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Montag, 9. Dez. 19
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Frank­furt/Main - Auch nach erheb­lichen psy­chi­schen Beein­träch­tigun­gen am Arbeits­platz besteht noch kein grundsätz­licher Anspruch auf Schmer­zens­geld oder Scha­denser­satz gegen den Arbeit­geber.

Erfurt - Auf­hebungs­ver­träge sind nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­arbeits­gerichts (BAG) unwirk­sam, wenn Arbeit­neh­mer in einer Toch­ter­gesell­schaft des Unter­neh­mens mit glei­chen Auf­gaben wei­ter­beschäf­tigt werden.

Frei­burg/Erfurt - Bei befris­teten Arbeits­ver­trä­gen müssen Ange­stellte auch darauf achten, ob ein­zelne Klau­seln fett gedruckt sind. Darauf weist das „per­sonal­maga­zin” hin und beruft sich auf ein Urteil des...

Erfurt - Nehmen Ange­stellte zwei Eltern­zei­ten in Folge, ver­fal­len dadurch nicht die Urlaubs­ansprüche aus der vor­ange­gan­genen Zeit. Das geht aus einem Urteil des Bun­des­arbeits­gerichts in Erfurt vom Diens­tag (20. Mai)...

Bonn/Erfurt - Viele Klau­seln in häufig ver­wen­deten Stan­dard-Arbeits­ver­trä­gen sind unwirk­sam. Darauf weist der Verlag für die Deut­sche Wirt­schaft in Bonn hin.

Mainz/Berlin - Wegen Dis­kri­minie­rung kann nur ein abge­lehn­ter Bewer­ber klagen, der objek­tiv für die Stelle in Frage kommt. Er muss außer­dem nach­wei­sen, dass seine Bewer­bung ernst­haft war...

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Urlaubsanspruch auch bei zwei Elternzeiten in Folge

Erfurt - Nehmen Ange­stellte zwei Eltern­zei­ten in Folge, ver­fal­len dadurch nicht die Urlaubs­ansprüche aus der vor­ange­gan­genen Zeit.

Mutter mit Kindern

Ausstehender Rest­urlaub ver­fällt nicht, auch wenn Ange­stellte ihn nach der ersten Baby­pause wegen einer wei­teren Eltern­zeit nicht nehmen können. (Bild: dpa-infocom)

Das geht aus einem Urteil des Bun­des­arbeits­gerichts in Erfurt vom Diens­tag (20. Mai) hervor (Az.: 9 AZR 219/07).

Den Richtern zufolge muss ausstehender Rest­urlaub weiter über­tra­gen werden, wenn Mütter und Väter ihn nach der ersten Baby­pause wegen einer wei­teren Eltern­zeit nicht nehmen können. Bislang hatten die Gerichte in solchen Fällen genau umge­kehrt geur­teilt: Demnach verfiel aus­ste­hen­der Urlaub, wenn er nicht bis zum Ende des Fol­gejahrs nach einer Eltern­zeit ange­tre­ten wurde.

In dem Fall hatte eine berufs­tätige Mutter nach einer knapp drei­jäh­rigen Eltern­zeit wegen der Geburt ihres zweiten Kindes nahtlos eine zweite Job­pause ein­gelegt. Als das Arbeits­ver­hält­nis in dieser Zeit endete, for­derte sie von ihrem Chef eine Abgel­tung für noch aus­ste­hen­den Urlaub aus der Zeit vor der ersten Eltern­zeit. Das Bun­des­arbeits­gericht gab der Frau im Gegen­satz zur Vorin­stanz Recht: Das vor­ange­gan­gene Urteil sei nicht mit einer euro­parechts­kon­for­men Aus­legung des Geset­zes zur Eltern­zeit ver­ein­bar.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/20/service/berufbildung/recht/t/rzo426994.html
Dienstag, 20. Mai 2008, 17:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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