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Sonntag, 17. Dez. 17
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Buch mit sieben Siegeln: Das neue Reisekostenrecht

Frei­burg/Berlin - Wer für den Arbeit­geber unter­wegs ist, kann die Aus­gaben vom Betrieb ersetzt bekom­men oder bei der eigenen Steu­erer­klärung angeben. Für das Rei­sekos­ten­recht gelten seit Jah­res­anfang aller­dings neue Rege­lun­gen.

Das neue Reisekostenrecht

Die Rei­sekos­ten­abrech­nung ist nicht ein­facher gewor­den - seit Jah­res­anfang gelten neue Rege­lun­gen. (Bild: Schie­ren­beck/dpa/tmn)

Wer als Arbeit­neh­mer nicht drauf­zah­len will, muss das wissen. „Das neue Rei­sekos­ten­recht ist der Versuch einer Verein­fachung, der dazu führt, dass alles noch schwie­riger wird”, sagt Thomas Holzer, Geschäfts­füh­rer des Soft­ware-Her­stel­lers HRworks in Frei­burg. Laut einer Umfrage von HRworks vom Jah­res­anfang ist selbst in den Per­sonal­abtei­lun­gen das neue Rei­sekos­ten­recht nur wenig bekannt. So gaben nur 17 Prozent der Befrag­ten an, dass sie die wesent­lichen Verän­derun­gen bereits im Detail kennen, 38 Prozent wissen kaum oder gar nicht über die Ände­run­gen Bescheid.

Für die neue Lohnsteuer-Richtlinie 2008, in der das Rei­sekos­ten­recht gere­gelt ist, wurde die Recht­spre­chung der Steu­erge­richte berück­sich­tigt. Die neuen Rege­lun­gen bringen auch einige Ver­bes­serun­gen für Arbeit­neh­mer, erklärt Erich Nöll, Geschäfts­füh­rer des Bun­des­ver­bands der Lohn­steu­erhil­fever­eine (BDL) in Berlin: „Eine der wich­tigs­ten Ände­run­gen ist, dass bei län­ger­fris­tigen Aus­wärt­stätig­kei­ten die bis­herige Drei-Monats-Frist ent­fällt.”

Somit können Fahrt- und Über­nach­tungs­kos­ten anders als früher auch dann steu­erlich abge­setzt werden, wenn die Dien­streise länger als drei Monate dauert, bei­spiels­weise bei einer mehr­mona­tigen Abord­nung an einen anderen Unter­neh­mens­stand­ort. Wei­ter­hin gilt die Drei-Monats-Frist aber für die Ver­pfle­gungs­pau­schale. Sie kann nach drei Monaten nicht mehr ange­setzt werden.

Aufpassen müssen Arbeitnehmer auch , wenn sie wie­der­holt zum glei­chen Ort fahren. Dann kann es sich um eine soge­nannte regel­mäßige Arbeitsstätte handeln: „Eine regel­mäßige Arbeitsstätte liegt dann vor, wenn der Arbeit­neh­mer einen Ort im Kalen­der­jahr durch­schnitt­lich einmal in der Woche auf­sucht. Das ent­spricht in der Regel 46 Fahrten”, erklärt Thomas Holzer. Während bei einer vor­über­gehen­den Aus­wärt­stätig­keit die Fahrt­kos­ten vom ersten Kilo­meter an abge­rech­net werden könnten, gelten bei der Fahrt zur „regel­mäßi­gen Arbeitsstätte” aber nur die ungüns­tige­ren Regeln der Ent­fer­nungs­pau­schale. 

Bislang wurde im Steu­errecht zwi­schen Dien­strei­sen, Fahr­tätig­kei­ten und Ein­satz­wech­sel­tätig­kei­ten unter­schie­den. Diese Kate­gorien sind zum Jah­res­anfang weg­gefal­len - mit unter­schied­lichen Aus­wir­kun­gen: So ent­fällt bei Arbeit­neh­mern mit wech­seln­dem Tätig­keit­sort die bis­herige 30-Kilo­meter-Grenze. „Bau­arbei­ter, die jeden Tag auf eine andere Bau­stelle fahren, können daher nun auch bei einer Ent­fer­nung unter 30 Kilo­metern die Kosten für die tatsäch­lich gefah­renen Kilo­meter geltend machen”, erklärt Erich Nöll.

Aufpassen sollten Angestellte auch bei den Über­nach­tungs­kos­ten. Nach den neuen Richt­linien dürfen nur die reinen Über­nach­tungs­kos­ten ein­gereicht werden, wie Anita Käding vom Bund der Steu­erzah­ler in Berlin erklärt: „Ist der Preis für das Frühstück nicht geson­dert aus­gewie­sen, ist der Rech­nungs­betrag um 20 Prozent des maß­geb­lichen Pausch­betrags für Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wen­dun­gen mit einer Abwe­sen­heit von 24 Stunden zu kürzen.” Von Sebas­tian Knoppik, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/16/service/berufbildung/t/rzo425959.html
Freitag, 16. Mai 2008, 13:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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