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Sonntag, 8. Dez. 19
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Frank­furt/Main - Auch nach erheb­lichen psy­chi­schen Beein­träch­tigun­gen am Arbeits­platz besteht noch kein grundsätz­licher Anspruch auf Schmer­zens­geld oder Scha­denser­satz gegen den Arbeit­geber.

Erfurt - Auf­hebungs­ver­träge sind nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­arbeits­gerichts (BAG) unwirk­sam, wenn Arbeit­neh­mer in einer Toch­ter­gesell­schaft des Unter­neh­mens mit glei­chen Auf­gaben wei­ter­beschäf­tigt werden.

Frei­burg/Erfurt - Bei befris­teten Arbeits­ver­trä­gen müssen Ange­stellte auch darauf achten, ob ein­zelne Klau­seln fett gedruckt sind. Darauf weist das „per­sonal­maga­zin” hin und beruft sich auf ein Urteil des...

Erfurt - Nehmen Ange­stellte zwei Eltern­zei­ten in Folge, ver­fal­len dadurch nicht die Urlaubs­ansprüche aus der vor­ange­gan­genen Zeit. Das geht aus einem Urteil des Bun­des­arbeits­gerichts in Erfurt vom Diens­tag (20. Mai)...

Bonn/Erfurt - Viele Klau­seln in häufig ver­wen­deten Stan­dard-Arbeits­ver­trä­gen sind unwirk­sam. Darauf weist der Verlag für die Deut­sche Wirt­schaft in Bonn hin.

Mainz/Berlin - Wegen Dis­kri­minie­rung kann nur ein abge­lehn­ter Bewer­ber klagen, der objek­tiv für die Stelle in Frage kommt. Er muss außer­dem nach­wei­sen, dass seine Bewer­bung ernst­haft war...

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Diskriminierungsklage nur bei „ernsthafter” Bewerbung

Mainz/Berlin - Wegen Dis­kri­minie­rung kann nur ein abge­lehn­ter Bewer­ber klagen, der objek­tiv für die Stelle in Frage kommt.

Er muss außer­dem nach­wei­sen, dass seine Bewer­bung ernst­haft war, urteilte das Lan­des­arbeits­gericht Mainz (Az.: 6 Sa 522/07).

Darauf weist der Deutsche Anwaltverein (DAV) in Berlin hin. In dem Fall hatte sich ein Kran­ken­pfle­ger auf eine Stel­len­anzeige einer inter­nis­tischen Gemein­schaft­spra­xis bewor­ben. Diese suchte eine Arzt­hel­ferin mit mehr­jäh­riger Berufs­erfah­rung. Sie sollte neben Auf­gaben wie Blut­druck­mes­sen für Anmel­dung, Ter­min­orga­nisa­tion und Pati­enten­ver­wal­tung ver­ant­wort­lich sein. Als monat­liches Ein­kom­men waren 1300 Euro brutto vor­gese­hen. Der Kran­ken­pfle­ger erhielt eine Absage, worauf er wegen „dis­kri­minie­ren­der Nicht­ein­stel­lung” klagte.

Das Lan­des­arbeits­gericht wies die Klage ab. Ein Ent­schä­digungs­anspruch bestehe nur, wenn der Bewer­ber sich ernst­haft bewor­ben hätte und objek­tiv für die Stelle in Frage gekom­men wäre. Beides treffe nicht zu. Zum einen habe der Kläger nicht die­selbe Aus­bil­dung wie eine Arzt­hel­ferin. Zum anderen hätte er eine Ein­kom­men­sein­buße von rund 1000 Euro im Monat hin­neh­men müssen, was seine Bewer­bung nicht ernst­haft erschei­nen lasse.

Informationen: Deut­sche Anwaltaus­kunft, Telefon: 01805/18 18 05 (für 14 Cent die Minute)

Deutsche Anwaltaus­kunft: www.anwaltaus­kunft.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/20/service/berufbildung/recht/t/rzo426505.html
Dienstag, 20. Mai 2008, 13:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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