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Freitag, 6. Dez. 19
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Frank­furt/Main - Auch nach erheb­lichen psy­chi­schen Beein­träch­tigun­gen am Arbeits­platz besteht noch kein grundsätz­licher Anspruch auf Schmer­zens­geld oder Scha­denser­satz gegen den Arbeit­geber.

Erfurt - Auf­hebungs­ver­träge sind nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­arbeits­gerichts (BAG) unwirk­sam, wenn Arbeit­neh­mer in einer Toch­ter­gesell­schaft des Unter­neh­mens mit glei­chen Auf­gaben wei­ter­beschäf­tigt werden.

Frei­burg/Erfurt - Bei befris­teten Arbeits­ver­trä­gen müssen Ange­stellte auch darauf achten, ob ein­zelne Klau­seln fett gedruckt sind. Darauf weist das „per­sonal­maga­zin” hin und beruft sich auf ein Urteil des...

Erfurt - Nehmen Ange­stellte zwei Eltern­zei­ten in Folge, ver­fal­len dadurch nicht die Urlaubs­ansprüche aus der vor­ange­gan­genen Zeit. Das geht aus einem Urteil des Bun­des­arbeits­gerichts in Erfurt vom Diens­tag (20. Mai)...

Bonn/Erfurt - Viele Klau­seln in häufig ver­wen­deten Stan­dard-Arbeits­ver­trä­gen sind unwirk­sam. Darauf weist der Verlag für die Deut­sche Wirt­schaft in Bonn hin.

Mainz/Berlin - Wegen Dis­kri­minie­rung kann nur ein abge­lehn­ter Bewer­ber klagen, der objek­tiv für die Stelle in Frage kommt. Er muss außer­dem nach­wei­sen, dass seine Bewer­bung ernst­haft war...

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Arbeitgeber haftet für Mobbing durch Vorgesetzten

Erfurt/Berlin - Wird ein Arbeit­neh­mer durch einen Vor­gesetz­ten gemobbt, muss der Arbeit­geber unter Umstän­den Schmer­zens­geld zahlen.

Das hat das Bun­des­arbeits­gerichts in Erfurt in einem Urteil ent­schie­den (Az.: 8 AZR 593/06).

Darauf weist der Deutsche Anwaltverein in Berlin hin. In dem Fall war der in einer Klinik beschäf­tigte Kläger von seinem vor­gesetz­ten Che­farzt nach­weis­lich gemobbt worden. Auf­grund einer psy­chi­schen Erkran­kung wurde er erst vor­über­gehend, später dau­erhaft arbeits­unfähig krank. Der Mann klagte auf Schmer­zens­geld und auf die Ent­las­sung des Che­farz­tes. Er argu­men­tierte, sein Vor­gesetz­ter weigere sich, an einer Lösung des Kon­flikts mit­zuar­bei­ten und die Klinik sei nicht bereit, Maß­nah­men gegen den Che­farzt zu ergrei­fen.

Das Bun­des­arbeits­gericht urteilte, der Kläger habe Anspruch auf Schmer­zens­geld von der Klinik. Der Che­farzt als „Erfül­lungs­gehilfe der Beklag­ten” habe seine arbeits­recht­lichen Pflich­ten ver­letzt. Aller­dings bestehe kein Anspruch darauf, dass die Klinik ihn ent­lässt.

Informationen: Deut­sche Anwaltaus­kunft, Telefon: 01805/18 18 05 (für 14 Cent pro Minute)

Deutsche Anwaltaus­kunft: www.anwaltaus­kunft.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/13/service/berufbildung/recht/t/rzo424942.html
Dienstag, 13. Mai 2008, 10:13 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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