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Dienstag, 18. Juni 13

Neuer Chefcoach Lever­kusen - Der bis­herige Zweit­liga-Trainer Bruno Lab­badia soll Bayer 04 Lever­kusen dau­erhaft zu einer der ersten Adres­sen in der Bun­des­liga und Europa ent­wickeln.

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Neuer Coach Labbadia soll Bayer Feuer machen

Lever­kusen - Der bis­herige Zweit­liga-Trainer Bruno Lab­badia soll Bayer 04 Lever­kusen dau­erhaft zu einer der ersten Adres­sen in der Bun­des­liga und Europa ent­wickeln.

Neuer Chefcoach

Bruno Lab­badia (l) wird in der BayArena als neuer Trainer von Lever­kusen vor­gestellt.

„Wir brau­chen einen Neu­anfang, der aus unserer Mann­schaft mit Poten­zial noch mehr raus­holt”, sagte Bayer-Sport­direk­tor Rudi Völler bei der Prä­sen­tation des Nach­fol­gers des ent­las­senen Michael Skibbe. „Mit dem Feuer, das er in sich hat, ist er absolut die rich­tige Wahl.” Der 42-jährige Lab­badia erhält einen Zwei­jah­res-Vertrag. Zugleich erteilte ihm die SpVgg Greuther Fürth, bei der er noch einen Kon­trakt bis 2009 hatte, die Frei­gabe.

„Ein Verein wie Bayer Leverkusen kommt nicht so oft um die Ecke. Und ich passe nicht nur in das Profil des Vereins, sondern die Mann­schaft auch in meines”, sagte Lab­badia selbst­bewusst. „Ich freue mich auf die Her­aus­for­derung.” Seine gute Arbeit mit der Fürther Elf, die er in der ver­gan­genen Saison auf Platz sechs der 2. Liga führte, erwies sich als beste Emp­feh­lung für sein Bun­des­liga-Debüt. „Mit beschei­denen Mitteln hat er tollen Fußball spielen lassen”, urteilte Völler. Deshalb hat Fürths Prä­sident Helmut Hack seinen Coach höchst wider­wil­lig und nur nach lukra­tiven Zusagen ziehen lassen.

„Wir haben eine Lösung gefun­den, die für beide Seiten günstig sein kann”, erklärte Bayer-Geschäfts­füh­rer Wolf­gang Holz­häu­ser, der den neuen Hoff­nungs­trä­ger wie folgt cha­rak­teri­siert: „Er ist total enga­giert, er liebt Akribie und lebt Fußball.” Die Phi­loso­phie von Lab­badia ist zudem sehr simpel. „Ich will auf Dauer mehr Spiele gewin­nen als ver­lie­ren”, sagte der Ex-Profi, der kein Kum­pel­typ sein will: „Ich duze die Spieler nicht, suche ihre Nähe, halte aber auch Abstand.”

Zurückhaltend äußerte er sich über sein Ver­ständ­nis von Spiel­kul­tur. „Wenn erkannt wird, was ich will, dann habe ich es richtig gemacht”, meinte Lab­badia. Sein erstes Ziel wird nach dem Ver­pas­sen eines Euro­pacup-Start­plat­zes von Bayer in der abge­lau­fenen Saison als Tabel­len­sieb­ter das Errei­chen des UEFA-Cups sein. „Mit­tel­fris­tig wollen wir jedoch wieder in die Cham­pions League, dass ist klar unser Anspruch”, for­derte Völler.

Seinen ersten Trai­ner­pos­ten hatte Lab­badia von 2003 bis 2006 beim dama­ligen Ober­ligis­ten SV Darm­stadt 98. Als Fußball-Profi wurde der Ex-Stürmer, dem es als ein­zigen Tor­jäger gelun­gen ist, sowohl in Liga eins und zwei wenigs­tens 100 Tore zu erzie­len, mit dem 1. FC Kai­sers­lau­tern (1991) und Bayern München (1994) deut­scher Meister. In der Natio­nal­mann­schaft kam er nur auf zwei Län­der­spiele.

Mit für Juli 2009 geplanten Fer­tig­stel­lung der für 70 Mil­lio­nen Euro von Grund auf moder­nisier­ten „BayArena” soll in Lever­kusen der Start­schuss für eine neue Ära fallen. „Wir wollen in der Bun­des­liga den Abstand nach vorn ver­rin­gern”, sagte Holz­häu­ser, der nach drei deut­schen Vize­meis­ter­schaf­ten auch vom ersten Titel träumt.

Zum Han­dicap könnte für den neuen Coach in der kom­men­den Saison werden, dass Bayer in der Hin­runde in einer „Bau­ruine” spielen und nach der Win­ter­pause in der LTU-Arena in Düs­sel­dorf die „Heim­spiele” aus­tra­gen muss. Nach vielen neuen Spie­lern muss er sich dagegen nicht umsehen. Natio­nalstür­mer Patrick Helmes kommt vom 1. FC Köln und als Kan­didat für die Abwehr ist der Bra­silia­ner Thiago da Silva von Flu­minense aus­gespäht. „Es werden noch weitere Sah­nestü­cke hin­zukom­men”, ver­sprach Völler.

dpa-infocom



http://rhein-zeitung.de/on/08/05/26/sport/t/rzo428458.html
Montag, 26. Mai 2008, 17:14 © RZ-Online (NewsDesk)
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