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Triberg/Heil­bronn - Es ist ein kalter, ungemüt­licher Tag. Wer nicht unbe­dingt muss, geht da nicht vor die Tür. „Opti­males Stuck­ateur-Wetter”, sagt Werner Kaiser.

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Wie werde ich...? Rettungsassistent

Kiel/Berlin - Der erste, der am Ein­satzort aus dem Sanitäts­fahr­zeug springt, ist meist der Ret­tungs­assis­tent.

Rettungsassistenten

Rettungsassistenten sind Exper­ten für die Not­fall­ver­sor­gung - sie helfen, bevor der Arzt ein­trifft. (Bild: dpa/tmn)

Seine wich­tigste Aufgabe ist die Not­fall­ver­sor­gung des Pati­enten bis zum Ein­tref­fen eines Arztes.

Beatmung mit Sauerstoff, Herzmassage , Geburts­hilfe, Ver­sor­gung von Ver­let­zun­gen gehören dazu. Und in extre­men Situa­tio­nen darf er zur Rettung von Men­schen­leben auch Maß­nah­men ergrei­fen, die sonst Ärzten vor­behal­ten bleiben.

„Der Ret­tungs­assis­tent ist bei Einsät­zen meine rechte Hand, wir arbei­ten im Team”, sagt der Notarzt Jörg Beneker vom Unfall­kran­ken­haus Berlin. Um die höchste nicht-ärzt­liche Qua­lifi­kation im deut­schen Ret­tungs­wesen zu errei­chen, schreibt das Gesetz eine Aus­bil­dung von zwei Jahren vor. Der theo­reti­sche Teil wird an einer Schule in min­des­tens 1200 Stunden absol­viert, im zweiten Jahr müssen 1600 Stunden auf einer Lehr­ret­tungs­wache geleis­tet werden. Zur Theorie kommt im ersten Jahr ein Prak­tikum im Kran­ken­haus.

Künftig ist mit einer Ausbildungsdauer von drei Jahren bei ins­gesamt 4600 Stunden sowie ver­schärf­ten Zugangs­bedin­gun­gen zu rechnen. Für die Auf­nahme in einer der auf diesen Beruf spe­zia­lisier­ten Schulen reichen ein Min­destal­ter von 18 Jahren, ein poli­zei­liches Führungs­zeug­nis und ein qua­lifi­zier­ter Haupt­schul­abschluss. Doch die Praxis sieht inzwi­schen anders aus. „Haupt­schü­ler machen nur noch 18 Prozent aus. 40 Prozent der Bewer­ber haben eine Real­schule absol­viert, ebenso viele sind Abi­turi­enten”, erklärt Ingo Kol­mor­gen, Spre­cher der Arbeits­gemein­schaft Ret­tungs­assis­ten­ten­schu­len in Kiel.

„Die Aus­bil­dung an einer staat­lichen Ret­tungs­assis­ten­ten­schule kostet zwi­schen 3000 und 5000 Euro”, so Marco K. König vom Deut­schen Berufs­ver­band Ret­tungs­dienste (DBRD) in Kiel. Sie wird in der Regel von den künf­tigen Arbeit­gebern finan­ziert.

Im Rettungsdienst wird man wird nicht reich - Kol­mor­gen zufolge sind am Anfang monat­lich zwi­schen 1700 und 2300 Euro brutto rea­lis­tisch. Die großen Hilfs­orga­nisa­tio­nen, private und öffent­liche Ret­tungs­dienste sowie Feu­erweh­ren und auch die Bun­des­wehr beschäf­tigen Ret­tungs­assis­ten­ten. Sie sind nicht zu ver­wech­seln mit Ret­tungs­sanitätern, deren Aus­bil­dung nicht vom Gesetz bun­des­ein­heit­lich gere­gelt ist. Eine Qua­lifi­kation ist prak­tisch unver­zicht­bar: „Ohne den Füh­rer­schein der Klasse C 1, der für Fahr­zeuge bis zu 7,5 Tonnen gilt, hat der ange­hende Ret­tungs­assis­tent größte Schwie­rig­kei­ten.” Er müsse in der Lage sein, Ret­tungs­wagen sicher zu fahren.

„Der Einsatz der aus­gebil­deten Ret­tungs­assis­ten­ten gewinnt durch die anste­hen­den Refor­men im Gesund­heits­wesen zuneh­mend an Bedeu­tung. Auch ihre Kom­peten­zen werden noch erwei­tert”, kündigt Kol­mor­gen an. Wichtig für den Beruf sind die Abschluss­noten: „Ein 'Aus­rei­chend' im Zeugnis reicht oft nicht, um eine Anstel­lung zu bekom­men.” Für Ret­tungs­assis­ten­ten sei Wei­ter­bil­dung Pflicht, sagt Franz Heinz­mann, Stu­dien­lei­ter einer Fach­schule in Düs­sel­dorf. Von ihrem Wissen hängen schließ­lich Men­schen­leben ab.

Informationen: Deut­scher Berufs­ver­band Ret­tungs­dienste (DBRD), Flint­kamps­red­der 1-3, 24106 Kiel; E-Mail: info@dbrd.de.

Infos vom Verband der Ret­tungs­dienste: www.dbrd.de Von Horst Heinz Grimm, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/01/21/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo394936.html
Montag, 21. Januar 2008, 10:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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