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Dienstag, 18. Juni 13

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Berlin - Das neue Hoff­nungs­kind Sabine Lisicki hat in Berlin Lust auf die junge deut­sche Tennis-Gene­ration geweckt - ist aber an den eigenen Nerven geschei­tert. Die 18-jährige Ber­line­rin...

Hoffnungskind Lisicki scheitert an eigenen Nerven

Berlin - Das neue Hoff­nungs­kind Sabine Lisicki hat in Berlin Lust auf die junge deut­sche Tennis-Gene­ration geweckt - ist aber an den eigenen Nerven geschei­tert.

Niederlage

Enttäuscht wischt sich Sabine Lisicki den Schweiß aus dem Gesicht.

Die 18-jährige Ber­line­rin, die in den ver­gan­genen zwei Jahren in der Wel­trangliste um 400 Plätze nach oben geklet­tert ist, ver­passte bei den German Open mit einem 3:6, 6:1, 6:7 (5:7) gegen die 79 Ränge besser plat­zierte Öster­rei­che­rin Sybille Bammer den zweiten Über­raschungs-Streich bei ihrem Heim­tur­nier. Auch Ange­lika Bach­mann musste in der zweiten Runde des mit 870 000 Euro dotier­ten Sand­platz-Tur­niers die Segel strei­chen. Die Münch­nerin unter­lag der an 11 gesetz­ten Polin Agnieszka Rad­wanska klar mit 1:6, 1:6 - damit findest das Ach­tel­finale ohne deut­sche Betei­ligung statt.

Die Kämpferin Lisicki, selbst auf Rang 102, vergab gegen die WTA-Nummer 23 im dritten Satz einen Match­ball und ver­spielte im Tieb­reak nach 2:15 Stunden zum Ent­set­zen der Fans noch einen kom­for­tablen 5:2-Vor­sprung. Dass sie nun das attrak­tive Ach­tel­final-Duell gegen die ser­bische Nummer-1-Anwär­terin Ana Iva­novic, die sich im Vorjahr in die Sie­ger­liste der German Open ein­getra­gen hatte, ver­passt, ist für Lisicki beson­ders ärger­lich. Die 20 Jahre alte Serbin Iva­novic, die Nummer 2 der Tennis-Welt, hatte am soge­nann­ten „Ladies Day” gegen die usbe­kische Qua­lifi­kan­tin Akgul Aman­muradowa erst einige Mühe, um dann im Steffi-Graf-Stadion aber sicher mit 7:6 (7:0), 6:2 zu gewin­nen. Die Bel­gie­rin Justine Henin setzte sich als Nummer 1 bei strah­len­den Son­nen­schein ohne jede Mühe gegen Yung-Jan Chan aus Taiwan mit 6:0, 6:2 durch.

Nervenstark

Sybille Bammer ballt in ihrem Match gegen Lisicki die Faust.

Für ihr Duell gegen Bammer, neben der Ame­rika­nerin Lindsay Daven­port einzige Mutter im WTA-Pro­fifeld, war Lisicki trotz des Fan- Auf­laufs der Center Court ver­sperrt geblie­ben. Unbe­ach­tet von den Live-TV-Kameras, die für Euro­sport die Stars fest­hiel­ten, kämpfte sich die deut­sche Fed-Cup-Spie­lerin vor mehr als 2500 Zuschau­ern auf dem über­füll­ten Neben­platz wie schon bei ihrem Erstrun­den-Sieg gegen die an Nummer 14 gesetzte Shahar Peer aus Israel nach einem schwa­chen ersten Satz zurück ins Spiel. Doch nach einem 5:1-Zwi­schen­stand im dritten Satz ver­sag­ten der inter­natio­nal uner­fah­renen Lisicki die Nerven.

Für den Teenie aus Berlin-Hohen­schön­hau­sen wird es nun ganz schwer, sich ihren Olympia-Traum zu erfül­len. Der Weg nach Peking ist durch die natio­nalen Auswahl-Kri­terien ohnehin noch härter als vom Welt-Ten­nis­ver­band vor­gege­ben. Während nach der Aus­schrei­bung der WTA ein Platz unter den 56 besten Spie­lerin­nen der Welt nach den French Open für ein Olympia-Ticket reichen würde, lautet die Vorgabe des Deut­schen Tennis Bundes (DTB) min­des­tens Posi­tion 24 zum 9. Juni 2008 - das scheint aus­geschlos­sen. Oder es gelingt in naher Zukunft noch ein ganz großer Wurf. Denn auch das Errei­chen eines Vier­tel­finals bei einem Grand Slam-Turnier (Paris) oder eines Halb­finals bei einem der dar­unter klas­sifi­zier­ten Tur­niere würde als Olympia-Qua­lifi­kation gelten. Darüber hinaus gibt es noch einige Mög­lich­kei­ten nach „Ein­zel­fall-Prüfung”.

Abgang

Nach der Nie­der­lage ver­lässt Sabine Lisicki den Platz.

„Auch bei ihr wachsen die Bäume nicht in den Himmel”, erklärte Fed-Cup-Team­che­fin Barbara Rittner, die Lisicki trotz­dem ein großes Ent­wick­lungs-Poten­zial beschei­nigt. Rittner selbst möchte ihr Enga­gement für den DTB trotz der jüngs­ten Rück­schläge auch über das Jahr 2008 hinaus wei­ter­führen und sieht dafür gute Chancen. „Ich habe Inter­esse, die Arbeit fort­zuset­zen, der DTB auch”, sagte die 35- Jährige der dpa. Ritt­ners Ver­träge als Fed-Cup-Team­che­fin und als Bun­des­trai­nerin für den Nach­wuchs laufen am Ende diesen Jahres aus.

Schnellgang

Justine Henin gewinnt in Berlin locker gegen die Tai­wane­sin Chan.

Durchgezogen

Justine Henin schlägt ihre kraft­volle Vorhand.

dpa-infocom



http://rhein-zeitung.de/on/08/05/07/sport/t/rzo423722.html
Mittwoch, 07. Mai 2008, 18:31 © RZ-Online (NewsDesk)
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