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Triberg/Heil­bronn - Es ist ein kalter, ungemüt­licher Tag. Wer nicht unbe­dingt muss, geht da nicht vor die Tür. „Opti­males Stuck­ateur-Wetter”, sagt Werner Kaiser.

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Wie werde ich...? Stuckateur

Triberg/Heil­bronn - Es ist ein kalter, ungemüt­licher Tag.

Stuckateure sind nicht nur Gipser

Stuckateure sollten auch den Über­blick auf der Bau­stelle behal­ten können. (Bild: Fach­ver­band der Stuck­ateure/dpa/tmn)

Wer nicht unbe­dingt muss, geht da nicht vor die Tür. „Opti­males Stuck­ateur-Wetter”, sagt Werner Kaiser.

Denn an solchen Tagen können sich Stuck­ateure im Tro­cke­nen um Innen­putz­arbei­ten kümmern oder not­falls ihre Über­stun­den abfei­ern. Der Stuck­ateur­meis­ter und Lan­des­vor­sit­zende des Fach­ver­ban­des der Stuck­ateure für Ausbau und Fassade Baden-Würt­tem­berg hat vor vielen Jahren den Betrieb im schwä­bischen Triberg vom Vater über­nom­men und kennt die Vor- und Nach­teile dieses Berufs.

Insgesamt 17 Mit­arbei­ter beschäf­tigt Kaiser, davon sind drei Aus­zubil­dende. Seine Lehr­linge seien hoch moti­viert. Er habe aber lange nach solch fähigen Azubis suchen müssen. Denn auch die Stuck­ateure klagen über die zum Teil man­gel­hafte Qua­lifi­kation der jugend­lichen Bewer­ber. Dabei müsse ein ange­hen­der Stuck­ateur vieles können, stets den Über­blick auf der Bau­stelle behal­ten, fit im Kopf sein und einen ange­mes­senen Umgang mit dem Kunden pflegen, sagt Kaiser.

Problematisch sei der schlechte Ruf , der dem Stuck­ateur anhafte - und die Unkennt­nis unter den Schul­abgän­gern über den Beruf. „Die­jeni­gen, die zu uns kommen, wissen, was sie bekom­men; doch die­jeni­gen, die nicht zu uns kommen, werden es eben leider nie erfah­ren”, bedau­ert Kaiser. Zudem sei die Bezah­lung nicht die schlech­teste, immer­hin ver­diene ein Azubi im dritten Aus­bil­dungs­jahr 1200 Euro, ein aus­gelern­ter Geselle 2800 Euro brutto im Monat.

Die Vor­teile des Berufs weiß auch Alex­ander Reischl zu schät­zen. Vor ein­ein­halb Jahren hat der 24-Jährige seine Aus­bil­dung abge­schlos­sen. „Eigent­lich ver­einen wir als Stuck­ateure fünf bis sechs Berufe in einem: Wir sind Putzer, Gipser, Stuck­ateur und kennen uns im Trocken- und Gerüst­bau aus”, erklärt er. Auch Reischl kennt die Vor­urteile über seine Branche: Auf den Bau­gerüs­ten stehen und dabei den Frauen hin­ter­her­pfei­fen, das sei die Haupt­beschäf­tigung der „Gipser”, bekomme er oft zu hören.

Reischl zieht deshalb im Auftrag des Ver­ban­des als „Azubi-Bot­schaf­ter” durch Haupt- und Real­schu­len, um den Schü­lern seinen Beruf schmack­haft zu machen. Den Einwand vieler Jugend­licher, dass man als Stuck­ateur die meiste Zeit im Freien zubrin­gen müsse, lässt Reischl nicht gelten. „An das Wetter gewöhnt man sich.”

Auf dem Bau herrscht aller­dings oft ein rauer Umgang­ston. Viel­leicht sei das auch einer der Gründe, weshalb so wenige junge Frauen diesen Beruf erler­nen wollten, sagt Reischl. Tatsäch­lich sind unter den bun­des­weit rund 1900 Lehr­lin­gen, die sich nach Angaben des Zen­tral­ver­ban­des Deut­sches Bau­gewerbe (ZDB) in Berlin derzeit im Stuck­ateur­hand­werk aus­bil­den lassen, gerade etwa 40 Frauen.

Informationen: Fachverband der Stuck­ateure für Ausbau und Fassade Baden-Würt­tem­berg, Woll­gras­weg 23, 70599 Stutt­gart, Telefon: 0711/45 12 30; Zen­tral­ver­band des Deut­schen Hand­werks, Moh­ren­straße 20/21, 10117 Berlin, Telefon: 030/20 61 90; Bun­des­fach­schule für Stuck­ateure an der Johann-Jakob-Widmann-Schule, Siche­rer­straße 17, 74076 Heil­bronn, Telefon: 07131/56 24 56

Fachverband der Stuck­ateure Baden-Würt­tem­berg: www.stuck-verband.de

Zentralverband des Deutschen Handwerks: www.zdh.de

Bun­des­fach­schule für Stuck­ateure: www.meis­ter­schule-stuck­ateure.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/31/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo413512.html
Montag, 31. März 2008, 10:25 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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