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Dienstag, 18. Juni 13

FeuchtfröhlichMünchen - Borus­sia Mön­chen­glad­bach ist wieder erst­klas­sig. Der fünf­malige deut­sche Meister machte den direk­ten Wie­der­auf­stieg in die Fußball-Bun­des­liga am dritt­letz­ten Spiel­tag der 2. Liga mit einem sou­ver­änen...

FC Bayern München - Arminia BielefeldMünchen - Im ersten Spiel nach dem 21. Titel­gewinn hat der FC Bayern München seinen Anhän­gern einen Sieg geschenkt und zugleich die Zit­ter­par­tie von Arminia Bie­lefeld im Abstiegs­kampf ver­schärft.

Hamburg - Werder Bremen hält im Kampf um die direkte Cham­pions-League-Qua­lifi­kation weiter die besten Karten in der Hand. Die Bremer fes­tig­ten durch einen wert­vol­len 1:0-Sieg im Nord­derby beim Ham­bur­ger SV und nunmehr...

Lever­kusen - Bayer 04 Lever­kusen droht nach dem bla­mablen 1:2 (0:1) gegen Hertha BSC erst­mals seit der Saison 2003/2004 im Kampf um einen UEFA-Cup-Platz zu schei­tern. Vor 22 500 Zuschau­ern in der aus­ver­kauf­ten...

Frank­furt/Main - Ein­tracht Frank­furt hat nach dem sechs­ten sieg­losen Spiel in Serie die letzte Chance auf das Errei­chen des UI-Cups ver­spielt, der VfL Wolfs­burg darf dagegen weiter auf einen Platz im inter­natio­nalen...

Hamburg - Der SV Werder Bremen hat seine fünfte Teil­nahme nach­ein­ander in der Cham­pions League mit einem 1:0 (0:0)-Sieg beim Ham­bur­ger SV fast schon gesi­chert.

Blatter wirbt weiter für 6+5-Regel

Zürich - FIFA-Prä­sident Joseph Blatter treibt die Ein­führung der 6+5-Regel zum Schutz natio­naler Fuß­ball­talente weiter voran und fürch­tet dabei auch keine recht­liche Aus­ein­ander­set­zung mit der Europäi­schen Union.

FIFA-Boss

Joseph Blatter ist der Prä­sident der FIFA.

Im Stile eines Robin Hood des Welt­fuß­balls will der Schwei­zer für Chan­cen­gleich­heit und einen inter­natio­nalen Finanz­aus­gleich sorgen. Deshalb soll beim Kon­gress des Welt­ver­ban­des am 29. und 30. Mai in Sydney die juris­tisch zumin­dest umstrit­tene Pro­tek­tions­for­mel für hei­mische Profis abge­seg­net werden. „Es ist etwas falsch in der Grund­aus­rich­tung des Spiels. Sollen wir die Reichen reicher werden lassen und nichts unter­neh­men? Wir müssen aktiv sein”, sagte Blatter bei einer Telefon-Pres­sekon­ferenz in Zürich.

Nach dem Plan des FIFA-Chefs sollen von der Saison 2010/11 an in jedem Team min­des­tens vier natio­nale Spieler zum Einsatz kommen. Ein Jahr später sollen es fünf hei­mische Akteure sein. Vom Sommer 2012 an soll der 6+5-Plan dann kom­plett umge­setzt sein und ein Minimum von sechs für das Natio­nal­team des Landes spiel­berech­tigte Profis in der Start­for­mation jedes Clubs stehen. Die daraus resul­tie­rende Beschrän­kung für inter­natio­nale Profis ver­stößt nach Ansicht Blatter nicht gegen EU-Recht. „Ich würde nicht einen Kampf gegen beste­hende Gesetze auf­neh­men. Das 6+5-Prinzip ver­stößt nicht gegen das Recht auf Frei­zügig­keit”, sagte Blatter. Im Gegen­teil: Die FIFA unter­stütze damit das Recht auf einen fairen Wett­bewerb.

Alle Vereine dürften wei­ter­hin unbe­grenzt aus­län­dische Spieler unter Vertrag nehmen, daher würde EU-Recht nicht gebro­chen, sagte Blatter. Beim Bosman-Urteil (1995) und im Fall des schot­tischen Profis Andy Webster (2008) waren die Regeln der Fußball-Ver­bände zum Trans­fer-System von der inter­natio­nalen Gerichts­bar­keit gekippt worden. Obwohl sich UEFA-Prä­sident Michel Platini skep­tisch geäußert habe, stehe der Chef der Europäi­schen Fußball-Union an seiner Seite, betonte Blatter.

Nach Blatters Plan sollen durch die 6+5-Regel nicht nur die klei­neren Clubs wieder mehr Chancen bekom­men, mit den Spit­zen­teams mit­zuhal­ten. Durch die not­wen­dige Aus­bil­dung hei­mischer Profis würden auch die Natio­nal­teams pro­fitie­ren. Beson­ders am Herzen liege ihm aber eine Umver­tei­lung der Geld­ströme im Welt­fuß­ball in bis­herige Ent­wick­lungs­län­der in Afrika und Asien. Ein Exodus der Talente von dort nach Europa könnte gestoppt werden. In Afrika sollten sich auch durch den erwar­teten Schwung der WM 2010 Pro­fili­gen ent­wickeln. In Indien würden derzeit Gespräche für die Ein­führung einer Profi- Spiel­klasse geführt.

Ganz ohne Sorge ist Blatter aber offen­bar nicht. Bei einem mög­lichen Rechtss­treit mit der EU setzt er auf die Unter­stüt­zung natio­naler Regie­run­gen und großer Sport­pro­minenz. Mit FIFA-Vize­prä­sident Franz Becken­bauer und Man­che­ster Uniteds Trainer Alex Fer­guson hat er zwei pro­minente Für­spre­cher auf seiner Seite und sogar beim Inter­natio­nalen Olym­pischen Komitee (IOC) stoße er auf Zustim­mung, betonte Blatter. Auch in anderen Sport­arten wie Vol­ley­ball oder Bas­ket­ball würden Beschrän­kungs­regeln dis­kutiert, sagte IOC-Mit­glied Blatter.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/07/sport/fussball/t/rzo423586.html
Mittwoch, 07. Mai 2008, 12:19 © RZ-Online (NewsDesk)
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