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Dienstag, 18. Juni 13

GlücklosMonte Carlo - Nick Heid­feld kommt nicht in Fahrt, dafür die Spe­kula­tion um die Zukunft des derzeit noch immer best­plat­zier­ten deut­schen Formel-1-Piloten. Sein Chef hat das Ver­trauen in den 31-Jäh­rigen...

-Monte Carlo - Monaco-Sieger Lewis Hamil­ton leis­tete psy­cho­logi­sche Auf­bau­hilfe, und Chef Vijay Mallya war nach dem Schock voll des Lobes: Pech-Pilot Adrian Sutil konnte sich nach seinem tra­gischen Unfall-Aus über...

Monte Carlo - Sil­ber­pfeil-Pilot Lewis Hamil­ton hat bei der Regen­lot­terie von Monte Carlo das große Los gezogen und mit dem Ende der roten Sie­ges­serie auch die WM-Führung über­nom­men.

„Quick Nick” zu langsam: Heidfeld redet nichts schön

Monte Carlo - Nick Heid­feld kommt nicht in Fahrt, dafür die Spe­kula­tion um die Zukunft des derzeit noch immer best­plat­zier­ten deut­schen Formel-1-Piloten.

Glücklos

Gedankenverloren sucht Nick Heid­feld in Monaco nach seiner Form.

Sein Chef hat das Ver­trauen in den 31-Jäh­rigen, dessen Vertrag bei dem bay­rischen Renn­stall bis Ende 2009 laufen soll und der mit dem neuen Wagen noch nicht zurecht kommt, aber nicht ver­loren. „Nick wird auf die Erfolgs­spur zurück­keh­ren. Wir wissen, was er kann”, sagte Theis­sen auf der offi­ziel­len Home­page des BMW-Sauber-Teams. „Ich habe ihn schon oft unter Druck erlebt. In diesen Situa­tio­nen ist er am stärks­ten. Ich weiß, dass er mit Druck umgehen und die Technik ana­lysie­ren kann. Das sind die zwei Grund­vor­aus­set­zun­gen, um dieses Problem zu lösen.”

Es wird auch Zeit, der erste Sieg des BMW-Sauber-Teams soll her. Davon ist Heid­feld jedoch weit ent­fernt, von seinem Traum WM-Titel erst recht. „Ich werde zusam­men mit den Inge­nieu­ren alles tun, um aus meinem Schla­mas­sel her­aus­zukom­men”, ver­spricht Heid­feld und kon­sta­tiert: „Man braucht da keine Krise anzu­dich­ten. Es ist offen­sicht­lich, dass ich im Moment nicht zurecht komme, dass ich nicht die Pace fahren kann, die das Auto hat. Auf der anderen Seite weiß das Team, dass ich das Fahren nicht ver­lernt habe.”

Heidfeld, zum Sai­sonauf­takt in Aus­tra­lien noch gefei­erter Zweiter, redet nichts schön. Tache­les ist Trend. Auch bei seinem Chef. „Ich mache mir schon Sorgen um die Per­for­mance, natür­lich”, hatte Theis­sen nach der Qua­lifi­kation beim Großen Preis von Monaco gesagt, in der Heid­feld nicht nur zum sechs­ten Mal in Serie gegen Kubica den Kür­zeren zog, sondern als 13. nicht einmal in die Top Ten gelangte. Theis­sen: „Wenn wir nicht da stehen, wo wir sein wollen oder glauben hin­zugehören, dann muss man sich Sorgen machen. Das gilt genauso für die Technik wie für die Fahrer.”

Erst im späteren Sommer will der BMW-Motor­sport­direk­tor seine Fah­rer­paa­rung für 2009 bekannt­geben. Kubica ist mit 23 Jahren die Option für die Zukunft. Doch weiß Theis­sen ebenso, was er an dem rou­tinier­ten Heid­feld hat. Er dringe tiefer in die Technik ein als viele andere Fahrer, betont Theis­sen immer wieder. Genützt hat es zumin­dest Heid­feld selbst noch nicht viel. Während der noch immer sieg­lose Rou­tinier (138 Grand Prix) als WM-Fünfter derzeit 18 Punkte Rück­stand auf den neuen Spit­zen­rei­ter Lewis Hamil­ton (38 Punkte) hat, darf Kubica schon mal nach ganz oben schie­len. „Viel­leicht ist Kubica ein sehr, sehr guter Fahrer”, meint Mer­cedes-Motor­sport­chef Norbert Haug. Jeden­falls einer, der als Vierter mit sechs Zählern Rück­stand dem Klas­sen­pri­mus von McLaren-Mer­cedes sehr nahe ist.

In Monaco wurde Kubica Zweiter. Seine schlech­tes­ten Resul­tate - abge­sehen von dem Ausfall beim Auf­tak­tren­nen in Mel­bourne - sind in diesem Jahr die beiden vierten Ränge in Spanien und in der Türkei. „Ich denke, das ist nicht so schlecht”, sagt Kubica, der erst seine zweite volle Saison in der Formel 1 fährt.

Sein Debüt feierte der 28-malige Grand-Prix-Starter als erster Pole in der Formel 1 am 6. August 2006 in Ungarn - BMW-Sauber hatte sich mitten in der Saison von Ex-Welt­meis­ter Jacques Vil­leneuve aus Kanada getrennt. Kubica nutzte seine Chance, schon in seinem dritten Rennen raste er als Dritter aufs Podest. Vor einem Jahr dann der schwere Unfall in Kanada. In andert­halb Wochen kehrt er zurück an den Ort des spek­takulären Crashs, den er wie durch ein Wunder so gut wie unver­letzt über­stand. Von Jens Marx, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/27/sport/formel1/t/rzo429453.html
Dienstag, 27. Mai 2008, 15:50 © RZ-Online (NewsDesk)
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