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Donnerstag, 12. Dez. 19

München - Medi­ziner haben zur Impfung gegen die Menin­gokok­ken-Bak­terien auf­geru­fen. Die Erreger würden unter­schätzt, warnte die Baye­rische Gesell­schaft für Immun-...

Dresden/Köln - Wer Zah­ner­satz bekommt, muss Nach­bes­serun­gen in Kauf nehmen. Ein Patient kann diese nicht einfach ver­wei­gern und seinen Arzt statt­des­sen wegen einer schlecht sit­zen­den Pro­these auf Scha­denser­satz und...

Weil der Stadt - Ver­hal­ten sich Kinder über längere Zeit wie­der­holt aggres­siv und anti­sozial, kann das ein Anzei­chen für eine Störung des Sozi­alver­hal­tens sein.

München - Kinder sollten spie­lerisch auf einen Kran­ken­haus­auf­ent­halt vor­berei­tet werden. Wenn sie wissen, was dort geschieht, würden die Erfah­run­gen weniger unheim­lich, erläu­tert Prof.

Salz­git­ter - Der Gang ins Sola­rium schützt nicht vor schäd­lichen UV-Strah­len. Darauf weist das Bun­des­amt für Strah­len­schutz (BfS) in Salz­git­ter (Nie­der­sach­sen) hin.

Berlin - Sollte trotz aller Vor­sichts­maß­nah­men beim Grillen im Sommer ein Unfall gesche­hen, sollten die Flammen mit Sand oder einer Decke erstickt werden. Auch das Löschen mit Wasser sei möglich.

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Unfruchtbarkeit führt Männer häufiger zum Arzt

Berlin - In Deutsch­land machen sich mehr Männer als früher wegen mög­licher Unfrucht­bar­keit auf den Weg zum Arzt.

„Das Alter, in dem Paare sich Kinder wün­schen ist heute höher als früher.”.

Das sagt Michael Zitzmann, Leiter des Insti­tuts für Repro­duk­tions­medi­zin an der Uni­ver­sität Münster. „Ab 35 Jahren drängt die Zeit, da wollen viele Paare wissen, was los ist.” Auch Männer würden offener, das Thema Zeu­gungs­unfähig­keit sei oft nicht mehr mit einem so großen Tabu belegt. Uner­füllte Kin­der­wün­sche sind ein Thema auf dem Ber­liner Kon­gress der Deut­schen Gesell­schaft für Endo­kri­nolo­gie (3. bis 7. Mai).

Unfruchtbarkeit bei Männern kann viele Ursa­chen haben. Skan­dina­vische Studien hätten gezeigt, dass bei Männern die Anzahl der Sper­mien pro Mil­lili­ter Sperma seit den 60er Jahren stark zurück­gegan­gen sei, erläu­terte Zitz­mann. „Waren es früher bis zu 60 Mil­lio­nen Samen­fäden pro Mil­lili­ter sind es heute nur noch 15 Mil­lio­nen.” Für Deutsch­land gebe es keine ver­gleich­baren Unter­suchun­gen. „Es scheint aber in den Indus­trie­natio­nen einen Trend zu weniger Sper­mien zu geben”, ergänzte der Experte. Der Lebens­stil spiele bei dieser Ent­wick­lung auch eine Rolle. „Über­gewicht kann Aus­wir­kun­gen auf die Frucht­bar­keit haben”, sagte Zitz­mann.

In sein Institut, das sich auf Pro­blem­fälle spe­zia­lisiert hat, kamen vor zehn Jahren 20 bis 30 Pati­enten in der Woche. „Heute sind es doppelt so viele”, berich­tete Zitz­mann. Beson­ders Frauen mache eine unge­wollte Kin­der­losig­keit durch die Unfrucht­bar­keit des Part­ners see­lisch zu schaf­fen. „Männer sehen das oft eher tech­nisch. Frauen aber sind unglück­lich und fühlen sich in ihrem Selbst­bild ver­letzt, wenn sie kein Kind haben können”, sagte der Arzt.

Unfruchtbarkeit beim Mann kann durch hor­monelle Störun­gen in der Hir­nan­hang­drüse oder durch Gen­feh­ler her­vor­geru­fen werden. Fehlt das Hormon Testos­teron oder ist seine Pro­duk­tion stark gestört, kommt es in der Puber­tät weder zum Stimm­bruch noch zum Bart­wuchs. Auch der Penis bleibt klein. Bei Gen-Fehlern, die Unfrucht­bar­keit mit aus­lösen, gibt es zum Bei­spiel ein X-Chro­mosom zu viel. „Das kommt bei jedem 500. Mann vor”, sagte Zitz­mann. Auch Fehler auf dem Y- Chro­mosom können ein Grund für Zeu­gungs­unfähig­keit sein. Diese Gen­feh­ler ver­hin­dern die Sper­mien­bil­dung oder können die Samen­lei­ter ver­schließen.

Neben der Anzahl ist auch die Form und die Beweg­lich­keit der Sper­mien für die Zeu­gungs­kraft wichtig. Doch auch für Männer, die gar keine Samen­fäden im Sperma haben, gibt es heute in der Medizin eine letzte Chance. Bei einer Ope­ration am Hoden wird fest­gestellt, ob dort noch Sper­mien vor­han­den sind. Falls ja, bleibt einem Paar mit Kin­der­wunsch die Mög­lich­keit einer künst­lichen Befruch­tung.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/05/service/gesundheit/t/rzo422985.html
Montag, 05. Mai 2008, 14:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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