doppelt so viel wie sie an einer indi­schen Schule bekom­men würden”, so Stuppy. Im Schnitt ver­die­nen die Tutoren 400 Dollar monat­lich.

Auch „Sylvan Learning” bietet inzwi­schen Online-Kurse an. Aller­dings stamm­ten alle 1200 Online-Tutoren aus den USA, betont die Direk­torin von „Sylvan Online”, Char­lotte Dowd. Geld sparen die Fami­lien aber kaum. Die Online-Nach­hilfe-Stunde kostet noch immer 50 Dollar.

„Online-Nach­hilfe ist das am schnells­ten wach­sende Segment in der Bil­dungs­bran­che”, erläu­tert Prof. Kenneth Hartman von der Drexel-Uni­ver­sity in Phil­adel­phia. Den Trend, Lern­hilfe aus dem Inter­net zu holen, nimmt laut Hartman ange­sichts der wach­sen­den Anfor­derun­gen an die Schul­kin­der heute weiter zu. Von Melanie Hofmann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/23/service/berufbildung/t/rzo419872.html
Mittwoch, 23. April 2008, 12:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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