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Freitag, 24. Nov. 17

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Stutt­gart - Viele sind längst drin in der vir­tuel­len Welt und wissen nicht um die Gefah­ren: Bei Kindern und Jugend­lichen herrscht nach Poli­zei­anga­ben inzwi­schen „Voll­ver­sor­gung” bei Mobil­tele­fonen und beim Zugang zu...

Mainz - Mit dem neuen Inter­net­ange­bot „komplex” will Rhein­land-Pfalz Jugend­lichen, Eltern und Fach­leu­ten eine Platt­form für Infor­matio­nen über Rechts­extre­mis­mus bieten.

Jena - Der Soft­ware-Anbie­ter Inter­shop hat nach Ein­schät­zung von Vor­stands­chef Andreas Riedel nach harten Sanie­rungs­schrit­ten die Trend­wende geschafft. „Wir haben inzwi­schen drei Quar­tale mit schwar­zen Zahlen...

Chem­nitz - Die TU Chem­nitz bietet jetzt ein neues Por­tugie­sisch-Wör­ter­buch im Inter­net an. Unter „beolin­gus.de” können Web­nut­zer kos­ten­los mehr als 42 000 Über­set­zun­gen aus dem Deut­schen sowie Angaben zur Ver­wen­dung...

Mon­tabaur - Der Inter­net­dienst­leis­ter United Inter­net hat im ersten Quartal einen Ergeb­nis­schub ver­zeich­net. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschrei­bun­gen (EBITDA) klet­terte um 31,2 Prozent auf 83,2 Mil­lio­nen Euro.

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Virtuelles Fundbüro: Online nach Verlorenem suchen

München - Ob Schlüs­sel, Handy oder Geld­börse - wer etwas ver­loren hat, braucht nicht nur viel Glück, sondern oft auch viel Geduld, um Hab und Gut wie­der­zuer­lan­gen. Das Onli­nepor­tal „Fund­büro24” will die Suche nach Ver­lore­nem erleich­tern.

Fundbuero24

Das Portal Fund­buer­o24 will sich als Alter­native zum herkömm­lichen Fund­büro eta­blie­ren. (Bild: dpa)

Nach Angaben des Unter­neh­mens nutzen rund 7000 Besu­cher täglich die bun­des­weite Daten­bank, die online auf­gege­bene Verlust- und Fund­mel­dun­gen der Nutzer spei­chert. Anfang April zählte die Seite den sechs­mil­lions­ten Besu­cher.

Der Hauptsitz des gut fünf Jahre alten Portals ist München. Auch Behör­den ermög­licht das Unter­neh­men, ihre Fund­mel­dun­gen in die Daten­bank zu stellen. Dabei stößt „Fund­büro24” auf Skepsis: „Der Mensch sucht immer dort, wo er was ver­loren hat”, sagt Josef Rankel, Leiter des Fund­büros am Flug­hafen München. Über die Home­page und Fund­büros des Flug­hafens könne man aus­rei­chend nach seinem Besitz suchen. Auch die Deut­sche Bahn ver­weist auf ihr eigenes Such­sys­tem. Das Fund­büro der Stadt München weist eine Koope­ration eben­falls zurück: „Die Stadt München gibt keine Daten an externe Anbie­ter heraus”, sagt die Lei­terin des Fund­büros, Sabine Eisen­hauer.

Keine Koope­ration, aber ähn­liche Erfolgs­quo­ten: 16 Prozent der ver­lore­nen Gegenstände, die im städ­tischen Fund­büro München abge­geben wurden, konnten dem Besit­zer im ver­gan­genen Jahr wie­der­gege­ben werden. Die Sta­tis­tik von „Fund­büro24” besagt 20 Prozent für die Lan­des­haupt­stadt. Von seinem Konzept ist Gründer und Geschäfts­füh­rer Franz-Rudolf Borsch über­zeugt: „Wir erspa­ren den Leuten zunächst den Gang in die Fund­büros und mehr­mali­ges Nach­fra­gen”. Wer etwas ver­loren hat, gibt eine Meldung auf: Die kann sechs Monate gespei­chert werden, sollte kein Treffer erfol­gen. Sobald der ver­misste Gegen­stand auf­tau­che, werde der Besit­zer per E-Mail infor­miert.

Der Service ist kostenlos. Darüber hinaus können Suchende bei­spiels­weise Bilder ein­stel­len oder eine Ver­lust­mel­dung an ört­liche Fund­büros schi­cken - solche Dienste kosten jedoch eine Gebühr von 99 Cent pro Monat. Auch die Daten­bank hat einen ent­schei­den­den Nach­teil: Nicht alle ehr­lichen Finder kennen und nutzen das Onli­nepor­tal. Das weiß auch Borsch: „Zusätz­lich listen wir alle Fund­büros der jewei­ligen Städte auf, damit die Leute direkt Kontakt mit den ört­lichen Büros auf­neh­men können”. Über 6000 Behör­den und Büros sind ver­zeich­net - und 600 Tier­heime. Denn auch nach ver­miss­ten Vier­bei­nern kann man fahnden.

Den Einfall zum vir­tuel­len Fund­büro hatte Borsch, als er selbst Opfer seiner Ver­gess­lich­keit wurde: Zurück von einer Dien­streise in Sin­gapur ließ er Anfang 2002 seine Jacke am Münch­ner Flug­hafen liegen - und ärgerte sich ansch­ließend, dass er von einer Behörde zur nächs­ten geschickt wurde. „Das muss doch auch ein­facher gehen”, habe er damals gedacht. Ein Jahr später rief der Wirt­schaft­sin­genieur „Fund­büro24” ins Leben. Heute arbei­ten rund 15 Mit­arbei­ter an dem Such­por­tal, das auch die Nach­bar­län­der Öster­reich, Schweiz, Italien, Liech­ten­stein, Luxem­burg und die Nie­der­lande abdeckt.

Um den Besuchern höhere Erfolgsquoten zu besche­ren, bemüht sich das Unter­neh­men um die Zusam­men­arbeit mit Behör­den. Von den rund 3870 Fund­stü­cken, die derzeit ver­zeich­net sind, stammen knapp ein Drittel von den 30 koope­rie­ren­den städ­tischen Fund­büros. Im Frei­staat ist das unter anderem das ober­baye­rische Schon­gau. „Obwohl wir von der Idee des Portals über­zeugt sind, muss man sagen, dass es wenig von den Bürgern genutzt wird”, sagt Rein­hold Jaser, Leiter des Bür­ger­ser­vice der Stadt Schon­gau, die seit 2004 mit „Fund­büro24” zusam­men­arbei­tet. Viele Men­schen wüssten gar nicht, dass es die Seite gebe und kämen meist sofort zum Fund­büro, lautet die Erfah­rung Jasers.

Borsch, der die Soft­ware für die Daten­nut­zung kos­ten­los anbie­tet, will im Laufe des Jahres noch mehr Behör­den für seine Idee des ver­ein­fach­ten Suchen und Findens gewin­nen. Damit steht der 49-Jährige jedoch nicht alleine da: Auch Firmen wie bei­spiels­weise „Fund­bue­rodeutsch­land” oder „fund­info” buhlen um die Koope­rati­ons­bereit­schaft ört­licher Fund­büros.

Fundbüro24: www.fund­buer­o24.de

Fundbürodeutschland: www.fund­bue­rodeutsch­land.de

Fundinfo.com: www.fund­info.com Von Alex­andra Stahl, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/15/service/computer/t/rzo417599.html
Dienstag, 15. April 2008, 11:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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