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Vor­jahres­sie­ger gewinnt erneut die 24 Stunden

Manthey macht den Ring-Hattrick klar

Nür­burg­ring - Eine tur­bulente Anfangs­phase und zahl­rei­che Favo­riten­aus­fälle in der Nacht waren die Kenn­zei­chen beim 24-Stunden-Rennen 2008 am Nür­burg­ring. Am Ende stand das Sie­ger­team von 2007 im Manthey-Porsche wie im ver­gan­genen Jahr oben auf dem Podest.

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Leucht­spur auf der Nord­schleife: Rot und weiß zieht sich der Licht­strahl der Rennwagen über den Tra­diti­ons­kurs in der Eifel - gerade in der Nacht gewinnt das 24-Stunden-Rennen an Glanz.

Zu Beginn des 24-Stunden-Rennens sah es alles andere als danach aus, als könnte das Team von Olaf Manthey erneut tri­umphie­ren. Nach zwei Trai­nings­best­zei­ten ging Start­fah­rer Marcel Lieb zwar von der Pole ins Rennen, bereits in der ersten Runde löste sich jedoch am Sie­ger­por­sche von 2007 ein Teil im Was­ser­sys­tem. Kühl­was­ser trat aus, eine 15-minütige Standzeit in der Box warf den Porsche zurück ins Hauptfeld.

Als Pro­fiteure des Manthey-Malheurs übernahm zunächst der Betz­dor­fer Uwe Alzen im Porsche 911 die Führung im Feld. Zakspeed-Pilot Tom Coronel setzte sich kurz­zei­tig vor Alzen, musste jedoch nach einem kurzen Inter­mezzo an der Spitze die Dodge Viper mit einem Elek­tro­nik­defekt ebenfalls zurück an die Box lenken.

Denselben Weg hatte kurz nach dem Start auch der Land-Porsche mit Start­fah­rer Marc Basseng bereits antreten müssen. Nach einer Stunde - Manthey lag zu dieser Zeit auf Position 189, Land auf Rang 22 - machten sich an der Spitze Alzen, der Porsche 911 GT3 von Georg Weiss und der Porsche 997 GT3 mit Start­fah­rer Frank Stippler auf und davon.

Favo­ritenster­ben

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Das Fahrer-Quartett Timo Bernhard (Ditt­wei­ler), Marc Lieb (Lud­wigs­burg), Romain Dumas (Schweiz) und Marcel Tiemann (Monaco) entschied in einem Porsche 911 GTR RSR (Foto) den Lang­stre­cken-Klassiker für sich - und das trotz eines langen Boxen­stopps zu Renn­beginn.

Mit dem Unfall des Weiss-Porsche begann am frühen Abend ein Favo­ritenster­ben, welches das Ergeb­nista­bleau bis zum Ende des Rennens nach­hal­tig durch­ein­ander­wir­beln sollte. Den zwi­schen­zeit­lich führenden Schuberth-BMW Z4 legte der mit knappem Rückstand hinter dem Stippler-997 liegende Norweger Stian Sorlie in der Hat­zen­bach aufs Dach, kurz nach Mit­ter­nacht "verendete" dann die Zakspeed Viper bei einem Aus­weich­manö­ver von Sascha Bert in den Leit­plan­ken der Esch­bach­kurve. Auch für den Alzen-Porsche war kurz nach Mit­ter­nacht der Traum vom 24-Stunden-Sieg am Nür­burg­ring 2008 aus­geträumt - ein Schaden an der Antriebs­welle sorgte für eine lange Reparatur.

Ein Getrie­bescha­den am Stippler-997 zur Hälfte des Rennens machte zunächst den Weg frei für das mitt­ler­weile wieder an die Spit­zen­gruppe her­ange­fah­rene Land-Team. 54 Minuten lang schnup­perte der Porsche GT3 von Marc Basseng, Johannes Stuck und Patrick Simon Spit­zen­luft, dann rollte er mit einem Hin­ter­ach­sen­defekt aus. Damit war das Rennen für Land jedoch nicht beendet - das end­gül­tige Aus für den GT3 kam erst nach der Reparatur bei einem Einschlag in der Hohenrain-Schikane.

Weg zum Titel­hat­trick frei

Ange­sichts der Probleme der Kon­kur­renz war mitten in der Nacht plötzlich wieder für die Vor­jahres­sie­ger Timo Bernhard, Marc Lieb, Romain Dumas und Marcel Tiemann im Manthey-Porsche der Weg zum Titel­hat­trick frei. Ein zweites Manthey-Fahrzeug, der von Position zehn aus ins Rennen gegangene Porsche 911 GT3 von Armin Hahne, Christian Haarmann, Jochen Krumbach und Pierre Kaffer, pro­fitierte unter­des­sen vom Ausfall des Paragon-Porsche und setzte sich an die zweite Position. Die Dop­pel­führung behielten die beiden Manthey-Porsche, die sich kurz vor Rennende noch einen langen Boxen­stopp erlauben konnten, bis zur Ziel­flagge. Kom­plet­tiert wurde das tolle Rennen des Meu­spa­ther Teams mit zwei weiteren Porsche in der Top Ten, auf den Plätzen fünf und acht.

Thorsten Keller


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/26/sport/r/rennen-1.html
Montag, 26. Mai 2008, 08:48 © RZ-Online (aj)
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