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Montag, 9. Dez. 19

München - Medi­ziner haben zur Impfung gegen die Menin­gokok­ken-Bak­terien auf­geru­fen. Die Erreger würden unter­schätzt, warnte die Baye­rische Gesell­schaft für Immun-...

Dresden/Köln - Wer Zah­ner­satz bekommt, muss Nach­bes­serun­gen in Kauf nehmen. Ein Patient kann diese nicht einfach ver­wei­gern und seinen Arzt statt­des­sen wegen einer schlecht sit­zen­den Pro­these auf Scha­denser­satz und...

Weil der Stadt - Ver­hal­ten sich Kinder über längere Zeit wie­der­holt aggres­siv und anti­sozial, kann das ein Anzei­chen für eine Störung des Sozi­alver­hal­tens sein.

München - Kinder sollten spie­lerisch auf einen Kran­ken­haus­auf­ent­halt vor­berei­tet werden. Wenn sie wissen, was dort geschieht, würden die Erfah­run­gen weniger unheim­lich, erläu­tert Prof.

Salz­git­ter - Der Gang ins Sola­rium schützt nicht vor schäd­lichen UV-Strah­len. Darauf weist das Bun­des­amt für Strah­len­schutz (BfS) in Salz­git­ter (Nie­der­sach­sen) hin.

Berlin - Sollte trotz aller Vor­sichts­maß­nah­men beim Grillen im Sommer ein Unfall gesche­hen, sollten die Flammen mit Sand oder einer Decke erstickt werden. Auch das Löschen mit Wasser sei möglich.

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Sanfte Massagen: Osteopathie für Kinder

Düs­sel­dorf/München - Ent­spannt liegt der sechs Monate alte Leon auf der Behand­lungs­liege von Dennis Gülden.

Osteopathie für Kinder

Besonders beliebt bei Babys: Osteo­pathen behan­deln oft Schrei­kin­der. (Bild: Verband der Osteo­pathen Deutsch­lands/dpa/tmn)

Vorsichtig greift der Osteo­path aus Düs­sel­dorf unter den Oberkör­per, übt an bestimm­ten Stellen sanften Druck aus und mas­siert an anderer Stelle.

So sollen Verspannungen und Ner­ven­rei­zun­gen ver­schwin­den. Die Osteo­pathie ver­steht sich als ganz­heit­liche Methode, Kri­tiker halten sie für Eso­terik. Dem kleinen Leon gefällt die Behand­lung jeden­falls, das bestätigt auch seine Mutter Melanie Driesen. „Leon hatte eine Art Ner­ven­rei­zung im Nacken, und die hat dafür gesorgt, dass er nie gerne auf dem Rücken lag, auch den Kopf nicht richtig drehen konnte”, erklärt Gülden. Doch inner­halb weniger Behand­lun­gen habe sich Leon zu einem ruhigen und aus­gegli­che­nen Kind ent­wickelt.

Gerade wenn es um solche - häufig als „Schrei­kin­der” bezeich­neten - Babys geht, fühlen sich junge Eltern von der Schul­medi­zin oft allein­gelas­sen. Glei­ches gelte für Ver­span­nun­gen bei größe­ren Kindern. „Viele Ärzte oder Eltern sagen zu den Kindern: Halt dich gerade”, sagt Gabi Pre­diger, Osteo­pathin und Geschäfts­füh­rerin des Regis­ters der tra­ditio­nel­len Osteo­pathen (ROD) in München. Ein Kind aller­dings könne das oft gar nicht.

„Osteopathie ist gerade bei Kindern her­vor­ragend dafür geeig­net, vor­beu­gend und am Ursprung des Lebens zu arbei­ten”, sagt Gabi Pre­diger. So ließen sich Pro­bleme wie eine krumme Wir­belsäule schon sehr früh erken­nen und behan­deln. Auch bei ver­hal­tens­auffäl­ligen Kindern habe sie schon beacht­liche Erfolge erzielt, zudem könne man auch den Verlauf von Schwan­ger­schaft und Geburt positiv beein­flus­sen.

Skeptisch sind Schul­medi­ziner und Kran­ken­kas­sen: „Wis­sen­schaft­liche Nach­weise der Wirk­sam­keit der Osteo­pathie fehlen bisher”, heißt es beim AOK-Bun­des­ver­band in Bonn. Die Osteo­pathie sei aus diesem Grund als The­rapie­form nicht in die all­gemei­nen Heil­mit­tel­richt­linien auf­genom­men worden. „Daher ist eine Kos­tenü­ber­nahme nicht möglich”, so die Kran­ken­kasse.

Um einen guten Osteopathen zu finden , sollten Pati­enten vor allem auf die Qua­lifi­kation der The­rapeu­ten achten - auch wenn es bis heute keine Insti­tution gibt, die das ver­bind­lich prüft. Viele Osteo­pathen sind aus­gebil­dete Phy­sio­the­rapeu­ten. Oft ent­schei­den sie sich für die zusätz­liche Aus­bil­dung an einer Schule oder einer Aka­demie, weil ihnen die Grenzen als Phy­sio­the­rapeut zu eng werden. „Bei der klas­sischen Kran­ken­gym­nas­tik behan­delt man den Pati­enten in der Regel über Bewe­gungs­abläufe, bei der Osteo­pathie setzt man dagegen Reize, die der Körper selbst löst”, erklärt Gülden.

„Man bezieht das kom­plette Muskel- und Ske­lett­sys­tem und die Nerven und Organe mit ein, daher ist die Behand­lung natür­lich auch kom­ple­xer”, erläu­tert Gülden. Er arbei­tet vor allem mit Zahn­medi­zinern zusam­men - denn zwi­schen Kie­fer­pro­ble­men und anderen Zip­per­lein im Körper bestehe oftmals ein enger Zusam­men­hang.

Informationen: Register der tra­ditio­nel­len Osteo­pathen in Deutsch­land (ROD), Telefon: 089/17 95 80 54; Verband der Osteo­pathen Deutsch­land (VOD), Telefon: 0611/910 36 61; Bun­des­arbeits­gemein­schaft Osteo­pathie (bao), Telefon: 0611/341 88 58.

Register der tra­ditio­nel­len Osteo­pathen: www.r-o-d.info

Verband der Osteopathen Deutschland: www.osteo­pathie.de

Bun­des­arbeits­gemein­schaft Osteo­pathie: www.bao-osteo­pathie.de Von Claudia Bell, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/23/service/gesundheit/t/rzo419835.html
Mittwoch, 23. April 2008, 11:23 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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