IVWPixel Zählpixel
Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Gesundheit Beruf Lexikon
Mittwoch, 18. Sept. 19
RZ-Akademie

Top-Job NautikerHamburg - Die boo­mende See­fahrt macht den Beruf des Nau­tikers zum Top-Job. „Diese Fach­leute sind gefragt wie nie”, sagt Alex­andra Pohl vom Verband Deut­scher Reeder (VDR) in Hamburg.

-Stutt­gart/Königs­lut­ter - Hin­ter­blie­bene, die alles schnell hinter sich bringen wollen, machen Thomas Groß beson­ders zu schaf­fen. Er ist Stein­metz und Stein­bild­hauer und hat fast täglich mit trau­ern­den Angehö­rigen zu...

Köln/Hei­del­berg - Egal ob Kanz­lerin Angela Merkel aus­län­dische Regie­rungs­chefs trifft oder eine inter­natio­nale Kon­ferenz ansteht: Damit das Gespräch nicht ins Stocken gerät...

Berlin/Augs­burg - Gleis­bauer sind spe­ziell aus­gebil­dete Fach­arbei­ter. Ohne sie können auf den zehn­tau­sen­den Kilo­metern des Schie­nen­net­zes weder die schnel­len ICEs, die zahl­rei­chen Per­sonenzüge...

Gera - Der Arbeits­platz ist laut, heiß, feucht und dreckig, die Arbeit schwer und gefähr­lich. Die Arbeits­zei­ten sind lang, die Ein­satzorte wech­seln ständig.

Triberg/Heil­bronn - Es ist ein kalter, ungemüt­licher Tag. Wer nicht unbe­dingt muss, geht da nicht vor die Tür. „Opti­males Stuck­ateur-Wetter”, sagt Werner Kaiser.

Beruf & Bildung

News  

Recht  

Weiterbildung  

Wie werde ich...  

Wie werde ich...? Fluggerätmechaniker

Hamburg/Rösrath - Ob beim Bau eines Airbus oder der Wartung eines Feri­enflie­gers: Flug­gerät­mecha­niker haben eine abwechs­lungs­rei­che und anspruchs­volle Tätig­keit. Der Bedarf an qua­lifi­zier­tem Per­sonal ist derzeit groß.

Fluggerätmechaniker sind gefragt

Zu den Auf­gaben von Flug­gerät­mecha­nikern gehört die Wartung der Flug­zeuge. (Bild: Luft­hansa Technik/G. Schlä­ger/dpa/tmn)

„Wir stellen grundsätz­lich Schul­abgän­ger sämt­licher Schul­for­men ein. Haupt­schü­ler müssen aber schon sehr gute Zeug­nisse haben”, erklärt Heike Mehler, die bei Airbus in Hamburg den Bereich Young People Deve­lop­ment leitet. Dies gilt für die gesamte Branche, wie ein Blick auf die Daten des Sta­tis­tischen Bun­des­amtes zeigt: Nur rund fünf Prozent der Aus­zubil­den­den zum Flug­gerät­mecha­niker 2006 hatten einen Haupt­schul­abschluss. Etwa 60 Prozent haben vor ihrer Aus­bil­dung die Real­schule besucht, etwa 20 Prozent kamen vom Gym­nasium.

„Wir erwarten mindestens befriedigende Leis­tun­gen in den Fächern Deutsch, Eng­lisch, Mathe­matik und Physik”, sagt Hans-Peter Mein­hold, Aus­bil­dungs­lei­ter bei Luft­hansa Technik in Hamburg. Aber auch hand­werk­liches Geschick sollten die Inter­essen­ten haben. Dieses wird bei Airbus in einem spe­ziel­len Test über­prüft. Weil es im Luft­ver­kehr immer auch um Sicher­heit geht, ver­lan­gen die Firmen zudem zuver­läs­sige Bewer­ber: „Ich muss abschät­zen können, was ich mache, was das für Aus­wir­kun­gen hat und an die Auf­gaben ent­spre­chend ver­ant­wor­tungs­bewusst ran­gehen”, sagt Hans-Peter Mein­hold.

Wer diese Voraus­set­zun­gen mit­bringt, hat nach ein­hel­liger Meinung von Bran­chen­exper­ten sehr gute Chancen, einen Aus­bil­dungs­platz zu bekom­men. „Der Markt ist leer gefegt. Es gibt einen enormen Bedarf an Per­sonal”, sagt etwa Rolf-Dieter Zeckai, Geschäfts­füh­rer des Bun­des­ver­bands der Betriebe der all­gemei­nen Luft­fahrt in Rösrath. Die Aus­bil­dung zum Flug­gerät­mecha­niker dauert drei­ein­halb Jahre.

Fluggerätmechaniker müssen sich auf die Arbeit im Schicht­dienst sowie auf fle­xible Arbeits­zei­ten ein­stel­len: „Weil im Sommer alle Flug­zeuge ständig im Einsatz sind, ist in dieser Zeit in der Instand­set­zung eher wenig zu tun. Dafür ist das Arbeits­auf­kom­men im Herbst und Winter umso höher”, erklärt Mein­hold.

Gute Aus­sich­ten haben Flug­gerät­mecha­niker aber in jedem Fall. Denn der Luft­fahrt­bran­che wird wei­ter­hin ein großes Wachs­tum vor­her­gesagt. Und das gilt nicht nur in Deutsch­land: Mit den deut­schen Lizen­zen können Flug­gerät­mecha­niker nicht nur in der Luft­fahrt­indus­trie oder bei Flug­gesell­schaf­ten hier­zulande unter­kom­men, wie Mein­hold erläu­tert: „Die Qua­lifi­katio­nen werden auch im Ausland aner­kannt.”

INFO: Flug­gerät­mecha­niker müssen sich ständig wei­ter­bil­den

Nach der Aus­bil­dung ist für Flug­gerät­mecha­niker das Lernen noch lange nicht vorbei. „Das geht lebens­lang so weiter”, betont Hans-Peter Mein­hold von Luft­hansa Technik in Hamburg. Nicht nur die stän­digen Verän­derun­gen in der Luft­fahrt­tech­nik machen Wei­ter­bil­dung unver­zicht­bar. Um als Mecha­niker Maschi­nen eines bestimm­ten Typs oder auch nur Teile davon für den Verkehr frei­zuge­ben, muss man zusätz­lich zur abge­schlos­senen Aus­bil­dung Lizen­zen des Luft­fahrt­bun­des­amtes vor­wei­sen. Darüber hinaus können Flug­gerät­mecha­niker mit Berufs­erfah­rung weitere Stufen auf der Kar­rie­relei­ter erklim­men: Ihnen steht zum Bei­spiel die Wei­ter­bil­dung zum Luft­fahrt­tech­niker oder zum Luft­fahrt­meis­ter offen. Von Sebas­tian Knoppik, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/25/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo412044.html
Dienstag, 25. März 2008, 11:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Druckversion


[an error occurred while processing this directive]