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Montag, 9. Dez. 19
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Frank­furt/Main - Auch nach erheb­lichen psy­chi­schen Beein­träch­tigun­gen am Arbeits­platz besteht noch kein grundsätz­licher Anspruch auf Schmer­zens­geld oder Scha­denser­satz gegen den Arbeit­geber.

Erfurt - Auf­hebungs­ver­träge sind nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­arbeits­gerichts (BAG) unwirk­sam, wenn Arbeit­neh­mer in einer Toch­ter­gesell­schaft des Unter­neh­mens mit glei­chen Auf­gaben wei­ter­beschäf­tigt werden.

Frei­burg/Erfurt - Bei befris­teten Arbeits­ver­trä­gen müssen Ange­stellte auch darauf achten, ob ein­zelne Klau­seln fett gedruckt sind. Darauf weist das „per­sonal­maga­zin” hin und beruft sich auf ein Urteil des...

Erfurt - Nehmen Ange­stellte zwei Eltern­zei­ten in Folge, ver­fal­len dadurch nicht die Urlaubs­ansprüche aus der vor­ange­gan­genen Zeit. Das geht aus einem Urteil des Bun­des­arbeits­gerichts in Erfurt vom Diens­tag (20. Mai)...

Bonn/Erfurt - Viele Klau­seln in häufig ver­wen­deten Stan­dard-Arbeits­ver­trä­gen sind unwirk­sam. Darauf weist der Verlag für die Deut­sche Wirt­schaft in Bonn hin.

Mainz/Berlin - Wegen Dis­kri­minie­rung kann nur ein abge­lehn­ter Bewer­ber klagen, der objek­tiv für die Stelle in Frage kommt. Er muss außer­dem nach­wei­sen, dass seine Bewer­bung ernst­haft war...

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Chef ausspionieren kann zu fristloser Kündigung führen

Herford/Berlin - Nicht nur Arbeit­geber können sich wie im Fall von Lidl Ärger ein­han­deln, wenn sie Beschäf­tigte aus­spio­nie­ren - das­selbe gilt auch für Ange­stellte, die ihrem Chef hin­ter­her­schnüf­feln.

„Wer sich uner­laubt Ein­blick in Unter­lagen seines Vor­gesetz­ten ver­schafft, handelt sich in jedem Fall eine Abmah­nung ein”, sagte Rechts­anwalt Paul-Werner Beck­mann aus Herford. In schwe­ren Fällen drohe Arbeit­neh­mern sogar eine frist­lose Kün­digung, sagte das Vor­stands­mit­glied des Deut­schen Anwalt­ver­eins (DAV) in Berlin.

So verbietet es sich laut Beckmann für Ange­stellte, geöff­nete E-Mails und Doku­mente am PC des Chefs in seiner Abwe­sen­heit zu lesen, um etwa her­aus­zufin­den, wie es um die eigene Beför­derung steht. „Wenn das mut­wil­lig geschieht, indem jemand zum Bei­spiel das PC-Pass­wort des Vor­gesetz­ten knackt oder mit dessen Schlüs­sel den Schrank mit den Per­sonal­akten öffnet, ist das ein Grund für eine sofor­tige Ent­las­sung.”

Anders sehe es dagegen aus, wenn der Chef eine Akte offen auf seinem Schreib­tisch liegen lässt und Ange­stellte eher zufäl­lig einen Blick darauf erha­schen. „Da kann man demje­nigen natür­lich nicht so einen schwe­ren Vorwurf machen und wird es wohl bei einer Ermah­nung belas­sen”, sagte Beck­mann.

Auch die persönlichen Unterlagen der Kol­legen sind für andere Ange­stellte tabu. „Wenn jemand also erwi­scht wird, wie er heim­lich die Gehalts­briefe anderer öffnet, ist das genauso ein Kün­digungs­grund.” Das­selbe gelte, wenn Ange­stellte uner­laubt Fir­men­akten auf dem Schreib­tisch von anderen Mit­arbei­tern lesen und dann Betriebs­interna aus­plau­dern.

Angestellte dürfen sich Beck­mann zufolge auch nicht von ihrer Neu­gierde ver­lei­ten lassen, weil sie glauben, dass sich das Auss­pähen des Chefs oder der Kol­legen nicht nach­wei­sen lasse. „In solchen Fällen kann schon der drin­gende Tat­ver­dacht für eine Kün­digung aus­rei­chen, wenn dadurch das Ver­trau­ens­ver­hält­nis zu dem Ange­stell­ten zer­stört ist.” Ein solcher Ver­dacht bestehe etwa dann, wenn Mit­arbei­ter mit ver­trau­lichen Infor­matio­nen vor den Kol­legen prahlen oder dabei beob­ach­tet werden, wie sie sich an fremden PCs im Büro zu schaf­fen machen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/07/service/berufbildung/recht/t/rzo423619.html
Mittwoch, 07. Mai 2008, 13:15 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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