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Freitag, 13. Dez. 19

München - Medi­ziner haben zur Impfung gegen die Menin­gokok­ken-Bak­terien auf­geru­fen. Die Erreger würden unter­schätzt, warnte die Baye­rische Gesell­schaft für Immun-...

Dresden/Köln - Wer Zah­ner­satz bekommt, muss Nach­bes­serun­gen in Kauf nehmen. Ein Patient kann diese nicht einfach ver­wei­gern und seinen Arzt statt­des­sen wegen einer schlecht sit­zen­den Pro­these auf Scha­denser­satz und...

Weil der Stadt - Ver­hal­ten sich Kinder über längere Zeit wie­der­holt aggres­siv und anti­sozial, kann das ein Anzei­chen für eine Störung des Sozi­alver­hal­tens sein.

München - Kinder sollten spie­lerisch auf einen Kran­ken­haus­auf­ent­halt vor­berei­tet werden. Wenn sie wissen, was dort geschieht, würden die Erfah­run­gen weniger unheim­lich, erläu­tert Prof.

Salz­git­ter - Der Gang ins Sola­rium schützt nicht vor schäd­lichen UV-Strah­len. Darauf weist das Bun­des­amt für Strah­len­schutz (BfS) in Salz­git­ter (Nie­der­sach­sen) hin.

Berlin - Sollte trotz aller Vor­sichts­maß­nah­men beim Grillen im Sommer ein Unfall gesche­hen, sollten die Flammen mit Sand oder einer Decke erstickt werden. Auch das Löschen mit Wasser sei möglich.

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Kein Hokuspokus: Hypnose gegen Angst und Schmerzen

Stutt­gart - Hypnose - das klingt für viele nach dem Magier aus dem Fern­sehen, der Frei­wil­lige in Trance ver­setzt und mehr oder wenige lustige Dinge mit ihnen anstellt. Dabei ist Hypnose in Medizin und Psy­cho­logie heute ein pro­bates Mittel und kein Hokus­pokus.

Hypnose

Hand heben zur Ent­span­nung - Hypnose hilft vielen Pati­enten, deren Beschwer­den nicht orga­nisch bedingt sind. (Bild: DGH/dpa/tmn)

Auch wenn die Kosten nur selten von den Kran­ken­kas­sen über­nom­men werden, wird Hypnose in der Medizin mitt­ler­weile oft genutzt: in der Psy­cho­the­rapie zur Behand­lung ver­dräng­ter trau­mati­scher Erleb­nisse und bei kör­per­lichen Beschwer­den, für die sich keine orga­nische Ursache finden lässt. Auch bei Schlaf­pro­ble­men und Schmer­zen kann sie helfen.

„Hypnose ist die Fokussierung der Auf­merk­sam­keit auf bestimmte Situa­tio­nen oder Gefühle”, erklärt der Inter­nist und Psy­cho­soma­tiker Hans-Chris­tian Deter aus Berlin, der auch Vor­sit­zen­der des Deut­schen Kol­legi­ums für Psy­cho­soma­tische Medizin ist. Das funk­tio­niert aller­dings nicht bei allen Pati­enten auf Anhieb. „Am besten eignen sich Men­schen, die gut innere Bilder ent­wickeln können”, erklärt Walter Bon­gartz von der Uni­ver­sität Kon­stanz, Vor­stands­mit­glied der Deut­schen Gesell­schaft für Hypnose und Hyp­nothe­rapie.

Durch eine Hypnose können die meisten Men­schen deut­lich ent­span­nen. Das belegen der ver­lang­samte Herz­schlag, die ruhi­gere Atmung und die gerin­gere Schweiß­pro­duk­tion. „Das vege­tative Ner­ven­sys­tem wird ins­gesamt gedämpft”, sagt Deter. Die Ent­span­nung kann so groß sein, dass man bei bestimm­ten Behand­lun­gen auf eine zusätz­liche Betäu­bung ver­zich­ten kann. Dazu gehören laut Bon­gartz Dia­gno­sever­fah­ren wie das Legen eines Kathe­ters oder die Ent­nahme von Gewe­bepro­ben, die meist mit Angst und Anspan­nung ver­bun­den sind.

Besonders ängstlich sind viele Menschen beim Zahn­arzt. Sie fürch­ten sich vor den Betäu­bungs­sprit­zen, dem Krei­schen des Bohrers und dem unheil­vol­len Knacken beim Ziehen eines Zahns. Des­wegen seien Zahnärzte, die auch Hypnose anbie­ten, bei Angst­pati­enten sehr gefragt. „Wir bitten unseren neuen Pati­enten, zum ersten Termin in Gedan­ken ein gutes Erleb­nis mit­zubrin­gen und drei Worte, die sie damit asso­ziie­ren”, sagt Albrecht Schmie­rer, Prä­sident der Deut­schen Gesell­schaft für Zahnärzt­liche Hypnose (DGZH) in Stutt­gart. „Mit­hilfe dieses Erleb­nis­ses kann man sie dann in Hypnose ver­set­zen.” Der Patient bekomme zwar alles mit, aller­dings deut­lich gedämpf­ter. „Wir bohren, ope­rie­ren Zähne und führen Wur­zel­behand­lun­gen ohne Betäu­bungs­spritze durch.”

Umstritten ist dagegen der Einsatz von Hypnose zur Bekämp­fung von Süchten wie Alko­holis­mus und Rauchen. Während sich Bon­gartz von der Deut­schen Hypnose-Gesell­schaft sicher ist, dass sie auch in diesen Fällen als eigenstän­diges Ver­fah­ren ange­wandt werden kann, ist Inter­nist Deter skep­tisch. „Metho­den, die lang­fris­tig gegen das Rauchen helfen, gibt es nur sehr wenige”, sagt Deter, der sich seit 15 Jahren mit Hypnose beschäf­tigt.

Deutsche Gesell­schaft für Hynose und Hyno­the­rapie: www.hypnose-dgh.de

Deutsche Gesell­schaft für zahnärzt­liche Hynose: www.dgzh.de

Klingenberger Insti­tut für Kli­nische Hynose: www.hypnose-kikh.de Von Aliki Nas­sou­fis, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/07/service/gesundheit/t/rzo423533.html
Mittwoch, 07. Mai 2008, 10:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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