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Wie werde ich...? Gleisbauer

Berlin/Augs­burg - Gleis­bauer sind spe­ziell aus­gebil­dete Fach­arbei­ter.

Ohne Gleisbauer läuft auf Deutschlands Schienen gar nichts

Facharbeiter in Sachen Gleis­bau - die Aus­bil­dung dauert drei Jahre und bietet derzeit gute Per­spek­tiven auf dem Arbeits­markt. (Bild: DB AG/Kirsche/dpa/tmn)

Ohne sie können auf den zehn­tau­sen­den Kilo­metern des Schie­nen­net­zes weder die schnel­len ICEs, die zahl­rei­chen Per­sonenzüge, die Güterzüge noch die Stadt- und Straßen­bah­nen fahren.

Und sie werden gebraucht: „Insgesamt sind die Berufs­aus­sich­ten des Gleis­bau­ers sehr erfreu­lich”, sagt Sascha Nicolai vom Verband der Bahn­indus­trie Deutsch­lands (VDB) in Berlin.

Von „sehr guten Chancen” spricht auch Uwe Birkert, zustän­dig für die Aus­bil­dung bei der Deut­sche Bahn Gleis­bau in Augs­burg. „Bei uns haben alle Azubis die Chance, über­nom­men zu werden”, sagt Martina Kubitz in Groß­bee­ren bei Berlin, Per­sonal­refe­ren­tin beim bun­des­weit tätigen Gleis­bau­unter­neh­men Spitzke AG. Wie in jedem Lehr­beruf muss par­allel zur Arbeit im Betrieb die Berufs­schule besucht werden.

Für einen Ausbildungsplatz sind bei den Unter­neh­men der Deut­schen Bahn „Real­schul­abschluss oder guter Haupt­schul­abschluss” not­wen­dig, sagt Laura Sukyte-Eick­meyer von der DB Bahnbau in Berlin. Martina Kubitz ver­langt „mög­lichst Real­schul­abschluss sowie Haupt­schul­abschluss bei nach­weis­lich hoher Moti­vation und prak­tischer Eignung”.

In den Per­sonal­abtei­lun­gen erwar­tet man von den Bewer­bern gute Kennt­nisse in Mathe­matik, Physik und auch Chemie. „Tech­nisches Ver­ständ­nis ist ganz wichtig”, sagt Kubitz, die für 22 Gleis­bau-Azubis zustän­dig ist. Ebenso müssen die Fach­arbei­ter kör­per­lich belast­bar sein. Bis vor einigen Jahr­zehnte war Gleis­bau eine Kno­chen­arbeit. Heute erleich­tern moderne Maschi­nen die kör­per­liche Arbeit. Gelbe Umbauzüge heben die Schie­nen­stränge samt Schwel­len aus der Strecke und ver­legen sie neu - rund 850 Meter pro Tag.

Die Ausbildung dauert drei Jahre und erfolgt in drei Stufen. Das erste Jahr dient der Grund­aus­bil­dung, die unter anderem Ver­mes­sungs­metho­den sowie Kennt­nisse der ver­schie­denen Bau­metho­den ver­mit­telt. Nach einer Zwi­schen­prü­fung folgt im zweiten Jahr die soge­nannte Fach­stufe eins. Hier stehen Arbei­ten wie Böschun­gen anlegen, Bahnkör­per ent­wäs­sern und erste Gleis­bau­arbei­ten auf dem Lehr­plan. Im dritten Lehr­jahr folgt die Spe­zia­lisie­rung.

Größter Aus­bil­der für Gleis­bauer ist die Bahnbau-Gruppe der Deut­schen Bahn. In den Aus­bil­dungs­zen­tren in Augs­burg und in Königs­born bei Mag­deburg werden derzeit rund 140 Nach­wuchs­kräfte aus­gebil­det. „Unter den Mit­glie­dern des Ver­ban­des Bahn­indus­trie gibt es sieben Unter­neh­men, die im klas­sischen Gleis­bau tätig sind. Ein Groß­teil bildet auch selber diese Fach­kräfte aus”, sagt Nicolai.

Die Ausbildungsvergütung liegt im ersten Lehr­jahr bei unter 600 und steigt dann auf 800 Euro. Ein fer­tiger Gleis­bauer könne mit rund 2000 Euro brutto Anfangs­ver­dienst im Monat rechnen, so Birkert. Dazu kommen Son­der­zah­lun­gen bei­spiels­weise für Nacht- oder Woche­nend­arbeit.

Informationen: Deut­sche Bahn Gleis­bau - DBG und Deut­sche Gleis- und Tiefbau - DGT; Verband der Deut­schen Bahn­indus­trie (VDB), Jäger­straße 65, 10117 Berlin, Telefon: 030/206 28 90

Deutsche Bahn Gleisbau: www. bahnbaugruppe.de

Verband der Deut­schen Bahn­indus­trie: www.bahn­indus­trie.info Von Horst Heinz Grimm, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/14/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo417322.html
Montag, 14. April 2008, 12:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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