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Montag, 18. Dez. 17
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-Stutt­gart/Königs­lut­ter - Hin­ter­blie­bene, die alles schnell hinter sich bringen wollen, machen Thomas Groß beson­ders zu schaf­fen. Er ist Stein­metz und Stein­bild­hauer und hat fast täglich mit trau­ern­den Angehö­rigen zu...

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Wie werde ich...? Steinmetz

Stutt­gart/Königs­lut­ter - Hin­ter­blie­bene, die alles schnell hinter sich bringen wollen, machen Thomas Groß beson­ders zu schaf­fen.

Steinmetz

Steinmetze wie Daniel Schlauch auf dem Südturm des Domes in Mag­deburg müssen manch­mal auch schwin­del­frei sein. (Bild: dpa/tmn)

Er ist Stein­metz und Stein­bild­hauer und hat fast täglich mit trau­ern­den Angehö­rigen zu tun, wenn er sie wegen des Grab­steins berät.

„Vielen ist gar nicht klar, dass der Stein gerne auch etwas über den Ver­stor­benen preis­geben darf”, sagt der 39-Jährige. Ein durch­schnitt­liches Bera­tungs­gespräch dauere daher in der Regel maximal eine halbe Stunde.

Rund ein Drittel seiner Auf­träge kommt aus dem Grab­stein-Bereich - sein liebs­tes Geschäfts­feld, sagt Groß. In diesem Bereich brauche es die Fähig­keit, sich auf die trau­ern­den Men­schen ein­zulas­sen. Und das könne er ganz gut. Dennoch sei es manch­mal auch anstren­gend, die Dis­kus­sio­nen unter den Hin­ter­blie­benen mit­zuer­leben.

Den technischeren Teil ihres Berufes decken Groß und seine drei Kol­legen auf dem Bau, etwa bei der Gestal­tung von Küchen und Bädern, ab. Neben dem Geschäft mit den Grab­stei­nen spielen auch andere Gewerke eine Rolle: „Rund 40 Prozent des Gesam­tum­sat­zes werden heute auf dem Bau erwirt­schaf­tet”, bestätigt Wolf­gang Simon, Geschäfts­füh­rer des Bun­desin­nungs­ver­ban­des des Deut­schen Stein­metz-, Stein- und Holz­bild­hau­erhand­werks (BIV) in Frank­furt/Main.

Steinmetze werden häufig genug nur „auf den Fried­höfen” wahr­genom­men. Wolf­gang Simon ist froh darüber, dass Stein­metze zuneh­mend auch in anderen Berei­chen eine Rolle spielen. Immer­hin sei der Beruf viel­sei­tig, und man sehe das Ergeb­nis noch viele Jahre.

„Das Niveau unter den Azubi-Bewerbern ist recht akzep­tabel, wir wollen uns nicht beschwe­ren”, sagt Simon. Dennoch habe es sich bei den jungen Leuten noch nicht her­umge­spro­chen, dass man neben einer gewis­sen Krea­tivität auch ganz gut rechnen können muss. „Man muss ja täglich mit Flächen umgehen, die muss man schließ­lich berech­nen können.” Räum­liches Vor­stel­lungs­ver­mögen und kör­per­liche Aus­dauer seien weitere Voraus­set­zun­gen für den Beruf, betont Reiner Flassig, Leiter der Stein­metz­schule in Königs­lut­ter bei Braun­schweig.

Die Schule bildet derzeit 450 Lehr­linge sowie rund 30 ange­hende Meister aus. Bun­des­weit werden derzeit rund 1300 Azubis aus­gebil­det. Das Lehr­lings­gehalt reicht von rund 360 Euro monat­lich im ersten bis rund 590 Euro im dritten Lehr­jahr. Das durch­schnitt­liche Brut­toge­halt eines Gesel­len liegt bei 2900 Euro im Monat.

Für viele Steinmetze ist der Job als Restau­rator etwa in einer Dom­bauhütte der Traum­job schlecht­hin - doch für Thomas Groß hat sich der Traum mit der Über­nahme des Fami­lien­betriebs vor einem Jahr erfüllt. Er schätzt vor allem den täg­lichen Umgang mit seinen Kunden, auch wenn der manch­mal zur Her­aus­for­derung wird: „Die direkte Reso­nanz der Men­schen gleich zu erleben, ist mir sehr wichtig.”

Informationen: Bun­desin­nungs­ver­band des Deut­schen Stein­metz-, Stein- und Holz­bild­hau­erhand­werks (BIV), Weißkir­che­ner Weg 16, 60439 Frank­furt, Telefon: 069/57 60 98

Informationen rund ums Hand­werk: www.biv-stein­metz.de Von Claudia Bell, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/28/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo421130.html
Montag, 28. April 2008, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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