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Dienstag, 18. Juni 13

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DFB-Elf mit Showdown gegen Weißrussland

Homburg - Die Streich­kan­dida­ten brennen auf eine letzte Bewährungs­chance, aber für Joachim Löw geht es bereits um die Stam­melf - und Kapitän Michael Ballack ist heiß auf ein neues Ziel.

Begrüßung

Bundestrainer Löw freut sich über die Anwe­sen­heit von Michael Ballack.

„Ich hatte ein paar Tage Ruhe, um Abstand zu bekom­men. Jetzt freue ich mich auf die neue Aufgabe. Ich bin her­gekom­men, um gleich wieder zu spielen”, sagte er. Vor der Trai­nings­ein­heit mit 20 Akteu­ren führte Ballack noch auf dem Rasen ein langes Gespräch mit dem Bun­des­trai­ner und for­mulierte gleich bei der Begrüßung seiner Kol­legen im Hom­bur­ger Wald­sta­dion die feste Ent­schlos­sen­heit, den in der Cham­pions League geplatz­ten Titel­traum nun bei der Euro­pameis­ter­schaft wahr werden zu lassen. „Ich peile mit der Natio­nal­mann­schaft die EM an.”

Bundestrainer Löw bleiben nur 180 Minuten in den Län­der­spie­len gegen Weißruss­land in Kai­sers­lau­tern sowie gegen Serbien in Gel­sen­kir­chen, um seine Wunsch­for­mation für die Fußball-Euro­pameis­ter­schaft zu finden und ein­zuspie­len. Der von Zahn­schmer­zen geplagte Joachim Löw spielte auf dem 95-minüti­gen Flug vom Trai­nings­quar­tier auf Mal­lorca nach Zwei­brü­cken den EM-Pro­belauf bereits durch. Spre­chen konnte er darüber nicht, erst am Abend hat Löw einen Zahn­arzt-Termin.

Pressekonferenz

Miroslav Klose spricht auf einer Pres­sekon­ferenz des DFB im Stadion des RCD Mal­lorca.

Direkt nach der Landung fuhr der DFB-Tross zum Abschluss­trai­ning, wo Ballack wie geplant zum Team stieß. Der Kapitän, der von der sport­lichen Leitung drei Tage Son­der­urlaub zum Über­win­den des Cham­pions-League-Frusts bekom­men hatte, flog von London über Frank­furt ein. Im DFB-Charter LH 5011 von Palma saßen nur 19 Akteure. Gleich sechs Akteure blieben auf Mal­lorca: Neben den erkrank­ten Tim Borow­ski (Grippe) und Arne Fried­rich (Magen-Darm-Infekt) sollen auch die ange­schla­genen René Adler (Becken­prel­lung) und Mario Gomez (Wade) sowie die in der abge­lau­fenen Saison stark belas­teten Kevin Kuranyi und Simon Rolfes im Trai­nings­camp indi­vidu­ell an ihrer Fitness arbei­ten.

„Das macht Sinn”, ließ Löw ausrichten, bevor das Team in Homburg im „Schloss­berg-Hotel” Quar­tier bezog. Zumal er im ersten Ver­gleich mit den vom eins­tigen DDR-Aus­wahl­coach Bernd Stange betreu­ten Weißrus­sen ohnehin nur 17 Spieler ein­set­zen kann. Seine Ankün­digung in der Team­sit­zung, „das Aus­wech­sel­kon­tin­gent kom­plett aus­schöp­fen zu wollen”, lässt die Wackel­kan­dida­ten im noch 26-köp­figen Kader zumin­dest auf einen Tei­lein­satz hoffen.

Ankunft

Nationalspieler Ballack steigt am Wald­sta­dion in Homburg aus einer Limou­sine.

Zuerst geht es gegen die Weißrus­sen, die zuletzt immer­hin die Nie­der­lande (2:1) und die Türkei (2:2) ärgern konnten, aber um Spiel­pra­xis und Erfolgs­erleb­nisse für fest ein­geplante EM-Stützen wie Tor­hüter Jens Lehmann, die lange ver­letz­ten Chri­stoph Met­zel­der und Torsten Frings sowie den in der Rück­runde in ein Form­tief gestürz­ten Tor­jäger Miros­lav Klose. Erst danach kommt das span­nende Streich­kon­zert „23 aus 26”. „Die Mann­schaft hat ein Grund­gerüst, das gilt es zu ver­fei­nern”, betonte Met­zel­der vor dem Test.

