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Dienstag, 18. Juni 13

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Bamberg - Das Rät­sel­raten hat ein Ende: Dirk Bau­ermann wird die deut­sche Bas­ket­ball-Natio­nal­mann­schaft unab­hän­gig von der Olympia-Qua­lifi­kation auch in Zukunft trai­nie­ren und darüber hinaus die Nach­wuchs­för­derung im...

Bauermann bleibt Basketball-Bundestrainer

Bamberg - Das Rät­sel­raten hat ein Ende: Dirk Bau­ermann wird die deut­sche Bas­ket­ball-Natio­nal­mann­schaft unab­hän­gig von der Olympia-Qua­lifi­kation auch in Zukunft trai­nie­ren und darüber hinaus die Nach­wuchs­för­derung im Deut­schen Bas­ket­ball-Bund (DBB) refor­mie­ren.

Bundestrainer

Dirk Bau­ermann bleibt Trainer der Bas­ket­ball-Natio­nal­mann­schaft.

Der 50-Jährige gab das Ende seiner Tätig­keit beim ent­thron­ten deut­schen Meister Brose Baskets Bamberg bekannt und kam damit einer For­derung der Bas­ket­ball Bun­des­liga (BBL) nach. Die Liga­ver­tre­ter hatten im ver­gan­genen Jahr beschlos­sen, Trai­nern eine Dop­pel­tätig­keit im Verein und Verband zu unter­sagen. „Es stehen Auf­gaben an, die für den deut­schen Bas­ket­ball so wichtig sind, dass sie ein hun­dert­pro­zen­tiges Enga­gement erfor­dern, auch zeit­lich”, begrün­dete Bau­ermann seinen Ent­schluss.

Superstar Dirk Nowitzki begrüßte die Ent­schei­dung des gebür­tigen Ober­hau­seners. „Er ist sehr kom­petent und ein abso­luter Moti­vati­ons­künst­ler. Seine Anspra­chen an die Mann­schaft sind ein­zig­artig und er schafft es, immer das Beste aus seinen Teams her­aus­zuho­len”, sagte der Würz­bur­ger. Der 29-Jährige wird nach den Olym­pischen Spielen, für die sich die DBB-Auswahl in Athen (14. bis 20. Juli) noch qua­lifi­zie­ren muss, jedoch eine Pause im Natio­nal­team ein­legen.

Auch im Verband herrschte Erleich­terung über die Eini­gung mit Bau­ermann für die nächs­ten fünf Jahre. „Ich freue mich sehr, dass Dirk Bau­ermann sich für uns ent­schie­den hat und dass wir jetzt mit diesem Voll­profi und Exper­ten lang­fris­tig und kon­zep­tio­nell sowohl den Neu­auf­bau der A-Natio­nal­mann­schaft in Angriff nehmen können, als auch die gesam­ten Natio­nal­mann­schaf­ten in guten Händen wissen”, erklärte Prä­sident Ingo Weiss.

Bauermann, der seit 2001 in Bamberg tätig war und seit fünf Jahren in Dop­pel­funk­tion auch das Natio­nal­team betreut, hatte lange mit sich gerun­gen und seine Ent­schei­dung immer wieder hin­aus­gezö­gert. Ursprüng­lich hatte er sich schon Mitte März äußern wollen. „Erst einmal brauche ich ein paar Tage, um die Ent­schei­dung und das Ende eines Lebens­abschnitts zu ver­kraf­ten”, sagte der Erfolgs­coach, der mit Bamberg zweimal den Titel holte. Der Aufwand mit zwei Jobs war jedoch selbst für einen Wor­kaho­lic wie ihn zuletzt zu groß gewor­den. „Das ist schon eine Belas­tung, die man nur maximal vier oder fünf Jahre lang machen kann. Danach geht es einfach nicht mehr. Dann ist der Akku leer”, hatte Bau­ermann Anfang März in einem Inter­view mit der Deut­schen Presse-Agentur dpa gesagt.

Das Aus­schei­den mit Bamberg in der ersten Playoff-Runde gegen die Baskets Olden­burg traf den ehr­gei­zigen Übungs­lei­ter hart. „Ich per­sön­lich bin tief ent­täuscht von der letzten Saison. Das ist eine Wunde, die so schnell nicht ver­hei­len wird.” Wer bei den Franken neuer Trainer wird, steht noch nicht fest. Auf jeden Fall hin­ter­lasse Bau­ermann „eine große Lücke”, erklärte Bam­bergs Geschäfts­füh­rer Wolf­gang Heyder.

Bauermann, der viermal als Trainer des Jahres aus­gezeich­net wurde, wird künftig ver­stärkt auch kon­zep­tio­nell tätig sein. Neben seinem Job als Natio­nal­trai­ner wird er im Aus­bil­dungs­bereich mit allen Kom­peten­zen aus­gestat­tet. „Ich werde sämt­lich Dinge inhalt­lich koor­dinie­ren und mit Hilfe der Bundes- und Lan­des­ver­bands­trai­ner so steuern, dass letzt­lich alle ein Aus­bil­dungs­ziel ver­fol­gen und dazu an einem Strang ziehen”, kün­digte der Fami­lien­vater an.

dpa-infocom



http://rhein-zeitung.de/on/08/05/26/sport/t/rzo429219.html
Montag, 26. Mai 2008, 16:21 © RZ-Online (NewsDesk)
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