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Dienstag, 18. Juni 13

Zyklon-Schäden auf dem WasserRangun - Der Zyklon „Nargis” könnte in Birma nach Ein­schät­zung einer US-Diplo­matin mehr als 100 000 Men­schen das Leben gekos­tet haben. Allein im am schlimms­ten ver­wüs­teten Gebiet im Irra­waddy-Fluss­delta sind nach...

Josef FritzlSt. Pölten - Der Inzest-Täter von Ams­tet­ten, Josef Fritzl, ist am Mitt­woch erst­mals seit seiner Fest­nahme von der Staats­anwalt­schaft ver­nom­men worden. Der 73-Jährige sei „koope­rati­ons­bereit”...

Washing­ton - Wahl­krimi ohne Ende: Mit einem über­raschend deut­lichen Sieg im bevöl­kerungs­rei­chen Bun­des­staat North Caro­lina hat der schwarze Senator Barack Obama am Diens­tag seine Chancen auf die...

Tel Aviv - Mit dem Wunsch nach Frieden und einer Warnung an alle Feinde haben am Mitt­woch in Israel die Fei­erlich­kei­ten zum 60. Jah­res­tag der Staats­grün­dung begon­nen.

Berlin/Vlotho - Die Bun­des­regie­rung hat zwei rechts­extreme Vereine ver­boten, die immer wieder den Völ­ker­mord der Nazis an meh­reren Mil­lio­nen Juden infrage gestellt haben.

Moskau - Macht­wech­sel im Kreml: In einem prunk­voll insze­nier­ten Festakt hat Dmitri Med­wedew das Amt des rus­sischen Prä­siden­ten über­nom­men und seinen Vor­gän­ger Wla­dimir Putin zum Regie­rungs­chef ernannt.

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Hintergrund: Zyklon traf eines der ärmsten Länder Asiens

Hamburg - Der Zyklon „Nargis” traf mit Birma eines der ärmsten Länder Asiens.

Bretterhütte

Armut in Birma: Mit skep­tischem Blick sitzt ein Kind am Eingang der elter­lichen Bret­ter­hütte.

Die frühere bri­tische Kolonie am Indi­schen Ozean liegt zwi­schen Indien und Thai­land. Engster Ver­bün­deter ist der nörd­liche Nachbar China.

Das Land mit dem offiziellen Namen Union Myanmar ist fast doppelt so groß wie Deutsch­land. In dem weit­gehend abge­schot­teten Viel­völ­ker­staat leben rund 50 Mil­lio­nen Men­schen. Knapp 90 Prozent der Ein­woh­ner sind Bud­dhis­ten. Größte Stadt ist die Hafen­metro­pole Rangun, Ver­wal­tungs­haupt­stadt ist Nay­pyi­daw.

Die Militärs, die Birma seit 1962 beherr­schen, haben das roh­stoff­rei­che Land her­unter­gewirt­schaf­tet. Staats­ober­haupt ist der Vor­sit­zende des soge­nann­ten Staats­rats für Frieden und Ent­wick­lung, Than Shwe. Wegen anhal­ten­der Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen steht Birma inter­natio­nal in der Kritik. Oppo­siti­ons­füh­rerin und Frie­dens­nobel­preis-Trä­gerin Aung San Suu Kyi lebt seit Jahren in Rangun unter Haus­arrest, viele Regi­mekri­tiker sitzen hinter Gittern. Im Sep­tem­ber ver­gan­genen Jahres wei­teten sich Pro­test­mär­sche tau­sen­der Mönche zur größten Demons­tra­tion gegen das Militär­regime seit mehr als 20 Jahren aus. Sol­daten schlu­gen die Mas­sen­pro­teste blutig nieder.

Etwa 70 Prozent der Einwohner sind Bir­manen. Größere Gruppen bilden auch die Shan, Karen, Chin, Mon und Kachin. Eth­nische Min­der­hei­ten führten in den nörd­lichen Grenz­gebie­ten jahr­zehn­telang einen Gue­ril­lakrieg für ihre Unab­hän­gig­keit. Regie­rungs­trup­pen lie­fer­ten sich ins­beson­dere mit Rebel­len von den Volks­grup­pen der Shan und Karen immer wieder schwere Kämpfe, Zehn­tau­sende flohen.

Die meisten Ein­woh­ner Birmas leben von der Land­wirt­schaft. Seine frucht­baren Ebenen entlang des mehr als 2000 Kilo­meter langen Irra­waddy-Flusses und das tro­pische Klima machten das Land zu einem der führen­den Reis­pro­duzen­ten der Welt. Die wich­tigs­ten Anbau­gebiete im fast 50 000 Qua­drat­kilo­meter großen Delta des Irra­waddy wurden von dem Zyklon beson­ders schwer getrof­fen. Sie waren das wirt­schaft­liche Herz­stück des Landes. Auch der Export von Gas, Teak­holz und Edel­stei­nen ver­mehrte bislang die Ein­nah­men der Militärs.

Das „Goldene Land” mit seinen Tempeln, gewal­tigen Buddha-Statuen und pracht­vol­len Pagoden liegt noch immer abseits der tou­ris­tischen Tram­pel­pfade Südo­stasi­ens. Doch gelten die Tempel und Stupas von Pagan als beein­dru­ckendste Ansamm­lung bud­dhis­tischer Bau­kunst der ganzen Region. Die Relikte aus dem 11. und 13. Jahr­hun­dert liegen rund 400 Kilo­meter nörd­lich von Rangun. Der Tem­pel­bezirk der 1287 von den Mon­golen zer­stör­ten frühe­ren Haupt­stadt Pagan umfasst 40 Qua­drat­kilo­meter. Das wich­tigste Hei­lig­tum für Birmas Bud­dhis­ten ist die Shwe­dagon-Pagode in Rangun. Ihre ver­gol­dete Kuppel ist weithin sicht­bar.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/07/tt/t/rzo423794.html
Mittwoch, 07. Mai 2008, 23:41 © RZ-Online (NewsDesk)
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