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Wie werde ich...? Polizistin

Rostock - Ob sie sich wieder für ihren Beruf ent­schei­den würde? Für Erika Krause-Schöne ist die Antwort klar: „Ja, unbe­dingt.” Krause-Schöne ist Poli­zei­ober­kom­missa­rin bei der Bun­des­poli­zei in Rostock.

 Die Polizei braucht auch Frauen

Attraktiv in Uniform - Jessica Seif­fert ist Poli­zis­tin und gleich­zei­tig seit Novem­ber 2007 „Misses Germany”. (Bild: dpa/tmn)

Als stell­ver­tre­tende Dienst­grup­pen­lei­terin ist die Voll­zugs­beam­tin für 20 Kol­legen ver­ant­wort­lich: Sie koor­diniert deren Einsätze mit und spricht sich mit der Staats­anwalt­schaft ab. Diese Viel­falt reizt die stell­ver­tre­tende Bun­des­frau­envor­sit­zende der Gewerk­schaft der Polizei (GdP) auch noch nach fast zwei Jahr­zehn­ten.

Die positiven Begegnungen mit anderen Men­schen und die abwechs­lungs­rei­che Arbeit lassen sie die Schat­ten­sei­ten ihres Jobs leich­ter weg­ste­cken: etwa Beschimp­fun­gen oder der Anblick eines tödlich ver­unglück­ten Auto­fah­rers. „Man muss lernen, damit umzu­gehen”, sagt die 40-Jährige.

Die Polizei, dein Freund und Helfer: Das sei nach wie vor das Motiv vieler Frauen, sich als Beam­tenan­wär­terin zu bewer­ben, sagt Birgit Höhn, Berufs­bera­terin bei der säch­sischen Polizei in Dresden. Schät­zun­gen zufolge sind deutsch­land­weit inzwi­schen 30 bis 40 Prozent der Poli­zis­ten weib­lich. „Ein starkes Rechts­emp­fin­den, ein Für­sor­gever­hal­ten und den Wunsch, sich für Schwächere ein­set­zen zu wollen” hat Höhn bei den Bewer­berin­nen aus­gemacht.

Die Ausbildung bei der Polizei ist hart: Viel Sport, viele Woche­nend­dienste und Fächer wie Staats­recht, Ver­wal­tungs­recht oder Psy­cho­logie müssen die ange­hen­den Beamten durch­ste­hen. Bewer­ber für den mitt­leren Dienst müssen, je nach Bun­des­land, min­des­tens 16 oder 17, höchs­tens 24 bis 26 Jahre alt sein. Gutes Sehen und Hören und eine robuste Gesund­heit seien zentral, sagt Anke Bern­hard, Bun­des­frau­enbe­auf­tragte der Deut­schen Poli­zei­gewerk­schaft (DPolG). Außer­dem gelte: „Sie müssen total fit sein”.

Mindestens den Real­schul­abschluss sollten Bewer­berin­nen mit­brin­gen. Gute Noten in Deutsch, Eng­lisch, Mathe­matik und ein breites All­gemein­wis­sen hält Gewerk­schaf­terin Krause-Schöne außer­dem für wichtig. Die Bewer­berin­nen dürfen nicht vor­bestraft sein und müssen Deut­sche im Sinne des Grund­geset­zes oder EU-Bürger sein.

Jessica Seifert hat all diese Voraus­set­zun­gen erfüllt - und auch noch ganz andere: Die 26-Jährige ist Deutsch­lands attrak­tivste Poli­zis­tin und vor kurzem zur „Misses Germany” gewählt worden. Ein­stel­lungs­bera­terin Höhn hat die Beo­bach­tung gemacht, dass Frauen beim Eig­nungs­test, der nach der Bewer­bung und vor der Ein­stel­lung zu absol­vie­ren ist, im Sport oft sehr gut abschnei­den. „Ich schätze, dass 80 Prozent unserer Bewer­berin­nen Sport­lerin­nen sind.” Neben der sport­lichen Leis­tungs­fähig­keit bringen sie etwas mit, was in der Poli­zei­arbeit ganz wichtig sei: großen Team­geist.

Die Aus­bil­dung dauert, je nach Bun­des­land, zwei bis zwei­ein­halb Jahre. Die Anwär­ter erhal­ten als Beamte und Beam­tin­nen auf Wider­ruf Anwär­ter­bezüge. Der monat­liche Grund­betrag liegt in den alten Bun­des­län­dern bei 817, in den neuen bei 756 Euro. Fami­lien­zuschlag und ver­mögens­wirk­same Leis­tun­gen kommen hinzu.

Offizielle Seite der deut­schen Polizei: www.polizei.de

Deutsche Poli­zei­gewerk­schaft: www.dpolg.de/front_­con­tent.php?idcat=24&cur­rent­menue

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/17/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo410237.html
Montag, 17. März 2008, 10:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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