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Montag, 20. Nov. 17

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Raus aus dem Haus: Erste Eindrücke von „Sims 3”

San Fran­cisco/Berlin - Nur eine kleine Tafel weist auf die Firma hin, die für die wohl erfolg­reichste Com­puter­spiel­reihe aller Zeiten zustän­dig ist.

Spielfiguren

In Teil drei der „Sims”, den EA jetzt für 2009 angekün­digt hat, sollen sich die Figuren detail­lier­ter gestal­ten lassen als bisher. (Bild: EA/dpa/tmn)

Hier, in einem Indus­trie­park inmit­ten akri­bisch gepfleg­ter Gar­ten­anla­gen im kali­for­nischen San Fran­cisco resi­diert Elec­tro­nic Arts (EA).

Und hier entstehen auch „Die Sims”. Derzeit werkeln die Pro­gram­mie­rer hinter ver­schlos­senen Türen an Teil drei der Serie, der 2009 erschei­nen soll. Jetzt hat EA erst­mals einen Aus­blick auf das Spiel gegeben.

Liebespaar

Ein Kuss im Garten: Bei „Sims 3” sind die Cha­rak­tere öfter außer­halb der eigenen vier Wände unter­wegs. (Bild: EA/dpa/tmn)

Der Raum ver­dun­kelt sich, und Nancy Smith, Haupt­ver­ant­wort­liche für „Die Sims”, betritt die Bühne. Wenig beschei­den spricht sie von den fast 100 Mil­lio­nen bisher ver­kauf­ten Spielen und der Fas­zina­tion des vir­tuel­len Lebens - nicht zuletzt bei der weib­lichen Ziel­gruppe, auf die es so ziem­lich jeder Pub­lis­her ganz beson­ders abge­sehen hat. „Die Men­schen fühlen sich in der Welt der Sims wohl, weil sie ihr eigenes Leben spielen können - oder eines, das sie sich erträu­men.”

Aber längst nicht alle Fans waren bisher wunsch­los glück­lich: „Am liebs­ten wäre es mir, wenn ich noch mehr indi­vidu­ell ver­ändern könnte und dafür nicht ein 3D-Desi­gner-Kurs an der Volks­hoch­schule belegen müsste”, schreibt zum Bei­spiel die Stu­den­tin Nadja Beierle in einem „Sims”-Inter­net­forum.

Stadtbrunnen

Treffpunkt am Stadt­brun­nen: In "Sims3" sollen die Cha­rak­tere die Spiel­welt frei erkun­den können. (Bild: EA/dpa/tmn)

Es scheint, als hätten die Ent­wick­ler Sätze wie diesen zuletzt häu­figer gehört: „Wir haben uns sehr genau mit den Wün­schen der Com­munity aus­ein­ander­gesetzt”, erläu­tert der Pro­duzent Ben Bell. „Wir haben lange am Editor gear­bei­tet - nun ist es möglich, den eigenen Sim tatsäch­lich so aus­sehen zu lassen, wie man es sich vor­stellt.”

Dabei herausgekommen ist ein neues „Erstelle einen Sim”-Werk­zeug: Ben Bell schiebt Regler hin und her und ver­ändert dadurch Haar- und Haut­far­ben, macht Figuren dicker und dünner. Darüber hinaus lassen sich den Figuren jetzt fünf spe­zifi­sche Cha­rak­terzüge zuwei­sen. Wer will, kann zum Bei­spiel eine neu­gie­rige, gries­grä­mige und klep­toma­nisch ver­anlagte Oma steuern.

„Das sieht zwar alles sehr gut aus, aber Grafik ver­altet schnell”, sagt Daniel Mat­schi­jew­sky. Grundsätz­lich erwarte er, dass für den jüngs­ten Teil der Reihe „Beste­hen­des sinn­voll aus­gebaut wird”, sagt Mat­schi­jew­sky von der Zeit­schrift „Game­star”. „'Die Sims' völlig umzu­krem­peln, ergibt keinen Sinn, da das Spiel seit Jahren sehr gut funk­tio­niert.”

Eine deutliche Veränderung wird es aller­dings offen­bar geben: „Das Problem bisher war, dass man mit der Spiel­figur im Mikro­kos­mos Haus lebte”, sagt Bell. Alles, was ein Leben sonst so aus­macht - soziale Kon­takte etwa -, fand einfach nur statt. Richtig daran teil­neh­men konnte der Spieler aber nicht. „Jetzt haben wir eine offene Welt geschaf­fen, in der das eigene Haus nur einen Teil dar­stellt.”

Bell meint damit eine ganze Stadt, die belebt und besie­delt ist. Die Figuren sollen dort zum Bei­spiel mit Freun­den auf Shop­ping­tour gehen oder sich zum Mit­tages­sen treffen können. Sie sollen die Mög­lich­keit bekom­men, Ver­wandte zu besu­chen oder auch ihre Nach­barn aus­zuspio­nie­ren, wenn ihnen danach ist.

„Die offene Welt ist die beste Neue­rung, die es in 'Die Sims 3' geschafft hat”, sagt Daniel Mat­schi­jew­sky. Ihre Häuser ver­las­sen konnten die Sims zwar auch in den bis­heri­gen Folgen schon. Aber die Bewe­gungs­frei­heit war auf kleine Abschnitte in der Nach­bar­schaft begrenzt. „Die haben einen - zusätz­lich zu stän­digen Lade­zei­ten - immer wieder aus dem Spiel geris­sen und viel Atmo­sphäre gekos­tet.”

Ein zen­tra­les Element der „Sims” wird trotz­dem das Gestal­ten der eigenen vier Wände bleiben - mit dem Wunsch-Fuß­boden, spe­ziel­len Tapeten oder plü­schi­gen Sofas. Auch das scheint den Wün­schen von Fans ent­gegen­zukom­men: „'Sims'" wird schnell zur Arbeit”, sagt Nadine Beierle - der Spieler müsse seine Figur Essen kochen und sich am besten gleich­zei­tig um die Kar­riere kümmern lassen. „Ich spiele, damit ich ein Haus ein­rich­ten und den Style meiner Figur ändern kann - alles andere nervt irgend­wann.” Deshalb dürfte sie sich auch über ein Detail freuen, das „Die Sims 3” bringen wird: Die Figuren können künftig selbst­stän­dig auf die Toi­lette gehen. Von Thilo Mischke, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/25/service/computer/t/rzo412045.html
Dienstag, 25. März 2008, 11:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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