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Dienstag, 18. Juni 13

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220.000 Zuschauer zele­brie­ren das 24-Stunden-Rennen

Ein Party-Marathon an der Nord­schleife

Nür­burg­ring - Eine Woche Urlaub nehmen für 24 Stunden Ren­ner­leb­nis? Für viele ein­gefleischte Fans des 24-Stunden-Rennens am Nür­burg­ring ist das eine angenehme Selbst­ver­ständ­lich­keit. Rund um die Eifel­renn­stre­cke waren die Cam­ping­plätze auch in diesem Jahr wieder gut belegt - und die Fans ver­sprüh­ten bei gutem Wetter überall Par­tylaune.

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Gieß­kan­nen-Prinzip: Duschen nach tra­ditio­nel­ler Art gehört rund um den Ring dazu.

Wenn Mön­chen­glad­bach-Rheydt zur Zeltstadt wird und sich plötzlich auf der Landkarte als Nach­bar­gemeinde von Neu-Plötzin in Bran­den­burg wie­der­fin­det, wenn Wolfgang-Petry-Jünger in unmit­tel­barer Nach­bar­schaft zu selbst dekla­rier­ten "Fisch(er)köppen" campieren und wenn jedem TÜV-Abnehmer beim Betrach­ten der "Mach Dein Ding"-Tribünen an der Strecke die Haare zu Berge stehen, dann ist am Nür­burg­ring die Zeit des 24-Stunden-Rennens gekommen.

Auch in diesem Jahr bevöl­ker­ten an den vier Tagen seit Fron­leich­nam wieder mehr als 220.000 Party- und Rennfans die Zelt­plätze rund um die legendäre Nür­burg­ring-Nord­schleife, das gebotene Programm ergänzten sie mit selbst orga­nisier­ten Spon­tan­feten.

"Pyja­maparty"

Mit einer "Pyja­maparty" startete am Frei­tag­abend das Wip­per­mann Chaos Team (WCT) aus Köln und Umgebung den Countdown zum Rennstart am Samstag, in unmit­tel­barer Nach­bar­schaft warb eine vor­wie­gend männliche Gruppe aus Wülfrath in Nordrhein-Westfalen mit einem Taschen­spie­ler­trick um weibliche "Kund­schaft". Für fünf Euro priesen die Rennfans voll­mun­dig eine "Brust­ver­größe­rung durch Hand­auf­legen" an, die Geld-zurück-Garantie bei Nicht­gefal­len war hier gleich inklusive. Ob das Angebot letztlich genutzt wurde, darf ange­zwei­felt werden, das Bedürfnis nach Kör­per­pflege hatte sich auf den Cam­ping­plät­zen rund um die Renn­stre­cke nach den sint­flut­arti­gen Erfah­run­gen des Vorjahres aller­dings verstärkt. Hier waren nun die kreativen Ideen der Duschen­kon­struk­teure gefragt, das Modell "Spartakus" - die Freiluft-Gies­kan­nen­dusche mit Seilzug - wird, so der fest­stell­bare Trend, zunehmend durch kom­for­tablere Kon­struk­tio­nen ersetzt. Beste Chancen auf den Gesamt­sieg bei einer noch ein­zuführen­den Duschen-Kon­struk­teurs-WM hätte hier eine Gruppe aus Nie­dera­denau gehabt: Statt lauwarmer Gespräche gab es in ihrer zur Dusche umge­bau­ten Ex-Tele­fon­zelle brühend heiße Schaum­bäder.

Absturz­gefahr am "Pro­mil­leweg"

Im Schil­der­wald rund um die Renn­stre­cke domi­nier­ten unter­des­sen in diesem Jahr die Warn- und Hin­weis­tafeln. Während in Brei­dscheid unter ange­droh­tem Schuss­waf­fen­gebrauch sogar ein "militäri­scher Sicher­heits­bereich" zu finden war, warnten auf dem Weg vom Pflanz­gar­ten zur Hohen Acht mehrere Hin­weis­schil­der vor der Absturz­gefahr am "Pro­mil­leweg".

Wer indes nach dem Genuss der einen oder anderen Fün­fli­ter­dose Bier noch das Bedürfnis nach einer Tab­ledance-Vor­führung hatte, war im "Partyzelt" in der Hat­zen­bach richtig, von poli­zei­lich auf­fäl­ligen Exzessen jeglicher Art war in diesem Jahr am Nür­burg­ring aller­dings nichts zu spüren. "Wir hatten sehr angenehme Ein­satz­tage ohne größere Probleme", resü­mierte Polizei-Pres­sespre­cher Lars Brummer am Sonntag.

Auch die Rennfans entlang der Eifel-Strecke durften sich glücklich schätzen: Mit der Ausnahme eines kurzen Regen­schau­ers in der Nacht zum Sonntag war das Wetter in der "Grünen Hölle" 2008 im Gegensatz zum Vorjahr weder atem­berau­bend gut noch außer­gewöhn­lich cam­ping­feind­lich.

Rhein-Zeitung


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/26/sport/r/rennen-2.html
Montag, 26. Mai 2008, 08:48 © RZ-Online (aj)
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