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Montag, 20. Nov. 17
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Stutt­gart - Viele sind längst drin in der vir­tuel­len Welt und wissen nicht um die Gefah­ren: Bei Kindern und Jugend­lichen herrscht nach Poli­zei­anga­ben inzwi­schen „Voll­ver­sor­gung” bei Mobil­tele­fonen und beim Zugang zu...

Kassel - Private Job­ver­mitt­ler haben grundsätz­lich auch in dem Fall das Recht auf eine Pro­vision, wenn sie einen Arbeits­losen an ihren eigenen Arbeit­geber ver­mit­teln.

Bochum/Hamburg - Haus­män­ner sind unter Stu­den­tin­nen schein­bar beliebt: Jede Zweite kann sich vor­stel­len, dass ihr Partner sich um den Haus­halt kümmert, während sie arbei­tet.

Stutt­gart - Bevor sie einen Betrieb über­neh­men, können sich Frauen in einer Hospi­tation den Alltag von Unter­neh­mern anschauen. Als Chefin auf Zeit können sie für zwei bis drei Wochen in eine andere Firma gehen.

Güters­loh/Erfurt - Nach Ein­schät­zung von Stu­den­ten und Pro­fes­soren lassen sich Medien- und Kom­muni­kati­ons­wis­sen­schaf­ten im deutsch­spra­chi­gen Raum am besten an den Uni­ver­sitäten Erfurt und Münster stu­die­ren.

Hamburg - Männer und Frauen unter­schei­den sich in ihren Erwar­tun­gen an den Beruf: Bei einer reprä­sen­tati­ven Umfrage gaben 49 Prozent der Frauen an, an der Arbeit den Umgang mit Men­schen zu schät­zen. 42 Prozent der...

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Eigene Leistung nicht verstecken

München/Berlin - Jeden Morgen geht es um 9.00 Uhr ins Büro und nach acht Stunden am Com­puter wieder nach Hause.

Den eigenen Job sichern

Der Chef darf ruhig ange­spro­chen werden - Mit­arbei­ter tun gut daran, auf die eigenen Fähig­kei­ten auf­merk­sam zu machen. (Bild: Diagen­tur Stolt/dpa/tmn)

„Gerade wenn es im Job gut läuft, lässt man es gerne so laufen”, sagt Branko Woischwill, Dozent im Büro für Berufs­stra­tegie in Berlin.

Zu viel Routine kann aber irgendwann den sicher geglaub­ten Job kosten. „Viele Arbeit­neh­mer glauben, ihr Job sei von Gott gegeben und für immer sicher”, beob­ach­tet Jens-Uwe Meyer, Trainer und Fach­buch­autor aus Baden-Baden. Der Abbau von Jobs war im eigenen Unter­neh­men schließ­lich noch nie ein Thema. Dabei wird oft die Frage ver­ges­sen, ob man als Arbeit­neh­mer dem Unter­neh­men nütz­lich ist. „Die Arbeit wird zwar nach Zeit bezahlt, aber den Arbeit­geber inter­essie­ren die Ergeb­nisse, die ein Ange­stell­ter erzielt”, sagt Meyer.

Jeder Arbeit­neh­mer sollte daher eine Selb­stein­schät­zung vor­neh­men: „Ist das, was ich tue, für das Unter­neh­men wichtig, bringe ich es voran, oder mache ich etwas, das man auch weg­packen könnte?”, erklärt Meyer. Sich die eigenen Ersetz­bar­keit ein­zuge­ste­hen, sei der erste wich­tige Schritt. Im nächs­ten gehe es darum, seine Fähig­kei­ten her­aus­zustel­len und even­tuell Zusatz­qua­lifi­katio­nen zu erwer­ben.

Oft werden die besonderen Fähigkeiten oder Werte des Arbeit­neh­mers vom Chef kaum wahr­genom­men. „Mit­arbei­ter suchen viel zu wenig das Gespräch. Nach dem Motto: Gehe nie zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen wirst”, meint Meyer. Dabei sei die offene Kom­muni­kation sehr wichtig. „Sagen Sie Ihrem Chef ruhig: Ich will mich wei­ter­ent­wickeln, was braucht unser Unter­neh­men?” Eigenini­tia­tive macht Ein­druck. Die eigenen Vorzüge sollten wie eine Marke her­aus­gestellt werden. „Gerade wenn der Chef nicht aus dem Kern­bereich kommt, kann man ihm erklären, was man tut, anstatt es geräusch­los zu bewerk­stel­ligen”, rät Meyer.

Dabei geht es nicht darum, perfekt zu sein: „Die weit ver­brei­tete Meinung, keine Fehler machen zu dürfen, ist schlicht­weg falsch”, sagt Chris­tine Öttl, Coach aus München. Kol­legia­lität ist auch bei der Job­siche­rung enorm wichtig: „Kol­legen sind keine Wett­läu­fer, sondern Mann­schaftss­port­ler”, meint Susanne Rausch, Kar­rie­rebe­rate­rin aus Berlin. „Denn wenn ich von meinen Kol­legen geschätzt werde, spre­chen die auch vorm Chef über meine Stärken”.

Allianzen mit Kollegen und Geschäfts­part­nern sind dann leicht zu knüpfen. „Vieles können Sie zwar auch allein schaf­fen, aber so manches ist mit der hilf­rei­chen Unter­stüt­zung durch andere bedeu­tend leich­ter zu errei­chen”, sagt Woischwill. Nütz­lich wird man für die anderen, wenn man durch Zusatz­qua­lifi­katio­nen zum Pro­blem­löser wird. Pro­duk­tiver ist, wer die rich­tigen Prio­ritäten setzt. „Seien Sie mutig und trennen Sie sich von dem, was Sie ablenkt und gehen Sie wesent­liche Dinge kon­zen­triert an”, rät Woischwill.

Literatur: Jürgen Hesse und Hans Chris­tian Schra­der, Die 10 Gebote der Job­siche­rung, Eich­born, ISBN: 3-821859-11-3, 14,90 Euro; Jens-Uwe Meyer, Fest im Sattel - Insider Stra­tegien zur Job­siche­rung, Campus, ISBN: 3-593382-38-5, 17,90 Euro

INFO: Mit Selbst­ver­trauen an die Werbung in eigener Sache

Selbstvertrauen ist am Arbeits­platz wichtig, gerade wenn es um Werbung in eigener Sache geht: „Hadern Sie nicht mit Ihrem Schick­sal”, emp­fiehlt der Kar­rie­rebe­rater Branko Woischwill aus Berlin. „Sie selbst können es beein­flus­sen, indem Sie aktiv werden und rich­tige Ent­schei­dun­gen treffen.” Den Chef und die Kol­legen von sich zu über­zeu­gen, sei nicht zuletzt eine Frage der Kom­muni­kation und PR in eigener Sache. Es geht schließ­lich darum, Sym­pathien zu mobi­lisie­ren: „Fragen Sie Ihren Chef, wenn Sie eine Aufgabe nicht richtig ver­stan­den haben und machen Sie Ver­bes­serungs­vor­schläge.” Von Miriam Braun, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/05/service/berufbildung/t/rzo422906.html
Montag, 05. Mai 2008, 11:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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