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Sonntag, 8. Dez. 19
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Frank­furt/Main - Auch nach erheb­lichen psy­chi­schen Beein­träch­tigun­gen am Arbeits­platz besteht noch kein grundsätz­licher Anspruch auf Schmer­zens­geld oder Scha­denser­satz gegen den Arbeit­geber.

Erfurt - Auf­hebungs­ver­träge sind nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­arbeits­gerichts (BAG) unwirk­sam, wenn Arbeit­neh­mer in einer Toch­ter­gesell­schaft des Unter­neh­mens mit glei­chen Auf­gaben wei­ter­beschäf­tigt werden.

Frei­burg/Erfurt - Bei befris­teten Arbeits­ver­trä­gen müssen Ange­stellte auch darauf achten, ob ein­zelne Klau­seln fett gedruckt sind. Darauf weist das „per­sonal­maga­zin” hin und beruft sich auf ein Urteil des...

Erfurt - Nehmen Ange­stellte zwei Eltern­zei­ten in Folge, ver­fal­len dadurch nicht die Urlaubs­ansprüche aus der vor­ange­gan­genen Zeit. Das geht aus einem Urteil des Bun­des­arbeits­gerichts in Erfurt vom Diens­tag (20. Mai)...

Bonn/Erfurt - Viele Klau­seln in häufig ver­wen­deten Stan­dard-Arbeits­ver­trä­gen sind unwirk­sam. Darauf weist der Verlag für die Deut­sche Wirt­schaft in Bonn hin.

Mainz/Berlin - Wegen Dis­kri­minie­rung kann nur ein abge­lehn­ter Bewer­ber klagen, der objek­tiv für die Stelle in Frage kommt. Er muss außer­dem nach­wei­sen, dass seine Bewer­bung ernst­haft war...

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Keine Kündigung wegen häufiger Kurzerkrankungen

Mainz - Häufige Kur­zer­kran­kun­gen eines Arbeit­neh­mers recht­fer­tigen nicht ohne wei­teres dessen Kün­digung.

Das ent­schied das Lan­des­arbeits­gericht (LAG) Rhein­land-Pfalz in Mainz in einem Urteil.

Vielmehr müsse eine negative Gesund­heits­pro­gnose für die Zukunft vor­lie­gen, mit deut­lichen wirt­schaft­lichen Nach­tei­len für den Arbeit­geber zu rechnen und die krank­heits­bedingte Kün­digung auch sozial gerecht­fer­tigt sein (Urteil vom 24.1.2008 - 10 Sa 601/07).

Das Gericht gab mit seinem Urteil der Kün­digungs­schutz­klage eines Arbeit­neh­mers statt. Der Kläger, der seit 27 Jahren in dem Betrieb beschäf­tigt ist, erkrankte in den letzten Jahren wie­der­holt kurz­zei­tig. Dabei über­schrit­ten die Erkran­kun­gen zumeist nicht den Zeit­raum von sechs Wochen, für den der Arbeit­geber den Lohn wei­ter­zah­len muss. Der Arbeit­geber kün­digte dem Kläger mit der Begrün­dung, es sei nicht mehr damit zu rechnen, dass er voll leis­tungs­fähig sei. Daher sei seine Wei­ter­beschäf­tigung für den Betrieb wirt­schaft­lich nicht tragbar.

Das LAG sah die Sache anders. Ins­beson­dere habe der Arbeit­geber nicht nach­voll­zieh­bar dar­gelegt, wieso er von einer nega­tiven Gesund­heits­pro­gnose für die Zukunft ausgehe. Aber selbst wenn dies unter­stellt werde, habe der Arbeit­geber bei seiner Ent­schei­dung das Alter, die Dauer der Betriebs­zugehö­rig­keit und die Unter­halts­ver­pflich­tun­gen des Klägers zu berück­sich­tigen. Danach falle die Abwä­gung der bei­der­sei­tigen Inter­essen zuguns­ten des Klägers aus.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/16/service/berufbildung/recht/t/rzo425906.html
Freitag, 16. Mai 2008, 11:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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