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Sonntag, 15. Dez. 19

München - Medi­ziner haben zur Impfung gegen die Menin­gokok­ken-Bak­terien auf­geru­fen. Die Erreger würden unter­schätzt, warnte die Baye­rische Gesell­schaft für Immun-...

Dresden/Köln - Wer Zah­ner­satz bekommt, muss Nach­bes­serun­gen in Kauf nehmen. Ein Patient kann diese nicht einfach ver­wei­gern und seinen Arzt statt­des­sen wegen einer schlecht sit­zen­den Pro­these auf Scha­denser­satz und...

Weil der Stadt - Ver­hal­ten sich Kinder über längere Zeit wie­der­holt aggres­siv und anti­sozial, kann das ein Anzei­chen für eine Störung des Sozi­alver­hal­tens sein.

München - Kinder sollten spie­lerisch auf einen Kran­ken­haus­auf­ent­halt vor­berei­tet werden. Wenn sie wissen, was dort geschieht, würden die Erfah­run­gen weniger unheim­lich, erläu­tert Prof.

Salz­git­ter - Der Gang ins Sola­rium schützt nicht vor schäd­lichen UV-Strah­len. Darauf weist das Bun­des­amt für Strah­len­schutz (BfS) in Salz­git­ter (Nie­der­sach­sen) hin.

Berlin - Sollte trotz aller Vor­sichts­maß­nah­men beim Grillen im Sommer ein Unfall gesche­hen, sollten die Flammen mit Sand oder einer Decke erstickt werden. Auch das Löschen mit Wasser sei möglich.

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Schöne Zehen - Nagelpflege vor der Barfußsaison

Berlin/Jena - Schöne und gesunde Nägel gehören zu einer gepfleg­ten Erschei­nung.

Nagelpflege

Fingerspitzengefühl gefragt - Fußnä­gel dürfen nicht zu stark gekürzt werden, da sonst die Zehen­kuppe ver­hor­nen kann. (Bild: ZFD/dpa/tmn)

Die Fußnä­gel werden aller­dings in den Win­ter­mona­ten häufig ver­nach­läs­sigt. Recht­zei­tig zur Bar­fuß­sai­son ver­die­nen sie deshalb beson­ders viel Auf­merk­sam­keit.

„Nägel wachsen bei jedem Menschen unter­schied­lich schnell. Davon hängt dann auch der Pfle­gerhyth­mus ab”, sagt Ger­traud Kremer, Fachärz­tin für Der­mato­logie aus Berlin. Alle drei bis sechs Wochen sollten Fußnä­gel geschnit­ten und gefeilt werden. Zuvor sollten die Füße mit einem Fußbad ver­wöhnt werden. Das macht die Haut zart und die Nägel weich. Ansch­ließend werden sie sorg­fäl­tig abge­trock­net - auch zwi­schen den Zehen, damit Fußpilz keine Chance hat.

Welches Gerät zum Schnei­den ver­wen­det wird, hängt vor allem von der Dicke des Nagels ab. „Die Nagel­platte besteht aus über­ein­ander geschich­teten Lagen von abge­stor­benen Zellen. Sie wird von der Wachs­tums­zone, der Nagel­matrix, nach vorn gescho­ben und ist indi­vidu­ell unter­schied­lich dick”, erklärt Peter Elsner, Direk­tor der Uni­ver­sitäts-Haut­kli­nik in Jena. Groß­zehennä­gel etwa seien am Anfang, also an der Nagel­matrix, im Durch­schnitt 0,4 Mil­lime­ter dick, am Ende, also beim Schnei­den, 1,4 Mil­lime­ter. Bei dün­neren Zehennä­geln ist eine Nagel­schere das Instru­ment der Wahl. Bei stär­keren emp­fiehlt sich eine Nagel­zange.

Beim Schnitt ist Fingerspitzengefühl gefor­dert. Zum einen darf der Nagel nicht zu kurz werden. „Er bietet einen Schutz für die Zehen­kuppe. Ist der Nagel­rand zu kurz, kann es zu Ver­hor­nun­gen im Zehen­kup­pen­bereich und Ent­zün­dun­gen kommen”, warnt Mecht­hild Geis­mann, Vize­prä­siden­tin des Zen­tral­ver­ban­des der Podo­logen und Fußpfle­ger Deutsch­lands (ZFD) in Reck­ling­hau­sen. Ist umge­kehrt der Nagel zu lang, so stra­paziert er die Strümpfe und stößt vorn an der Schu­hin­nen­seite an. „Dann drückt er hinten auf die Wachs­tums­zone, so dass diese beschä­digt werden kann. Im Extrem­fall fällt dann der Nagel aus”, sagt Der­mato­loge Elsner.

Der Nagel­rand sollte der Form der Zehen­kuppe ent­spre­chen. „Auf keinen Fall dürfen die Ecken her­aus­geschnit­ten werden, sonst kann sich das Wachs­tum ver­ändern und der Nagel seit­lich ein­wach­sen”, sagt Beatrix Negel-Riegel, Aus­bil­derin an der Berufs­fach­schule für Kos­metik und Podo­logie in Berlin. Nach dem Schnei­den werden die Schnitt­kan­ten mit einer Feile begra­digt. Das ver­hin­dert auch Ver­let­zun­gen benach­bar­ter Zehen.

Die Nagelhaut muss beim Schneiden und Feilen gut geschont werden: „Sie bildet den natür­lichen Schutz des Nagel­bet­tes vor Krank­heits­erre­gern und ent­zün­det sich bei unsorg­fäl­tiger Behand­lung leicht”, erläu­tert ZFD-Vize­prä­siden­tin Geis­mann. Sie rät deshalb, die Nagel­haut nie abzu­schnei­den, sondern höchs­tens nach dem Ein­wei­chen vor­sich­tig zurück­zuschie­ben, zum Bei­spiel mit dem Fin­ger­nagel oder mit einem Rosen­hölz­chen. Der­mato­loge Elsner aller­dings emp­fiehlt, die Nagel­haut ganz in Ruhe zu lassen: „Halten Sie die Füße nach dem Schnei­den der Nägel mit einer inten­siven Pfle­gecreme geschmei­dig.” Auch Oliven-, Wei­zen­keim- oder Nacht­ker­zenöl gelten als bewährte Pfle­gemit­tel. Das Glätten der Nagel­platte ist nur bei spröden oder ris­sigen Nägeln not­wen­dig.

Soll dann noch ein Lack folgen, so emp­fiehlt die Podo­login einen Klar­lack als Grun­die­rung. Der Grund: „Alle Far­bla­cke ver­ursa­chen auch Farb­ver­ände­run­gen am Nagel.” Zum Ent­fer­nen sollte später nur Nagel­lack­ent­fer­ner ohne Azeton ver­wen­det werden. Dies trock­net den Nagel sehr stark aus. Von Eva Neumann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/30/service/gesundheit/t/rzo421799.html
Mittwoch, 30. April 2008, 10:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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