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Donnerstag, 22. Aug. 19
RZ-Akademie

Top-Job NautikerHamburg - Die boo­mende See­fahrt macht den Beruf des Nau­tikers zum Top-Job. „Diese Fach­leute sind gefragt wie nie”, sagt Alex­andra Pohl vom Verband Deut­scher Reeder (VDR) in Hamburg.

-Stutt­gart/Königs­lut­ter - Hin­ter­blie­bene, die alles schnell hinter sich bringen wollen, machen Thomas Groß beson­ders zu schaf­fen. Er ist Stein­metz und Stein­bild­hauer und hat fast täglich mit trau­ern­den Angehö­rigen zu...

Köln/Hei­del­berg - Egal ob Kanz­lerin Angela Merkel aus­län­dische Regie­rungs­chefs trifft oder eine inter­natio­nale Kon­ferenz ansteht: Damit das Gespräch nicht ins Stocken gerät...

Berlin/Augs­burg - Gleis­bauer sind spe­ziell aus­gebil­dete Fach­arbei­ter. Ohne sie können auf den zehn­tau­sen­den Kilo­metern des Schie­nen­net­zes weder die schnel­len ICEs, die zahl­rei­chen Per­sonenzüge...

Gera - Der Arbeits­platz ist laut, heiß, feucht und dreckig, die Arbeit schwer und gefähr­lich. Die Arbeits­zei­ten sind lang, die Ein­satzorte wech­seln ständig.

Triberg/Heil­bronn - Es ist ein kalter, ungemüt­licher Tag. Wer nicht unbe­dingt muss, geht da nicht vor die Tür. „Opti­males Stuck­ateur-Wetter”, sagt Werner Kaiser.

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Wie werde ich...? Fachangestellter im Notarbüro

Berlin - An jeder Notar­urkunde ist auch ein Rechts­anwalts- und Notar­fachan­gestell­ter betei­ligt.

Fachangestellte im Notarbüro

Dienstleistung für den Man­dan­ten - Nicole Wiede arbei­tet als Rechts­anwalts-Gehil­fin in Hamburg viel vor dem Monitor. (Bild: Schie­ren­beck/dpa/tmn)

Zum Beruf gehört weder „Aktenab­legen” noch „Ver­bre­cher­jagd”.

Marlies Stern braucht für ihre Arbeit Akku­ratesse, Geduld und Men­schen­kennt­nis. Die Fach­frau von der Deut­schen Verei­nigung der Rechts­anwalts- und Nota­riats­ange­stell­ten in Berlin warnt vor Kli­schees zum Berufs­all­tag der kurz Renos genann­ten Fach­kräfte.

Renos unter­stüt­zen Notare bei ihren Dienst­leis­tun­gen für die Man­dan­ten, erläu­tert die Bun­des­agen­tur für Arbeit in Nürn­berg. Sie erle­digen kauf­män­nische, recht­liche und orga­nisa­tori­sche Arbei­ten. So erstel­len sie nach Vor­gaben Kla­geschrif­ten, führen Fristen- und Ter­min­kalen­der, rechnen nach der Gebüh­ren­ord­nung ab oder betreuen Man­dan­ten. Neben Rechts­anwalts­kanz­leien und Nota­ria­ten arbei­ten sie bei Wirt­schaftsprü­fungs­gesell­schaf­ten oder zum Bei­spiel in Mahn­büros von Ver­sand­häu­sern, großen Firmen und Banken.

Gute Manieren und Diskretion seien Pflicht, betont Marlies Stern. Renos müssen außer­dem für jeden Man­dan­ten ein offenes Ohr haben. Ein Händ­chen für Zahlen, gute Kon­zen­tra­tion und Gespür für die juris­tische Fach­spra­che erleich­tern vieles. Mit­arbei­ten müssen Azubis von Anfang an.

Zuständig für die Aus­bil­dung sind die Rechts­anwalts­kam­mern am Sitz des jewei­ligen Ober­lan­des­gerich­tes. Lehr­her­ren müssen oft soge­nannte Anwalts­notare sein. Das sind Rechts­anwälte, die nach dem Examen zu Notaren berufen wurden. In vielen Bun­des­län­dern arbei­ten die Berufs­grup­pen aber auch getrennt. Dann dürfen sie ent­weder Rechts­anwalts- oder Notar­gehil­fen aus­bil­den, erklärt Julia von Selt­mann, Geschäfts­füh­rerin der Bun­des­rechts­anwalts­kam­mer (BRAK) in Berlin.

Die Chance auf einen Ausbildungsplatz stehen gut. „Die Anwälte bekom­men all­mäh­lich Angst, dass ihnen die Fach­kräfte aus­gehen”, sagt von Selt­mann. Die BRAK wirbt auf einer eigenen Web­seite für den Beruf und plant in diesem Früh­jahr eine ent­spre­chende Kam­pagne. Ange­hende Rechts­anwalts- und Notar­fachan­gestellte setzen sich mit Rechts- und Büro­pra­xis ebenso wie mit Buch­führung und Mahn­ver­fah­ren aus­ein­ander. In der Abschluss­prü­fung müssen sie in einem halb­stün­digen Prü­fungs­gespräch nach­wei­sen, dass sie prak­tische Fälle lösen können. Wirt­schafts- und Sozi­alkunde, Rech­nungs­wesen, Schreib­tech­nik, Zivil­pro­zess- sowie Gebühren- und Kos­ten­recht sind Themen schrift­licher Prü­fun­gen.

Azubis bekom­men monat­lich zwi­schen 325 Euro im ersten und 525 Euro im dritten Lehr­jahr. Die Rechts­anwalts­kam­mer Köln legt mit 400 Euro im ersten und 520 Euro im dritten Jahr deut­lich höhere Sätze als die Rechts­anwalt­kam­mer Sachsen (330/450 Euro) nahe. Der Deut­sche Anwalt­ver­ein emp­fiehlt Ent­gelte zwi­schen 325 und 525 Euro und emp­fiehlt als Ein­stiegs­gehalt 1200 bis 1400 Euro.

Informationen: Deut­sche Verei­nigung der Rechts­anwalts- und Nota­riats­ange­stell­ten, Michael­kirch­straße 13, 10179 Berlin

Infos zum Berufs­bild: www.reno­bun­des­ver­band.de Von Katlen Traut­mann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/10/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo408369.html
Montag, 10. März 2008, 10:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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