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Dienstag, 18. Juni 13

FeuchtfröhlichMünchen - Borus­sia Mön­chen­glad­bach ist wieder erst­klas­sig. Der fünf­malige deut­sche Meister machte den direk­ten Wie­der­auf­stieg in die Fußball-Bun­des­liga am dritt­letz­ten Spiel­tag der 2. Liga mit einem sou­ver­änen...

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Gladbach wieder erstklassig - Köln und TSG siegen

München - Borus­sia Mön­chen­glad­bach ist wieder erst­klas­sig. Der fünf­malige deut­sche Meister machte den direk­ten Wie­der­auf­stieg in die Fußball-Bun­des­liga am dritt­letz­ten Spiel­tag der 2. Liga mit einem sou­ver­änen 3:0-Heim­sieg gegen den SV Wehen Wies­baden vor­zei­tig perfekt.

Feuchtfröhlich

Die Mön­chen­glad­bacher feiern den Auf­stieg mit einer Bier­dusche.

„Ich freue mich für die Jungs, für alle. Die Mann­schaft hat es wirk­lich ver­dient. Über­ragend, einfach über­ragend!”, erklärte Sport­direk­tor Chris­tian Ziege direkt nach dem erlö­sen­den Abpfiff. 41 508 Zuschauer fei­erten im Borus­sia-Park eupho­risch das erfolg­rei­che Team von Trainer Jos Luhukay, das seit dem 9. Spiel­tag an der Tabel­len­spitze steht. Sharbel Touma (11./80. Minute) und Rob Friend (67.) erziel­ten die drei Auf­stiegs-Tore. „Eine große Last ist abge­fal­len”, betonte Ziege und gab den Start­schuss zur großen Jubel-Party: „Die Spieler haben ein Jahr lang alles gegeben, dann dürfen sie auch feiern.”

Beim Vierkampf um die zwei weiteren Auf­stiegsplätze waren der 1. FC Köln und 1899 Hof­fen­heim die großen Gewin­ner des 32. Spiel­tags - in Mainz und Frei­burg dagegen herrschte Frust. Die Kölner gewan­nen ihr Aus­wärtss­piel beim abstiegs­gefähr­deten FC Augs­burg sou­verän mit 3:1 und rückten mit 57 Punkten auf Rang zwei vor. „Wir haben noch nichts Zähl­bares erreicht”, kom­men­tierte Trainer Chri­stoph Daum: „Das ent­schei­dende Spiel findet am Sonntag gegen Mainz statt.”

Doppelgespann

Der Mön­chen­glad­bacher Manager Ziege (l) gra­tuliert Trainer Luhukay zum Auf­stieg.

Aufsteiger Hof­fen­heim löste seine Heim­auf­gabe gegen die TuS Koblenz eben­falls erfolg­reich mit 3:1 und hat als Tabel­len­drit­ter mit 56 Zählern alle Chancen auf den Durch­marsch von der Regio­nal­liga in die Bun­des­liga. Der FSV Mainz (55 Punkte) dagegen stürzte vier Tage vor dem Top-Spiel in Köln durch eine 0:1-Heim­nie­der­lage gegen Ale­man­nia Aachen auf den vierten Rang ab. Dennis Brink­mann (75.) schockte die Gast­geber mit seinem Tor. „Wir müssen jetzt noch zwei Mal das Spiel unseres Lebens machen, dann können wir immer noch auf­stei­gen”, meinte der Mainzer Ver­ein­sprä­sident Harald Strutz.

Die schlechtesten Karten im Auf­stiegs­ren­nen haben zwei Runden vor Schluss die Frei­bur­ger (52 Punkte) nach einer 0:1-Heimpleite gegen Kickers Offen­bach. Oualid Obasi (83.) war Offen­bachs Matchwin­ner. Die Kickers sorgten mit ihrem Über­raschungs­sieg für einen kleinen Befrei­ungs­schlag im Abstiegs­kampf, der auch packend bleibt. Dennoch müssen Augs­burg und Offen­bach auf Rang elf und zwölf weiter zittern - als ein­ziger von vier Abstei­gern steht Carl Zeiss Jena fest.

Kahlschlag

Der Glad­bacher Sascha Rösler wird nach dem Spiel kahl­gescho­ren.

Es dauerte nur elf Spiel­minu­ten, dann war die Rück­kehr von Borus­sia Mön­chen­glad­bach in die Bun­des­liga rech­nerisch perfekt: Touma traf nach Zuspiel von Natio­nal­spie­ler Oliver Neu­ville ins Tor der Wehener - auf den Rängen herrschte Hoch­stim­mung. Friend und noch­mals Sharbel sorgten für das stan­des­gemäße 3:0. Nach dem großen per­sonel­len Umbruch nach dem Abstieg 2007 über­traf Trainer Luhukay die selbst gesteck­ten Pla­nun­gen: „Der Auf­stieg sollte in zwei Jahren klappen. Denn nor­maler­weise braucht man solange, um nach einem Umbruch eine neue Mann­schaft auf­zubauen”, sagte der Nie­der­län­der, der seit dem 31. Januar 2007 in Mön­chen­glad­bach als Chef­trai­ner arbei­tet.

