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Die Branche boomt: Stahlbauer sind Mangelware

München/Düs­sel­dorf - Die Ein­zel­teile einer Brücke müssen zusam­men­gesetzt werden - dazu braucht es Schweißer und Mon­teure.

Die Branche boomt: Stahlbauer sind Mangelware

Gute Aus­sich­ten für Schweißer, Mon­teure oder Schlos­ser: Im Stahl­bau wurde in vielen Betrie­ben unter Bedarf aus­gebil­det. (Bild: dpa/tmn)

Das Stahl­gerüst eines Büro­hau­ses muss kon­stru­iert werden - dafür sind Stahl­bau­inge­nieure nötig.

Aber auch für Kraftwerksturbinen , Motor­steu­erket­ten oder Sei­ten­auf­prall­trä­ger für Autos sind Exper­ten nötig, die sich mit Stahl aus­ken­nen. Die Branche ist im Aufwind, Jobs gibt es in großer Zahl, Fach­kräfte fehlen.

„Der Stahl­bau­bran­che geht es nach vielen schlech­ten Jahren wieder besser, weil die Inves­titio­nen steigen”, erklärt Chri­stoph Seeßel­berg von der Fach­hoch­schule München. Die Berufs­aus­sich­ten für Schweißer, Mon­teure, Schlos­ser und Inge­nieure seien sehr gut, sagt der Dekan der Fakul­tät Bau­inge­nieurs­wesen. Auch der Deut­sche Stahl­bau­ver­band (DSTV) mit Sitz in Düs­sel­dorf ver­zeich­net ein gutes Geschäft mit dem Werk­stoff.

„Der Hochbau boomt” , sagt DSTV-Haupt­geschäfts­füh­rer Volkmar Berg­mann. Davon pro­fitier­ten beson­ders der Kraft­werks­bau, die che­mische Indus­trie, aber auch die Firmen, die Fabrik­hal­len bauen. Etwa 20 Strom­kraft­werke und ebenso viele Müll­ver­bren­nungs­anla­gen seien deutsch­land­weit in Planung. „Wir gehen deshalb bis etwa 2012 von einem sta­bilen Geschäft und guter Beschäf­tigung aus.” Das Problem dabei: „Es fehlen einfach Leute, sowohl im gewerb­lichen als auch im Ange­stell­ten­bereich”, sagt Berg­mann. Haben 1995 noch rund 11 500 junge Men­schen ein bran­chen­spe­zifi­sches Studium begon­nen, so seien es zum Win­ter­semes­ter 2007/2008 nur noch 6200 gewesen.

Nach Angaben von Gerd Wink von der Wirt­schafts­ver­eini­gung Stahl aus Düs­sel­dorf können Stahl­bau­inter­essierte über ver­schie­dene Stu­diengänge in die Branche ein­stei­gen: Metall­urgie und Werk­stoff­tech­nik, Maschi­nen­bau, Elek­tro­tech­nik, aber auch Wirt­schaft­sin­genieur­wesen und Infor­matik. Wer sich von vorn­her­ein inten­siver mit Stahl beschäf­tigen möchte, kann sich an zwei Fach­hoch­schu­len in Deutsch­land - in München und Mitt­weida in Sachsen - zum Stahl­bau­inge­nieur aus­bil­den lassen.

Jobs finden Ingenieure meist bei Unter­neh­men, die Stahl­bau­werke erstel­len sowie che­mische oder ver­fah­rens­tech­nische Anlagen pro­duzie­ren. „Es werden viele Stahl­bauer gebraucht, die in Inge­nieur­büros die Arbeit der Planung und Kon­struk­tion machen”, erklärt Seeßel­berg. Hier müssen sie Auf­träge an Land ziehen, Pro­jekte planen, sta­tische Berech­nun­gen vor­neh­men oder Trag­werk­sent­würfe anfer­tigen. Auch bei Gut­ach­ter­fir­men wie dem TÜV kommen die Exper­ten zum Einsatz.

Wer eine Fremd­spra­che beherrscht, habe auch im Ausland beste Chancen. Nach der Berufs­aus­bil­dung und jah­relan­ger guter Arbeit könnten Schlos­ser und Mon­teure, die im Ver­gleich mit anderen Jobs im gewerb­lichen Bereich über­durch­schnitt­lich gut bezahlt würden, auch in Führungs­posi­tio­nen auf­stei­gen. Frauen seien hierbei genauso gefragt wie ihre männ­lichen Kol­legen, ver­sichert Berg­mann.

Internetportal des Stahl-Zen­trums: www.stahl-online.de

Infos zum Stahl­bau-Studium an der FH München: www.bau.hm.edu/FK02 Von Ange­lika Röpcke, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/19/service/berufbildung/t/rzo426507.html
Montag, 19. Mai 2008, 10:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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