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Montag, 20. Nov. 17

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Stutt­gart - Viele sind längst drin in der vir­tuel­len Welt und wissen nicht um die Gefah­ren: Bei Kindern und Jugend­lichen herrscht nach Poli­zei­anga­ben inzwi­schen „Voll­ver­sor­gung” bei Mobil­tele­fonen und beim Zugang zu...

Mainz - Mit dem neuen Inter­net­ange­bot „komplex” will Rhein­land-Pfalz Jugend­lichen, Eltern und Fach­leu­ten eine Platt­form für Infor­matio­nen über Rechts­extre­mis­mus bieten.

Jena - Der Soft­ware-Anbie­ter Inter­shop hat nach Ein­schät­zung von Vor­stands­chef Andreas Riedel nach harten Sanie­rungs­schrit­ten die Trend­wende geschafft. „Wir haben inzwi­schen drei Quar­tale mit schwar­zen Zahlen...

Chem­nitz - Die TU Chem­nitz bietet jetzt ein neues Por­tugie­sisch-Wör­ter­buch im Inter­net an. Unter „beolin­gus.de” können Web­nut­zer kos­ten­los mehr als 42 000 Über­set­zun­gen aus dem Deut­schen sowie Angaben zur Ver­wen­dung...

Mon­tabaur - Der Inter­net­dienst­leis­ter United Inter­net hat im ersten Quartal einen Ergeb­nis­schub ver­zeich­net. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschrei­bun­gen (EBITDA) klet­terte um 31,2 Prozent auf 83,2 Mil­lio­nen Euro.

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Vor Web-Wunderheilern in Acht nehmen

Berlin - „Zu Risiken und Neben­wir­kun­gen fragen Sie Ihren Arzt oder Apo­the­ker” - das wird nicht mehr auto­matisch befolgt.

Diagnose online

Auf zahl­rei­chen Por­talen können sich Netz-Nutzer medi­zini­schen Bei­stand holen. (Bild: Wenda/dpa/tmn)

Viele Deut­sche gehen lieber online, wenn sie Beschwer­den oder Fragen zu Behand­lungs­metho­den haben.

Portale wie „Netdoktor. de” oder „Life­line.de” bieten Bei­stand. Aber nicht jede Onli­nepra­xis ist emp­feh­lens­wert. „Das Angebot an Medi­zin­por­talen im Netz wird immer größer, dadurch aber auch immer unü­ber­sicht­licher”, sagt Dagmar Vil­lar­roel Gon­zales vom Ärzt­lichen Zentrum für Qua­lität in der Medizin (ÄZQ) in Berlin. Die Ein­rich­tung der Bun­desärz­tekam­mer und der Kas­senärzt­lichen Bun­des­ver­eini­gung bietet unter „Pati­enten-infor­mation.de” eine Liste mit geprüf­ten Ange­boten - sie umfasst schon mehr als 1000 Ein­träge.

„Als erstes muss man sich bei solchen Gesund­heits­rat­gebern immer fragen, wer dahin­ter steckt”, sagt die Exper­tin. Viele Beiträge ent­pupp­ten sich als Werbung. Auch müssen Surfer auf­pas­sen, dass sie nicht auf Falsch­mel­dun­gen her­ein­fal­len. Inzwi­schen können sie sich dabei an Güte­sie­geln ori­entie­ren: Die Schwei­zer Health on the Net Foun­dation (HON) und das Akti­ons­forum Gesund­heits­infor­mati­ons­sys­tem (AFGIS) zeich­nen aktu­elle und unab­hän­gige Medi­zin­sei­ten aus.

Besonders müssen sich Patienten vor „Web-Wun­der­hei­lern” hüten: „Vor Fern­dia­gno­sen über das Netz kann man nur drin­gend warnen - das kann lebens­gefähr­lich sein”, sagt Klaus Grepp­maier vom NAV-Virchow-Bund in Berlin, dem Verband der nie­der­gelas­senen Ärzte Deutsch­lands. „Eine indi­vidu­elle Bera­tung per Inter­net dürfen Ärzte hier­zulande auch gar nicht geben - das ver­bie­tet die Berufs­ord­nung.”

Daher ist das Angebot der Gesund­heitspor­tale stark ein­geschränkt: Sie dürfen nur all­gemeine Erklärun­gen zu Krank­hei­ten und Behand­lun­gen liefern. Für die Folgen der Ratschläge über­neh­men die Betrei­ber keine Haftung - denn offi­ziell stellen sie ja keine Dia­gno­sen. Doch die Tren­nung zwi­schen fach­licher Aus­kunft und per­sön­licher Bera­tung sei manch­mal zu schwam­mig for­muliert, kri­tisiert Vil­lar­roel Gon­zales: „Einige weisen auf den Unter­schied nur im Klein­gedruck­ten hin.”

Die Anbieter sehen das anders. „Wir wollen eine Behand­lung beim Arzt nicht erset­zen, sondern nur dem Pati­enten besser ver­ständ­lich machen”, sagt Chri­stoph Hausel von „Net­dok­tor.de”. „Oft ist es ja so, dass Rezepte für Pati­enten unver­ständ­lich sind und in der Praxis viel Fach­chi­nesisch gespro­chen wird.” Die Seite bietet Lesern deshalb ein Glossar, das medi­zini­sche Kürzel und Fach­wör­ter erklärt.

„Wir über­neh­men ledig­lich eine Lot­sen­funk­tion, indem wir Pati­enten gleich an den rich­tigen Fach­arzt ver­mit­teln - dadurch spart man sich den Gang zum Haus­arzt”, so Ralf Fisch­bach von „Qua­lime­dic.de”. Auf der Seite beant­wor­ten rund 80 Fachärzte Pati­enten-Fragen. „Der Vorteil im Inter­net ist außer­dem, dass man anonym bleiben kann.”. Zudem könnten Pati­enten sich in „Web-War­tezim­mern” mit Lei­dens­genos­sen treffen.

„Dieser Austausch ist für viele Pati­enten ganz wichtig”, sagt Hausel. Auch seien Erfah­rungs­berichte anderer Pati­enten gefragt. „Zum Bei­spiel bei Migräne, da gibt es ja kein All­heil­mit­tel - deshalb helfen oft eher die Tipps anderer, wie man am besten damit umgeht.”

Nicht zu erwar­ten ist dennoch, dass die Portale bald den Arzt am Ort über­flüs­sig machen. „Wir merken zwar, dass Pati­enten heute besser infor­miert sind als früher - der Bera­tungs­bedarf ist dadurch aber noch gestie­gen”, sagt Grepp­maier.

Qualitätsgeprüfte Gesundheitsangebote: www.pati­enten-infor­mation.de

Akti­ons­forum Gesund­heits­infor­mati­ons­sys­tem (afgis) e.V.: www.afgis.de

Health On the Net Foun­dation (NGO, eng­lisch): www.hon.ch Von Tobias Schor­mann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/14/service/computer/t/rzo417294.html
Montag, 14. April 2008, 11:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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