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Samstag, 18. Nov. 17

GTA IV-WebseiteNew York - Das Com­puter­spiel „Grand Theft Auto IV” hat binnen einer Woche einen Umsatz von mehr als 500 Mil­lio­nen Dollar (324 Mio. Euro) erzielt. Allein am ersten Tag seien 3,6 Mil­lio­nen Exem­plare des Spiels ver­kauft...

Stutt­gart - Viele sind längst drin in der vir­tuel­len Welt und wissen nicht um die Gefah­ren: Bei Kindern und Jugend­lichen herrscht nach Poli­zei­anga­ben inzwi­schen „Voll­ver­sor­gung” bei Mobil­tele­fonen und beim Zugang zu...

Mainz - Mit dem neuen Inter­net­ange­bot „komplex” will Rhein­land-Pfalz Jugend­lichen, Eltern und Fach­leu­ten eine Platt­form für Infor­matio­nen über Rechts­extre­mis­mus bieten.

Jena - Der Soft­ware-Anbie­ter Inter­shop hat nach Ein­schät­zung von Vor­stands­chef Andreas Riedel nach harten Sanie­rungs­schrit­ten die Trend­wende geschafft. „Wir haben inzwi­schen drei Quar­tale mit schwar­zen Zahlen...

Chem­nitz - Die TU Chem­nitz bietet jetzt ein neues Por­tugie­sisch-Wör­ter­buch im Inter­net an. Unter „beolin­gus.de” können Web­nut­zer kos­ten­los mehr als 42 000 Über­set­zun­gen aus dem Deut­schen sowie Angaben zur Ver­wen­dung...

Mon­tabaur - Der Inter­net­dienst­leis­ter United Inter­net hat im ersten Quartal einen Ergeb­nis­schub ver­zeich­net. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschrei­bun­gen (EBITDA) klet­terte um 31,2 Prozent auf 83,2 Mil­lio­nen Euro.

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Von Geisterhand übers Internet

München - Es gibt viele Situa­tio­nen, in denen ein Fern­zugriff auf den hei­mischen Com­puter via Inter­net hilf­reich sein kann. Einige Pro­gramme machen das möglich.

Fernzugriff auf den PC

Programme wie „VNC” ermög­lichen im Netz­werk das Fern­steu­ern eines Rech­ners. (Bild: Schie­ren­beck/dpa/tmn)

Was ein Ärger­nis: Beim Besuch bei Freun­den am anderen Ende der Repu­blik sind die seit Wochen ver­spro­che­nen Digi­tal­fotos auf dem Note­book nicht zu finden. Das Word-Doku­ment, das beim Daten­abgleich aus Ver­sehen nicht den Weg vom PC aufs Laptop gefun­den hat, fehlt beim Geschäfts­ter­min. Für diese Situa­tio­nen gibt es Hilfe: Einige Windows-Ver­sio­nen bieten den Fern­zugriff mit der Funk­tion „Remote Desktop”. Außer­dem gibt es vom Betriebs­sys­tem unab­hän­gige Pro­gramme, mit denen sich PCs über einen belie­bigen Browser steuern lassen.

Dazu gehören „VNC” (Virtual Network Com­puting Pro­tokoll) und die darauf auf­bau­enden Vari­anten. „VNC” schickt in den neues­ten Ver­sio­nen ein kleines Pro­gramm an den anderen Com­puter, den soge­nann­ten Client- oder Remote-Rechner, der den PC steuern soll. Darauf­hin erscheint im Browser des Clients der hei­mische Desktop und mit ihm der Voll­zugriff auf den PC. Dabei spielt es keine Rolle, ob zwi­schen den beiden Rech­nern nur ein paar Straßen oder Welt­meere liegen. Aller­dings gestal­tet sich der Zugriff per Browser schlep­pen­der, als wenn auf dem Client-Rechner auch die „VNC”-Soft­ware instal­liert ist.

Klassischerweise werden Fern­steue­rungs­pro­gramme von Admi­nis­tra­toren in Unter­neh­men ein­gesetzt, um Com­puter im Netz­werk zu warten, Instal­latio­nen vor­zuneh­men oder dem Anwen­der Unter­stüt­zung anzu­bie­ten. Aber auch privat sind die relativ schlan­ken Pro­gramme schnell ver­schickt und instal­liert, wenn jemand prak­tische Hilfe am PC braucht, Erklärun­gen am Telefon aber nicht mehr wei­ter­hel­fen. Während der Instal­lation muss ange­geben werden, ob es sich um einen Client- oder einen Server-PC handelt. Aus Sicher­heits­grün­den sollte ein Zugriff­pass­wort gesetzt werden. Auf der anderen Seite darf der Nutzer nicht zulas­sen, dass die Soft­ware von einer Fire­wall blo­ckiert wird.

