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Freitag, 24. Nov. 17

GTA IV-WebseiteNew York - Das Com­puter­spiel „Grand Theft Auto IV” hat binnen einer Woche einen Umsatz von mehr als 500 Mil­lio­nen Dollar (324 Mio. Euro) erzielt. Allein am ersten Tag seien 3,6 Mil­lio­nen Exem­plare des Spiels ver­kauft...

Stutt­gart - Viele sind längst drin in der vir­tuel­len Welt und wissen nicht um die Gefah­ren: Bei Kindern und Jugend­lichen herrscht nach Poli­zei­anga­ben inzwi­schen „Voll­ver­sor­gung” bei Mobil­tele­fonen und beim Zugang zu...

Mainz - Mit dem neuen Inter­net­ange­bot „komplex” will Rhein­land-Pfalz Jugend­lichen, Eltern und Fach­leu­ten eine Platt­form für Infor­matio­nen über Rechts­extre­mis­mus bieten.

Jena - Der Soft­ware-Anbie­ter Inter­shop hat nach Ein­schät­zung von Vor­stands­chef Andreas Riedel nach harten Sanie­rungs­schrit­ten die Trend­wende geschafft. „Wir haben inzwi­schen drei Quar­tale mit schwar­zen Zahlen...

Chem­nitz - Die TU Chem­nitz bietet jetzt ein neues Por­tugie­sisch-Wör­ter­buch im Inter­net an. Unter „beolin­gus.de” können Web­nut­zer kos­ten­los mehr als 42 000 Über­set­zun­gen aus dem Deut­schen sowie Angaben zur Ver­wen­dung...

Mon­tabaur - Der Inter­net­dienst­leis­ter United Inter­net hat im ersten Quartal einen Ergeb­nis­schub ver­zeich­net. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschrei­bun­gen (EBITDA) klet­terte um 31,2 Prozent auf 83,2 Mil­lio­nen Euro.

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Server-Konzern Sun fällt zurück in Verlustzone

Santa Clara/München - Über­raschen­der Rück­schlag für den Server-Her­stel­ler Sun Micro­sys­tems: Nach einem erfolg­rei­chen jah­relan­gen Sanie­rungs­kurs ist der US-Konzern durch Über­nah­mekos­ten und die Kon­junk­tur­krise auf dem Hei­mat­markt in seinem dritten Geschäfts­quar­tal wieder mit 34 Mil­lio­nen Dollar ins Minus gerutscht.

Sun Microsystems

Sun Micro­sys­tems ist in seinem dritten Geschäfts­quar­tal wieder ins Minus gerutscht.

Der Umsatz fiel von Januar bis März leicht schwächer aus als im Vorjahr. Nun sollen erneut bis zu 2500 Jobs weg­fal­len. Wie viele der derzeit 1650 deut­schen Stellen davon betrof­fen sind, sei noch offen, sagte der Mar­keting­chef von Sun Deutsch­land, Donatus Schmid, am Freitag in München.

Analysten hatten von Sun einen deut­lichen Gewinn erwar­tet. Die Aktie stürzte zum Han­dels­start am Freitag ent­spre­chend dra­matisch ab und verlor mehr als 18 Prozent auf 13,30 Dollar. Am Vortag hatte sie in Erwar­tung guter Zahlen noch um mehr als vier Prozent zuge­legt.

Ein Jahr zuvor hatte Sun einen Über­schuss von 67 Mil­lio­nen Dollar erzielt. Nun musste der Konzern Mil­lio­nen-Belas­tun­gen durch den jüngs­ten Kauf des schwe­dischen Soft­ware-Anbie­ters MySQL ver­kraf­ten, die etwa dem Quar­tals­ver­lust von 0,04 US-Dollar je Aktie ent­spra­chen. Hinzu kamen hohe Steu­errück­stel­lun­gen von 52 Mil­lio­nen Dollar. Der Umsatz gab leicht um 0,5 Prozent auf 3,27 Mil­liar­den Dollar (2,1 Mrd Euro) nach.

Die schwache US-Konjunktur habe die inter­natio­nalen Erfolge von Sun vor allem in Schwel­len­län­dern über­deckt, sagte Kon­zern­chef Jona­than Schwartz. In den USA brachen die Erlöse um 10 Prozent ein, während sie in Europa um 4 Prozent zuleg­ten. In Deutsch­land, das zuletzt 7 Prozent zum Kon­zern­umsatz bei­steu­erte, sei das Plus „sehr moderat” aus­gefal­len, sagte Schmid im Gespräch mit der Deut­schen Presse-Agentur dpa. Das Ser­vice­geschäft lief besser als der Verkauf von Rech­nern.

Sun erzielt 60 Prozent der Ein­nah­men außer­halb der USA. Auch für das vierte Quartal erwar­tet Sun nur einen sta­gnie­ren­den Umsatz und ent­täuschte damit die Erwar­tun­gen. Deutsch­land werde auch in diesem Rahmen liegen, sagte Schmid. Der Konzern kappte zudem sein Ziel einer Umsatz­ren­dite von 10 Prozent im nächs­ten Geschäfts­jahr auf 7 Prozent.

Der neue Abbau von weltweit zwischen 1500 und 2500 Stellen trifft bis zu 7 Prozent der Mit­arbei­ter und kostet Sun ein­malig 220 Mil­lio­nen Dollar. In Deutsch­land hat Sun neben der Zen­trale in München mit 500 Beschäf­tig­ten unter anderem große Büros in Frank­furt und Düs­sel­dorf. Über einen mög­lichen Jobab­bau hier werde es erst in den nächs­ten Wochen Klar­heit geben, sagte Schmid.

Das Unter­neh­men hatte 2007 nach fünf Ver­lust­jah­ren erst­mals wieder schwar­zen Zahlen geschrie­ben und den Trend auch in der ersten Hälfte des neuen Geschäfts­jah­res fort­gesetzt. Schwartz hatte dem Konzern, der unter dem Platzen der New-Economy-Blase litt, eine Radi­kal­kur ver­ord­net. Seit Amts­antritt im Jahr 2006 strich er etwa 4000 Stellen.

Sun mit Sitz in Santa Clara (Kali­for­nien) steht als einer der größten Server-Anbie­ter im Wett­bewerb mit Her­stel­lern wie Hewlett- Packard, IBM und Dell. Zum Einsatz kommen die hoch­leis­tungs­fähi­gen Rechner in Firmen-Com­puter­net­zen, beim Betrieb von Web­sites und für den Daten­ver­kehr im Inter­net.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/02/service/computer/t/rzo422212.html
Freitag, 02. Mai 2008, 16:10 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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