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Dienstag, 10. Dez. 19

München - Medi­ziner haben zur Impfung gegen die Menin­gokok­ken-Bak­terien auf­geru­fen. Die Erreger würden unter­schätzt, warnte die Baye­rische Gesell­schaft für Immun-...

Dresden/Köln - Wer Zah­ner­satz bekommt, muss Nach­bes­serun­gen in Kauf nehmen. Ein Patient kann diese nicht einfach ver­wei­gern und seinen Arzt statt­des­sen wegen einer schlecht sit­zen­den Pro­these auf Scha­denser­satz und...

Weil der Stadt - Ver­hal­ten sich Kinder über längere Zeit wie­der­holt aggres­siv und anti­sozial, kann das ein Anzei­chen für eine Störung des Sozi­alver­hal­tens sein.

München - Kinder sollten spie­lerisch auf einen Kran­ken­haus­auf­ent­halt vor­berei­tet werden. Wenn sie wissen, was dort geschieht, würden die Erfah­run­gen weniger unheim­lich, erläu­tert Prof.

Salz­git­ter - Der Gang ins Sola­rium schützt nicht vor schäd­lichen UV-Strah­len. Darauf weist das Bun­des­amt für Strah­len­schutz (BfS) in Salz­git­ter (Nie­der­sach­sen) hin.

Berlin - Sollte trotz aller Vor­sichts­maß­nah­men beim Grillen im Sommer ein Unfall gesche­hen, sollten die Flammen mit Sand oder einer Decke erstickt werden. Auch das Löschen mit Wasser sei möglich.

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Aids-Infektionen in Deutschland steigen weiter an

Berlin/Köln - Trotz eines Rekord­gebrauchs von Kon­domen sind die Aids­zah­len in Deutsch­land weiter gestie­gen: Das Robert Koch- Insti­tut (RKI) regis­trierte im ver­gan­genen Jahr 2752 Neu­infek­tio­nen mit dem Aid­ser­reger HIV, vier Prozent mehr als 2006.

Aidsschleife

Die Zahl der HIV-Neu­dia­gno­sen ist im Jahr 2007 weiter gestie­gen. (Bild: dpa)

Die Zahl der HIV-Erst­dia­gno­sen ist damit seit 2001 bestän­dig ange­stie­gen. Zugleich lag 2007 der Absatz von Kon­domen mit 209 Mil­lio­nen Stück auf dem bislang höchs­ten Wert, wie die Bun­des­zen­trale für gesund­heit­liche Auf­klärung am Diens­tag (6. Mai) in Köln mit­teilte. Auch die Kon­dom­nut­zung sei so hoch wie nie zuvor. So würden inzwi­schen knapp drei Viertel (74 Prozent) der 16- bis 44-jäh­rigen Singles Kondome benut­zen - 2004 waren es erst rund zwei Drittel (69 Prozent).

Die Bundeszentrale geht dennoch davon aus, dass sich ins­beson­dere homo­sexu­elle Männer nicht hin­rei­chend vor HIV schüt­zen. Unter ihnen stieg die Zahl der gemel­deten Neu­infek­tio­nen im ver­gan­genen Jahr nach RKI-Daten über­durch­schnitt­lich stark mit 12 Prozent. Aber auch unter Hete­rose­xuel­len wurden 7,5 Prozent mehr HIV-Neu­infek­tio­nen regis­triert als im Vorjahr, wie das RKI in Berlin mit­teilte. Die Bun­des­zen­trale will risi­kobe­reite Teil­grup­pen der sexuell aktiven Bevöl­kerung künftig noch geziel­ter auf­klären. Rück­läu­fig war die Zahl der 2007 gemel­deten HIV-Infek­tio­nen nach RKI-Zahlen bei Dro­gensüch­tigen und Migran­ten aus Ländern mit hohen Aids-Zahlen.

Aids bleibt dem RKI-Bericht zufolge in erster Linie ein Groß­stadt­pro­blem. Die meisten HIV-Erst­dia­gno­sen, gerech­net auf 100 000 Ein­woh­ner, wurden 2007 in Köln (18,1), Düs­sel­dorf (12,6), Berlin (12), Frank­furt am Main (11,9), München (11,7) und Hamburg (11,4) regis­triert. Betrof­fen von neuen HIV-Infek­tio­nen sind nach wie vor in erster Linie Männer. Die gemel­deten Anste­ckun­gen stiegen von 2006 auf 2007 um 8 Prozent auf 2285 an. Zu 65 Prozent haben sich Männer laut RKI bei homo­sexu­ellen Kon­tak­ten ange­steckt. Die Zahl der Neu­infek­tio­nen bei Frauen sank auf 444 Fälle (2006: 503). Damit liegt der Anteil der Frauen unter den Neu­infek­tio­nen bei 16 Prozent - so niedrig wie noch nie seit Beginn der Erfas­sung 1993.

Das RKI sieht auch einen Zusammenhang der gestie­genen HIV- Erst­dia­gno­sen mit dem Anstieg von Syphi­lis und anderen sexuell über­trag­baren Krank­hei­ten. Sie begüns­tig­ten eine HIV-Infek­tion. Einen Teil des Anstiegs der gemel­deten Neu­infek­tio­nen erklärt sich das RKI auch mit einer stär­keren Inan­spruch­nahme von HIV-Tests. Das Insti­tut betonte, die Mel­dun­gen über HIV-Neu­infek­tio­nen spie­gel­ten nicht unbe­dingt das Infek­tions­gesche­hen im selben Zeit­raum wieder, da bis zur Ent­deckung einer Anste­ckung eine lange Zeit ver­gehen kann. Die Immun­schwäche ist nach wie vor unheil­bar.

Robert Koch-Insti­tut: www.rki.de

Bundeszentrale für gesund­heit­liche Auf­klärung: www.bzga.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/07/service/gesundheit/t/rzo423238.html
Mittwoch, 07. Mai 2008, 10:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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