Internet-Anbieter teilen ihren Kunden bei jeder neuen Online-Sitzung eine andere IP-Adresse zu. Um die Fern­steue­rung dennoch zu ermög­lichen, muss ein soge­nann­ter dyna­mischer DNS-Dienst genutzt werden. Viele Router sind schon für Dienste wie DynDNS vor­berei­tet. Auf den Web­sei­ten der Anbie­ter bekommt der Nutzer nach der Anmel­dung einen Domain­namen für den Host, Benut­zer­namen und Kenn­wort, die im Router ein­getra­gen werden können. Diese Basis­dienst­leis­tung ist meist kos­ten­los. Für den VNC-Betrieb müssen im Router oder bei Soft­ware-Fire­walls auch die Ports 5800 oder 5900 frei­gege­ben werden.

Bei einem Ver­gleich meh­rerer VNC-Vari­anten der Zeit­schrift „PC Pro­fes­sio­nell” ist das Windows und Linux unter­stüt­zende „UltraVNC” als Sieger her­vor­gegan­gen. Vor allem die mit­gelie­ferte Chat-Mög­lich­keit sowie das ein­fache Tau­schen von Dateien und Ordnern spricht den Angaben zufolge für die kos­ten­los erhält­liche Soft­ware. Ein opti­mier­ter Gra­fik­trei­ber macht „UltraVNC” der Zeit­schrift zufolge zur schnells­ten Remote-Ver­bin­dung auf den hei­mischen Rechner.

Als Remote-Software kann auch der kos­ten­lose Mes­sen­ger „CSpace” zum Einsatz kommen. Das Windows- und Linux-kom­pati­ble Pro­gramm muss dann aber zwin­gend auch auf dem Client-PC instal­liert sein. Eine Browser-Unter­stüt­zung gibt es nicht. Dafür ver­schlüs­selt die unter anderem auf VNC-Tech­nolo­gie basie­rende Free­ware sämt­liche Kom­muni­kation. Und die Fern­steue­rung funk­tio­niert ohne Kon­figu­ration - sogar durch Router und Fire­walls hin­durch ohne Port­frei­schal­tung. Eine von meh­reren kos­ten­losen VNC-Client-Pro­gram­men für Mac OS X ist „Chicken of the VNC”.

Microsoft hat vor allem den Profi-Ver­sio­nen seiner Betriebs­sys­teme den Remote-Desktop-Dienst zuge­dacht, der Fern­steue­rung und Fern­war­tung zulässt. „Wo er zur Ver­fügung steht, ist der „Remote Desktop” ein­deu­tig das Mittel der Wahl zur Fern­steue­rung eines aktu­ellen Windows-Systems”, urteilt die Zeit­schrift „c't”. Er sei schnell, kom­for­tabel und nahtlos ins System inte­griert.

INFO: Com­puter via Inter­net ein­schal­ten

Dass der fern­zusteu­ernde PC beim Start auto­matisch eine Inter­net­ver­bin­dung hat, ist Grund­vor­aus­set­zung für den Fern­zugriff. Eine größere Hürde stellt das simple Anstel­len des Rech­ners da - schließ­lich soll der PC ja nicht nur für den Fall der Fälle 365 Tage im Jahr laufen müssen. Fast alle Desktops und Note­books unter­stüt­zen Wake On LAN (WOL), das sich bei­spiels­weise über das gleich­namige Tool rea­lisie­ren lässt. Das funk­tio­niert aller­dings nur inner­halb eines Netz­wer­kes und nicht ohne wei­teres über das Inter­net. Für Rechner, die gleich starten, sobald sie Strom bekom­men, kann eine über jeden Inter­net-Browser schalt­bare Netz­werk-Steck­dose mit eigener IP-Adresse eine Lösung sein.

Webseite von DynDNS (englisch): www. dyndns.com

Infor­matio­nen über die Remote-Ver­bin­dung UltraVNC: www.uvnc.eu

Plugins für UltraVNC: msrc4plu­gin.home.comcast.net

Mehr über den Mes­sen­ger CSpace (eng­lisch): cspace.in/

Infor­matio­nen zu Chicken of the VNC (eng­lisch): sour­ceforge.net/pro­jects/cotvnc

Mehr über Wake On LAN: fi3k1.dyndns.org/oette.info/pro­jek­te_s­w_wol.htm

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/05/service/computer/t/rzo422875.html
Montag, 05. Mai 2008, 14:07 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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