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Wie werde ich...? Bauzeichner

Rostrup/Saar­brü­cken (dpa/tmn) - Der Archi­tekt hat die Ideen. Sie zu Papier zu bringen, ist die Aufgabe des Bau­zeich­ners.

Bauzeichner

Talent zum Zeich­nen ist wichtig - auch wenn ein Groß­teil der Arbeit am PC statt­fin­det. (Bild: dpa/tmn)

Er arbei­tet heute vor allem am PC mit moder­ner Soft­ware. Aber auch eine schnelle Skizze auf dem Zei­chen­block sollte er anfer­tigen können.

Auf der Baustelle überwachen Bau­zeich­ner gemein­sam mit Archi­tek­ten oder Bau­inge­nieu­ren, wie es vor­angeht. Die meisten Bau­zeich­ner-Azubis haben einen Real­schul-Abschluss. „Einige Betriebe nehmen aber auch Haupt­schü­ler. Hier führt oft ein Prak­tikum zum Aus­bil­dungs­platz”, erklärt Kerstin Bock­holt, die beim Bau-ABC im nie­der­säch­sischen Rostrup, einem über­betrieb­lichen Aus­bil­dungs­zen­trum, für die Aus­bil­dung der Bau­zeich­ner zustän­dig ist. Hinzu kommen Abi­turi­enten, die meist die Aus­bil­dung zum Bau­zeich­ner als Sprung­brett für ein Studium nutzen. „Der Bau­zeich­ner ist eine typi­sche Durch­lau­faus­bil­dung”, erklärt Kerstin Zimmer, Refe­ren­tin für beruf­liche Bildung bei der IG Bau in Frank­furt/Main.

Mitbringen sollten Bewer­ber Talent zum Zeich­nen, sagt Zimmer. Zwar werde heute der Groß­teil der Arbeit mit dem PC erle­digt: „Eine Skizze auf der Bau­stelle macht man aber nicht mit dem Laptop.” Das bestätigt Wolf­gang Wet­ten­gel, Berufs­schul­leh­rer am Tech­nisch-Gewerb­lichen Berufs­bil­dungs­zen­trum in Saar­brü­cken.

Der Schwerpunkt der Tätigkeit eines Bau­zeich­ners liegt am Com­puter im Büro. Hier fer­tigen sie nicht nur Grund­risse, Bau­ansich­ten oder Detail­zeich­nun­gen an, sondern berech­nen auch den Bedarf an Bau­stof­fen oder erstel­len Stück­lis­ten. Aber teil­weise müssen sie auch auf die Bau­stelle, um dort etwa Grund­stü­cke oder beste­hende Gebäude zu ver­mes­sen.

Die Aus­bil­dung dauert drei Jahre. Im dritten Jahr spe­zia­lisie­ren sich die Aus­zubil­den­den: Neben dem Schwer­punkt Archi­tek­tur können sie zwi­schen Inge­nieur­bau sowie Tief-, Straßen- und Land­schafts­bau wählen. Bau­zeich­ner-Azubis erhal­ten laut Bun­des­insti­tut für Berufs­bil­dung (BIBB) in Bonn in den alten Bun­des­län­dern im ersten Aus­bil­dungs­jahr durch­schnitt­lich 455 Euro. Die Ver­gütung steigt auf 783 Euro im dritten Jahr. Aus­gelernte Bau­zeich­ner ver­die­nen den Angaben zufolge im Schnitt zwi­schen 1800 und 2000 Euro. Bau­zeich­ner werden vor allem in Pla­nungs­büros ein­gesetzt, kommen aber auch in der öffent­lichen Ver­wal­tung, bei Bau­stoff­her­stel­lern oder in der Immo­bili­enwirt­schaft unter.

Während in anderen Branchen die Aus­bil­dung in der Regel dual in Betrieb und Berufs­schule statt­fin­det, ruht sie in der Bau­wirt­schaft zwin­gend auf drei Säulen: Neben Schule und Betrieb gibt es in allen drei Aus­bil­dungs­jah­ren Phasen von über­betrieb­licher Aus­bil­dung. In regio­nalen Zentren bekom­men die Azubis hier über mehrere Wochen das prak­tische Wissen ver­mit­telt, das im Betrieb und in der Berufs­schule nicht gelehrt wird. Das gilt auch für Bau­zeich­ner-Lehr­linge. Aller­dings kann hier die über­betrieb­liche Aus­bil­dung auch in einem anderen Unter­neh­men statt­fin­den.

Aus- und Wei­ter­bil­dungs­berufe: www2.bibb.de/tools/aab/aab_­start.php Von Sebas­tian Knoppik, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/18/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo402477.html
Montag, 18. Februar 2008, 10:28 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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