Entschlossenheit im Aufstiegs-Endspurt zeigt der 1. FC Köln, dessen Traum­sturm auch in Augs­burg traf: Natio­nal­spie­ler Patrick Helmes erzielte seine Sai­son­tore 16 und 17, Top-Schütze Mili­voje Nova­kovic traf sogar schon zum 20. Mal. Augs­burg konnte durch Elton da Costa nur noch auf 1:3 ver­kür­zen. Auf­stei­ger Hof­fen­heim wurde auch ohne den bis zum Sai­son­ende gesperr­ten Bra­silia­ner Carlos Eduardo seiner Favo­riten­rolle gegen Koblenz gerecht. Tobias Weis (43.), Demba Ba (53.) und Chinedu Obasi (85.) sicher­ten den Sieg. Mainz gab gegen Aachen 90 Minuten Gas, aber Dennis Brink­mann (75.) schockte die Gast­geber.

Zweifellos

Die Mön­chen­glad­bacher Fans feiern ihre Mann­schaft.

Der 1. FC Kai­sers­lau­tern darf weiter auf seine Rettung hoffen - Carl Zeiss Jena dagegen hat als erstes Team den Abstiegs­kampf in der 2. Bun­des­liga ver­loren. Die Thürin­ger stehen nach einem 0:5-Debakel im Abstiegs-Duell beim FC Erz­gebirge Aue als erster von ins­gesamt vier Abstei­gern fest. „Ich kann mich nur bei allen unseren Fans ent­schul­digen”, kom­men­tierte Jenas Sport­direk­tor Carsten Linke die kata­stro­phale Vor­stel­lung des Abstei­gers. Aue wahrte mit dem deut­lichen Sieg am dritt­letz­ten Spiel­tag dagegen seine mini­malen Hoff­nun­gen auf den Klas­sen­ver­bleib - ebenso wie der SC Pader­born: Die Ost­west­falen besieg­ten 1860 München mit 3:1.

Aue und Paderborn haben jeweils 30 Punkte auf dem Konto, den fünf Zähler ent­fern­ten ret­ten­den 14. Platz belegt vorerst Kai­sers­lau­tern. Die Pfälzer hielten zum Auftakt des 32. Spiel­tages dem großen Druck stand und besieg­ten den FC St. Pauli mit 2:0. Für den VfL Osna­brück geht das Zittern nach einem tor­losen Remis im Heim­spiel gegen Greuther Fürth bei 36 Punkten eben­falls weiter.

Ausgelassen

Die Kölner Tor­schüt­zen Patrick Helmes (l) und Mili­voje Nova­kovic jubeln gemein­sam.

33 615 Zuschauer litten und jubel­ten in Kai­sers­lau­tern mit ihrem FCK, der gegen St. Pauli durch Ver­tei­diger Sven Müller in der 21. Minute in Führung ging. Das Zittern ver­län­gerte Stefan Lexa, der kurz vor dem Pau­sen­pfiff mit einem Fou­lelf­meter an Pauli-Keeper Ben­dedikt Pli­quett schei­terte. Erst Steffen Bohl (52.) machte den Sieg perfekt. „Wir arbei­ten sehr hart für den Klas­sener­halt. Wenn wir so wei­ter­machen, schaf­fen wir es”, sagte Abwehr­spie­ler Aimen Demai.

Fiete Sykora (21.), Tom Geißler (37.), Florian Heller (66.) und zwei Mal Jiri Kaufman (68./88.) erhiel­ten Erz­gebirge Aue die Hoff­nung auf ein Wunder. Ver­ein­sprä­sident Uwe Leon­hardt blieb rea­lis­tisch, was die Chancen auf den Klas­sen­ver­bleib angeht: „Wir müssen gewin­nen - und die anderen müssen patzen.” Jena ver­sagte im Spiel der letzten Chance und ist nach zwei Jahren 2. Liga wieder dritt­klas­sig.

Die Hoff­nun­gen auf eine Pader­bor­ner Rettung erhiel­ten Sören Gonther (37.) und Erwin Koen (48.), das dritte Tor des SC erzielte „Löwe” Markus Tho­randt (90./Eigen­tor). Daniel Bier­ofka (62.) erzielte den 1:2-Anschluss­tref­fer für die erneut ent­täu­schen­den Münch­ner. Die Null­num­mer gegen Fürth brachte Osna­brück nicht viel, zumal nach der Gelb-Roten Karte für Stephan Schröck (63.) in Über­zahl mehr drin war.

dpa-infocom



http://rhein-zeitung.de/on/08/05/07/sport/t/rzo423745.html
Mittwoch, 07. Mai 2008, 22:25 © RZ-Online (NewsDesk)
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