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Frank­furt/Main - Auch nach erheb­lichen psy­chi­schen Beein­träch­tigun­gen am Arbeits­platz besteht noch kein grundsätz­licher Anspruch auf Schmer­zens­geld oder Scha­denser­satz gegen den Arbeit­geber.

Erfurt - Auf­hebungs­ver­träge sind nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­arbeits­gerichts (BAG) unwirk­sam, wenn Arbeit­neh­mer in einer Toch­ter­gesell­schaft des Unter­neh­mens mit glei­chen Auf­gaben wei­ter­beschäf­tigt werden.

Frei­burg/Erfurt - Bei befris­teten Arbeits­ver­trä­gen müssen Ange­stellte auch darauf achten, ob ein­zelne Klau­seln fett gedruckt sind. Darauf weist das „per­sonal­maga­zin” hin und beruft sich auf ein Urteil des...

Erfurt - Nehmen Ange­stellte zwei Eltern­zei­ten in Folge, ver­fal­len dadurch nicht die Urlaubs­ansprüche aus der vor­ange­gan­genen Zeit. Das geht aus einem Urteil des Bun­des­arbeits­gerichts in Erfurt vom Diens­tag (20. Mai)...

Bonn/Erfurt - Viele Klau­seln in häufig ver­wen­deten Stan­dard-Arbeits­ver­trä­gen sind unwirk­sam. Darauf weist der Verlag für die Deut­sche Wirt­schaft in Bonn hin.

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Kein automatisches Schmerzensgeld für Mobbing-Opfer

Frank­furt/Main - Auch nach erheb­lichen psy­chi­schen Beein­träch­tigun­gen am Arbeits­platz besteht noch kein grundsätz­licher Anspruch auf Schmer­zens­geld oder Scha­denser­satz gegen den Arbeit­geber.

Das hat das Arbeits­gericht Frank­furt in einem Urteil fest­gestellt. Die Richter wiesen damit die Klage eines Gepäck­abfer­tigers ab, der eine Spe­diti­ons­firma nach einem Ner­ven­zusam­men­bruch am Arbeits­platz auf 2000 Euro Schmer­zens­geld wegen Mobbing ver­klagt hatte (Az.: 15 Ca 787/08).

Ursache für den Zusammenbruch war nach Ansicht des Arbeit­neh­mers das Ver­hal­ten seines Vor­gesetz­ten, der ihn über einen län­geren Zeit­raum wie­der­holt erheb­lich beschimpft und belei­digt hatte. Vor Gericht vertrat er die Auf­fas­sung, die Unter­neh­mens­lei­tung habe nichts dagegen unter­nom­men und deshalb ihre Für­sor­gepflicht ver­letzt.

Laut Urteil sind der­artige Mob­bing­kla­gen aber stets pro­ble­matisch, weil in vielen Fällen nicht ein­wand­frei geklärt werden könne, dass tatsäch­lich das dis­kri­minie­rende Ver­hal­ten von Vor­gesetz­ten allein Ursache für die gesund­heit­lichen Pro­bleme sei. So habe es auch bei dem Gepäck­abfer­tiger bereits vor den Aus­ein­ander­set­zun­gen Hin­weise auf eine psy­chi­sche Krank­heit gegeben, erklärte der Vor­sit­zende Richter.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/27/service/berufbildung/recht/t/rzo429584.html
Dienstag, 27. Mai 2008, 16:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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