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Wie werde ich...? Steuerfachangestellter

Berlin - Belege abhef­ten und Zahlen abtip­pen? Steu­erfachan­gestellte haben einen viel­fäl­tige­ren Beruf, als man ver­muten könnte.

Steuerfachangestellte

Steuerfachangestellte betreuen einen Steu­erfall von der Steu­erer­klärung bis zur Prüfung des Steu­erbe­scheids. (Bild: Bun­des­steu­erbe­rater­kam­mer/dpa/tmn)

Sie managen einen Steu­erfall von der Buch­hal­tung über das Erstel­len der Steu­erer­klärung bis zur Prüfung des Steu­erbe­scheids.

Damit sind sie unentbehrliche Mit­arbei­ter des Steu­erbe­raters. „Wir sind keine Buch­hal­ter-Typen mit Ärmel­scho­nern”, sagt Wolf­gang Wawro, Steu­erbe­rater mit eigener Kanzlei in Berlin. „Es handelt sich um eine qua­lifi­zierte, inter­essante Aus­bil­dung.” Auch Harald Grür­mann, Prä­sidi­ums­mit­glied der Bun­des­steu­erbe­rater­kam­mer in Berlin, wirbt für den Beruf: „Trocken, wie manche meinen, ist der Beruf des Steu­erfachan­gestell­ten über­haupt nicht.”

Die Anzahl der Aus­zubil­den­den ist in den ver­gan­genen 16 Jahren um rund ein Drittel zurück­gegan­gen. Das liegt nach Angaben von Wawro vor allem daran, dass die Kanz­leien keine geeig­neten Bewer­ber finden. „Die Ansprüche der Arbeit­geber sind nicht gering.” Vor allem gutes Deutsch sowie ein sou­ver­änes Auf­tre­ten gehören zu den Grund­vor­aus­set­zun­gen. „Wer ein Faible für Zahlen hat, sich gut aus­drü­cken kann und außer­dem gerne mit Men­schen umgeht, hat gute Chancen auf einen Aus­bil­dungs­platz”, ergänzt Harald Grür­mann. Rund 57 Prozent der Azubis haben Abitur oder Fach­hoch­schul­reife.

Steuerfachangestellte unterstützen den Steu­erbe­rater bei allen Tätig­kei­ten und arbei­ten dabei Wawros Angaben zufolge weit­gehend selbst­stän­dig: „Die Verant­wor­tung hat natür­lich der Steu­erbe­rater. Aber er kann nicht jede Buchung noch einmal kon­trol­lie­ren.” Trotz der anspruchs­vol­len Aus­bil­dung sei die Abbre­cher­quote nicht beson­ders hoch, sagt Lothar Zindel, zustän­dig für beruf­liche Bildung bei der Gewerk­schaft Verdi in Berlin. Rund 82 Prozent der Azubis halten laut offi­ziel­ler Sta­tis­tik bis zum Ende durch.

Die Aus­bil­dung zum Steu­erfachan­gestell­ten dauert ins­gesamt drei Jahre - Verkür­zen ist möglich. „In Betracht kommt das jedoch nur in Aus­nah­mefäl­len, zum Bei­spiel, wenn der Aus­zubil­dende bereits eine andere kauf­män­nische Berufs­aus­bil­dung mit Erfolg abge­schlos­sen hat”, erklärt Harald Grür­mann. Die Aus­bil­dungs­ver­gütung für Steu­erfachan­gestellte ist nach Angaben der Bun­des­steu­erbe­rater­kam­mer von Region zu Region unter­schied­lich. Sie liegt im ersten Aus­bil­dungs­jahr in der Regel zwi­schen 300 und 600 Euro, im dritten Aus­bil­dungs­jahr zwi­schen knapp 500 und 800 Euro. Das Ein­stiegs­gehalt nach der Aus­bil­dung liegt demnach bei 1400 bis 1800 Euro.

Das viel beschworene Motto vom lebens­lan­gen Lernen gilt für Exper­ten des Steu­errechts wegen der häu­figen recht­lichen Ände­run­gen in beson­derem Maße: „Die Aus­zubil­den­den müssen sich zur Prü­fungs­vor­berei­tung mit einem anderen Steu­errecht beschäf­tigen als am Anfang ihrer Aus­bil­dung”, sagt Wolf­gang Wawro.

„Die Nach­frage nach qua­lifi­zier­ter Steu­erbe­ratung ist unge­bro­chen hoch”, erklärt Harald Grür­mann. Aus­gelernte Steu­erfachan­gestellte können in einer von 40 000 Ein­zel­pra­xen und Sozietäten sowie 7400 Steu­erbe­ratungs­kanz­leien arbei­ten. Und in Buch­hal­tungs­abtei­lun­gen von Firmen sowie in den Steu­erab­tei­lun­gen großer Kon­zerne werden Steu­erfachan­gestellte eben­falls gebraucht.

Informationen: Bun­des­steu­erbe­rater­kam­mer, Abtei­lung Presse und Kom­muni­kation; E-Mail: presse@bstbk.de

Infos von der Bun­des­steu­erbe­rater­kam­mer: www.bstbk.de

Infos zum Beruf: www.steu­erfachan­gestell­ter.com Von Sebas­tian Knoppik, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/25/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo404411.html
Montag, 25. Februar 2008, 10:25 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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