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Dienstag, 17. Okt. 17
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Die Modewelt bietet viele Berufe

Berlin/Stutt­gart - Die Mode­welt übt auf viele Men­schen einen großen Reiz aus. Über die kon­kre­ten Berufs­bil­der wissen jedoch nur wenige Bescheid.

Modedesign-Studenten

Jede Menge Ent­würfe - Mode­design-Stu­den­ten müssen sich damit inten­siv aus­ein­ander­set­zen. (Bild: dpa/tmn)

Dabei gibt es für Mode­inter­essierte, die in der Branche arbei­ten möchten, viel­fäl­tige Mög­lich­kei­ten.

Die klassischen Bekleidungsberufe hängen eng mit der Ver­arbei­tung von Tex­tilien zusam­men. „Typi­sche Berufs­bil­der sind der Modenäher, Mode­schnei­der und der Beklei­dungs­tech­niker”, erläu­tert Walter Holt­haus, Geschäfts­füh­rer im Gesamt­ver­band der Deut­schen Maschen-Indus­trie in Stutt­gart. „Modenäher und Mode­schnei­der beherr­schen alle Facet­ten des Nähens”, sagt Holt­haus - von der Bedie­nung der unter­schied­lichen Näh­maschi­nen­typen bis zum Fer­tigen von Klei­dungs­stü­cken. Die zwei­jäh­rige Aus­bil­dung zum Modenäher sei die Vor­stufe zum Mode­schnei­der, der den Beruf drei Jahre erlernt.

Als noch qua­lifi­zier­ter gilt der Beklei­dungs­tech­niker. „Er ist ein All­roun­der. Er muss das nötige textile Fach­wis­sen haben und hat gleich­zei­tig auch betriebs­wirt­schaft­liche Auf­gaben”, erläu­tert Holt­haus. So sei er dafür ver­ant­wort­lich, dass die Pro­duk­tions­abläufe sach­gemäß ablau­fen. Da die meisten Mode­unter­neh­men ihre Pro­duk­tions­stät­ten im Ausland haben, sei er häufig auf Reisen.

„Der Beruf des Modedesigners zählt nach wie vor zu den belieb­tes­ten Berufen beim Nach­wuchs”, sagt Bettina Maurer von der Fach­zeit­schrift „Tex­til­wirt­schaft” in Frank­furt/Main. Prof. Rolf Rau­ten­berg, Dozent an der Kunst­hoch­schule Berlin-Weißen­see, weiß, was Inter­essen­ten für den Job mit­brin­gen müssen: „Die drei wich­tigs­ten Eigen­schaf­ten für einen Mode­desi­gner sind ein gutes gestal­teri­sches Gefühl, tech­nisches Ver­ständ­nis und kauf­män­nisches Talent.”

Ein siche­rer Umgang mit Farben und Mate­ria­lien sei eben­falls wichtig. Ent­gegen den gän­gigen Vor­stel­lun­gen muss ein Mode­desi­gner nach Angaben von Rau­ten­berg nicht perfekt zeich­nen können. Wich­tiger sei, dass er es schaffe, Krea­tivität und tech­nisches Knowhow zu ver­bin­den. „In Deutsch­land gibt es etwa 100 Aus­bil­dungs­stät­ten für Mode­desi­gner”, sagt Claudia Ollen­hauer-Ries vom Verband Deut­scher Mode- und Textil-Desi­gner (VDMD) in Würz­burg. Dazu zählen Berufs­schu­len, private Aka­demien, und Hoch­schu­len.

Ebenfalls weit oben in der Beliebt­heits­skala stehen der Mode-Einkäu­fer und der Pro­dukt­mana­ger. „Bei beiden Berufs­bil­dern gibt es ver­schie­dene Wege für einen Ein­stieg”, erläu­tert Bettina Maurer. Der klas­sische Ein­stieg in den Einkauf sei eine Aus­bil­dung zum Ein­zel­han­dels­kauf­mann. Je nach Unter­neh­men könne man dann ein Trai­nee­pro­gramm belegen oder sich hoch­arbei­ten. Auch BWL-Stu­den­ten haben die Chance auf eine Posi­tion im Einkauf. „In der Mode­bran­che wird ein Hoch­schul­abschluss heute immer wich­tiger”, sagt Maurer. Wer als Pro­dukt­mana­ger für ein Mode­unter­neh­men arbei­ten möchte, hat die Mög­lich­keit, Tex­til­mana­gement zu stu­die­ren. Maurer rät den Stu­den­ten zu Prak­tika: „Die Mode­bran­che ist ein prak­tisches Geschäft. Hier läuft vieles über "lear­ning by doing".”

Weniger bekannt, aber nicht weniger wichtig sind nach Ein­schät­zung von Prof. Rolf Rau­ten­berg die Berufs­bil­der des Sty­lis­ten und des Trends­couts. Der Stylist arbeite meist für Firmen, Werbung oder Maga­zine. Er stellt Klei­dung so zusam­men, dass ein moder­ner Look ent­steht. Trends­couts sind nach Aussage des Exper­ten häufig bei großen Mode­kon­zer­nen beschäf­tigt oder arbei­ten für Tren­dagen­turen. Sie seien häufig Mode­desi­gner. Sie machen Fotos von den Besu­chern der inter­natio­nalen Moden­schauen oder suchen in Clubs und auf der Straße nach neuen Trends.

INFO: Job­per­spek­tiven in der Mode trotz Umsatz­rück­gangs

Die Mode­indus­trie hat nach Angaben von Bettina Maurer von der Fach­zeit­schrift „Tex­til­wirt­schaft” in den ver­gan­genen Jahren Arbeitsplätze abge­baut und viele der Pro­duk­tions­stät­ten ins Ausland ver­lagert. „Von den Zahlen sollten sich Bewer­ber aber nicht täu­schen lassen”, sagt die Exper­tin. „Beson­ders auf dem Gebiet der tech­nischen Mode­berufe herrscht ein regel­rech­ter Fach­kräf­teman­gel.” Claudia Ollen­hauer-Ries vom Verband Deut­scher Mode- und Textil-Desi­gner sieht das genauso: „Beklei­dungs­tech­niker und -inge­nieure, aber auch Schnitt­macher sind am Markt heiß begehrt.” Von Sascha Abel, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/16/service/berufbildung/t/rzo425958.html
Freitag, 16. Mai 2008, 13:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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