Der lange verletzte Abwehrchef gehört neben Lehmann (Tor), Mer­tesa­cker, Lahm (Abwehr), Ballack, Frings, Schwein­stei­ger (Mit­tel­feld) und Klose (Sturm) zu den acht Akteu­ren, die für die EM-Elf als Fix-Größen gelten. Dass alle Acht schon 2006 zum WM-Stamm­per­sonal gehör­ten, ist für Klose kein Zufall: „Die WM-Spieler sind nicht nur zwei Jahre älter gewor­den, sondern haben auch einen Schritt nach vorne gemacht. Wir sind weiter als 2006.” Heiß umkämpft ist jeweils noch eine Posi­tion in Abwehr, Mit­tel­feld und Angriff.

Wiedersehen

Michael Ballack (l) freut sich wieder dabei zu sein und strei­chelt Neu­ville über den Kopf.

Vor dem stres­sigen 34-Stunden-Trip nach Deutsch­land und sofort nach Spie­lende wieder zurück nach Mal­lorca, saß der ehe­malige Lau­terer in Palma bei der DFB-Pres­sekon­ferenz allein auf dem Podium, weil sich Löw wegen seiner Zahn­pro­bleme kurz­fris­tig ent­schul­digen ließ. „Es fällt ihm schwer zu spre­chen”, berich­tete Medi­endi­rek­tor Harald Stenger. So über­nahm Klose die Verkün­dung einer wei­teren wich­tigen Aufgabe in Kai­sers­lau­tern: „Wir wollen so agieren, dass die Zuschauer hinter uns stehen und sehen: Wir wollen nach vorne!”, ver­kün­dete Klose: „Wir werden ein gutes Spiel ablie­fern, aber natür­lich noch nicht auf dem Niveau, das wir bei der EM errei­chen möchten.” Schon bei der Ankunft in Zwei­brü­cken bekamen die Spieler einen ersten Ein­druck von einer mög­lichen neuen EM-Eupho­rie: Mehrere hundert Fans jubel­ten an den Zäunen des kleinen Flug­hafens.

Bevor am Mittwoch, 12.00 Uhr, „High Noon” im DFB-Quar­tier auf Mal­lorca herr­schen wird und Löw drei Spieler aus­sor­tie­ren muss, werden sich einige Wackel­kan­dida­ten im Wett­kampf bewei­sen dürfen. Nachdem in Gomez und Kuranyi gleich zwei Stürmer geschont werden, kommt es wohl zum finalen Show­down zwi­schen dem Glad­bacher Oliver Neu­ville und dem Kölner Patrick Helmes um den fünften und letzten Angrei­fer­platz. „Ich möchte nicht in der Haut des Bun­des­trai­ners stecken”, erklärte Klose, der vorne mit Lukas Podolski begin­nen dürfte: „Olli und Paddi spielen im Trai­ning beide einen Rie­sen­ball.”

Am Ball

Michael Ballack trai­niert im Wald­sta­dion in Homburg mit dem Ball.

„Zau­ber­lehr­ling” Marko Marin (19) steht vor seinem Län­der­spiel-Debüt, an seiner end­gül­tigen Nomi­nie­rung zwei­felt ohnehin keiner mehr. „Marko ist frech, agil und forsch”, bemerkte Klose und schwärmte von den „punkt­genauen Flanken” des kleinen Glad­bachers. Zittern müssen andere, vor allem der Schal­ker Jer­maine Jones, HSV-Drib­bler Piotr Tro­chow­ski und David Odonkor (Betis Sevilla). „Der Trainer wird es schwer haben”, sagte Klose zur End­aus­schei­dung.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/26/sporttt/t/rzo428369.html
Montag, 26. Mai 2008, 20:59 © RZ-Online (NewsDesk)
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