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Dienstag, 18. Juni 13

JubelMonte Carlo - Party-Time mit Promi-Faktor im sil­ber­nen Motor­home, nüch­terne Feh­ler­ana­lyse bei den Roten: Während McLaren- Mer­cedes auf die Rück­kehr des „Kron­prin­zen” Lewis Hamil­ton und dessen „phäno­menale Leis­tung”...

PechvogelMonte Carlo - Monaco-Sieger Lewis Hamil­ton leis­tete psy­cho­logi­sche Auf­bau­hilfe, und Chef Vijay Mallya war nach dem Schock voll des Lobes: Pech-Pilot Adrian Sutil konnte sich nach seinem tra­gischen Unfall-Aus über...

Monte Carlo - Sil­ber­pfeil-Pilot Lewis Hamil­ton hat bei der Regen­lot­terie von Monte Carlo das große Los gezogen und mit dem Ende der roten Sie­ges­serie auch die WM-Führung über­nom­men.

Party bei Silber - Presse-Prügel für Ferrari

Monte Carlo - Party-Time mit Promi-Faktor im sil­ber­nen Motor­home, nüch­terne Feh­ler­ana­lyse bei den Roten:

Jubel

Lewis Hamil­ton jubelt nach seinem Sieg in Monte Carlo.

Während McLaren- Mer­cedes auf die Rück­kehr des „Kron­prin­zen” Lewis Hamil­ton und dessen „phäno­menale Leis­tung” (Mer­cedes-Motor­sport­chef Norbert Haug) beim Formel-1-Klas­siker in Monte Carlo mit Scham­pus anstieß, haderte Ferrari mit der eigenen Leis­tung. Und bekam nach der ver­spiel­ten WM- Führung im Fürs­ten­tum auch noch Prügel von der ita­lie­nischen Presse. „Ferrari begeht einen tak­tischen Selbst­mord”, befand „La Repu­blica”, nachdem die Renn­stra­tegie der Scu­deria beim Regen­rou­lette in Monte Carlo nicht auf­gegan­gen war.

Ganz anders die silbernen Formel-1-Monaco-Mon­archen. Sieg Nummer sechs seit 1998 auf dem Klas­siker-Kurs in Monaco schien nach zuletzt vier Erfol­gen von Erz­rivale Ferrari nach­ein­ander wie eine Befrei­ung zu wirken. In knall-oran­gene T-Shirts gehüllt feierte das bri­tisch- deut­sche Team den zweiten Sai­son­sieg Hamil­tons. Nachdem sein Ren­nin­genieur bereits Hamil­ton die Zeche nach der Zielein­fahrt zuschrei­ben wollte, schal­tete sich der sicht­lich gut gelaunte McLaren-Team­chef Ron Dennis ein und kün­digte an, die Rech­nung zu über­neh­men.

Bei aller guten Laune im ver­spie­gel­ten Motor­home der Sil­ber­pfeile, das wegen der Strafe infolge der Spio­nage-Affäre am Ende des Fahr­erla­gers stehen muss, vergaß Mer­cedes-Motor­sport­chef Norbert Haug nicht, vor falschen öffent­lichen Rück­schlüs­sen aus dem bra­vourö­sen Monaco-Resul­tat auf den in knapp zwei Wochen bevor­ste­hen Kanada- Grand-Prix in Mon­tréal zu warnen. „Gegensätz­licher können Rennen nicht sein”, betonte der Schwabe.

Das durchaus überraschende Resultat eines einmal mehr spek­takulären Monaco-Rennens mit reich­lich Drehern und Karam­bola­gen führte Felipe Massa als besten Ferrari-Fahrer auf Rang drei hinter BMW-Sauber-Mann Robert Kubica. Welt­meis­ter Kimi Räik­könen kam nach einer Folge fehl­schla­gen­der Ent­schei­dun­gen und Aktio­nen inklu­sive Auf­fahr­unfalls auf den Force India von Adrian Sutil kurz vor dem Ren­nende auf Rang neun und blieb damit ohne Punkt. WM-Führung futsch.

„Nach der großar­tigen Qua­lifi­kation (Massa auf Pole vor Räik­könen) war es leicht für uns, wie die Pro­phe­ten die Vor­her­sagen für die mög­liche Lot­terie ange­sichts der Wet­ter­pro­gno­sen zu machen”, meinte Ferrari-Team­chef Stefano Dome­nicali. „Wir können nicht ver­nei­nen, dass wir ent­täuscht sind, über das Nega­tive, was dabei raus­gekom­men ist”, sagte der Ita­lie­ner, der erst gar nicht ver­suchte, die Pleite schön­zure­den. Das Problem: Ange­sichts des erneut angekün­dig­ten Regens gegen Ren­nende sat­telte die Scu­deria auf eine Ein-Stopp-Stra­tegie um - und ver­zockte sich zum Unwil­len Massas, der als ver­meint­liche Nummer Zwei längst Lunte im Kampf um den Titel gero­chen hat, selbst aber auch durch einen Ver­brem­ser alle Chancen auf den Sieg beim von ihm unge­lieb­ten Klas­siker ver­spielte.

Für „Tuttosport” war der Auftritt der Roten „ein halbes Desas­ter”. „Raik­könen langsam und bene­belt. In manchen Rennen ist er einfach gar nicht da”, urteilte die „Gaz­zetta dello Sport” über den Cham­pion, der nach dem ersten Sai­son­drit­tel den Primus-Platz im Klas­sement wieder räumen musste. Es führt nach 6 von 18 Rennen wieder Vize­welt­meis­ter und Aus­tra­lien-Auf­takt­sie­ger Hamil­ton (38 Punkte) vor dem fin­nischen Titel­ver­tei­diger (35), Massa (34) und Kubica (32). Bester Deut­scher bleibt trotz seines unglück­lichen letzten Rangs in Monaco Nick Heid­feld (20) als Fünfter.

Der Mön­chen­glad­bacher, in Monaco nach einer mise­rablen Qua­lifi­kation vom Pech beglei­tet und von Fer­nando Alonso um den ver­dien­ten Lohn seiner Arbeit gebracht, muss endlich Gas geben. Der Traum vom WM-Titel mit den Weiß-Blauen droht in immer weitere Ferne für „Quick Nick” zu geraten. Findet auch Ex-Wil­liams-BMW-Pilot Ralf Schu­macher, dem selbst jedoch der ganz große WM-Wurf eben­falls nie gelang und der nun in der DTM um seine Chance kämpft.

„Nick befindet sich in einem Sog nach unten”, mut­maßte Schu­macher bei „Bild.de”. Beein­dru­ckend ist aber, wie Heid­feld mit der schwe­ren Situa­tion - 0:6 in den inter­nen Qua­lifi­kati­ons­duel­len und deut­licher Rück­stand in der WM-Wertung - umgeht und seine Krise nicht weg­dis­kutiert. In Kanada, wo er im ver­gan­genen Jahr nach Kubicas Unfall Zweiter wurde, wartet die nächste harte Bewährungs­probe. Von Jens Marx, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/26/sport/formel1/t/rzo428463.html
Montag, 26. Mai 2008, 15:14 © RZ-Online (NewsDesk)
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