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Neuer Wirbel um Podolski beim FC Bayern

München Tim Borow­ski verspürte gleich das «Bayern-Gen», Philipp Lahm bekräftigte seine Bereit­schaft für das Kapitäns-Amt - den meisten Wirbel aber gab es um Lukas Podolski.

Nach nur 16 Tagen Urlaub konnte Trainer Jürgen Klins­mann beim deut­schen Fußball-Meister als letzte EM-Teil­neh­mer die sechs deut­schen Vize-Euro­pameis­ter um Neu­zugang Borow­ski sowie den Türken Hamit Altin­top begrüßen. Drei­ein­halb Wochen vor dem Ernst­fall im DFB-Pokal beim Dritt­ligis­ten Rot-Weiß Erfurt hat der ehe­malige Bun­des­trai­ner damit bis auf den ver­letz­ten Top-Star Franck Ribéry alle Mann an Bord.

Nach zwölf Jahren beim Erzrivalen Werder Bremen sprach der 28 Jahre alte Borow­ski am neuen Arbeits­platz gleich von «wir» und hatte keine Anpas­sungs­pro­bleme beim Wechsel vom grünen ins roten Trikot. «Das Bayern-Gen spürt man von der ersten Minute an», erklärte der ablösefreie Mit­tel­feld­spie­ler, für den der erste Arbeits­tag beim Rekord­meis­ter ebenso wie für Lahm, Podolski, Altin­top, Miros­lav Klose, Bastian Schwein­stei­ger und Marcell Jansen aus diver­sen Leis­tungs­tests bestand. Borow­ski strebt in München hohe Ziele an: «Es sollte der Anspruch sein, die letzte Saison zu toppen.» Der 28- Jährige will «wieder Titel holen» und trotz der großen Kon­kur­renz im Mit­tel­feld «ein großer Bestand­teil» seiner neuen Mann­schaft sein.

Dieses Ziel hatte auch Podolski, als er vor zwei Jahren nach München wech­selte. Bei der EM, wo er unter Bun­des­trai­ner Joachim Löw Stamm­spie­ler war, machte er aus seiner Unzu­frie­den­heit in München keinen Hehl. Pünktlich zur Rückkehr ins Bayern-Trai­ning berich­teten das Fach­maga­zin «kicker» und die «Bild»-Zeitung von einem angeb­lichen «Vor­kaufs­recht», das sich sein Ex-Club 1. FC Köln beim Trans­fer 2006 gesi­chert haben soll. Demnach muss der Rekord­meis­ter den Bun­des­liga- Auf­stei­ger unter­rich­ten, falls er Podolski an einen anderen Verein abgeben möchte. Der 1. FC Köln könnte den 23 Jahre alten Angrei­fer nach den Medien­berich­ten dann für den vom inter­essier­ten Verein gebo­tenen Betrag selbst ver­pflich­ten.

«Vorkaufsrecht kann man das sicher nicht nennen», sagte Bayern-Manager Uli Hoeneß der Münchner «tz». Er sprach von einem «Opti­ons­recht» und erläuterte: «Nehmen wir mal an, Man­che­ster United bietet 20 Mil­lio­nen für Lukas Podolski und wir wollen ihn abgeben. Dann müssen wir ihn Köln auch für 20 Mil­lio­nen anbie­ten. So können die dann sagen: Gut, wir nehmen ihn für 20 Mil­lio­nen.» Für den FC Bayern sei das kein Nach­teil, meinte Hoeneß: «Die Klausel ist doch gar nichts wert. Wenn Köln jeder­zeit auf den Spieler zurückgrei­fen könnte, wäre es eine Gefahr. Aber hier geht es ja nur um den Fall, wenn wir den Spieler abgeben.»

Podolski hatte zuletzt auch miss­fal­len, dass der FC Bayern starkes Inter­esse an Natio­nalstürmer Mario Gomez zeigte. Der VfB Stutt­gart hat sich einem sofor­tigen Wechsel aber ver­wei­gert, die Bayern legten dar­auf­hin das Podolski-Thema «ad acta» und planen nun im Angriff mit Luca Toni, Klose und dem Ex-Kölner. Klins­mann will seinem eins­tigen Natio­nalelf-Schützling Podolski endlich zum Durch­bruch beim Rekord­meis­ter ver­hel­fen. «Ich weiß, wie ich ihn anzu­packen habe», sagte Klins­mann, der Podolski im Gegen­satz zu Löw nicht im linken Mit­tel­feld ein­plant: «Beim FC Bayern ist Lukas Podolski ein Stürmer.»

Abwehrspieler Lahm bekräftigte nach zwei erhol­samen Wochen auf den Sey­chel­len im Indi­schen Ozean gleich seine Hoff­nung, als neuer Kapitän die Nach­folge von Oliver Kahn anzu­tre­ten. «Ich bin bereit für die Aufgabe. Ich spüre die Akzep­tanz im Verein und der Mann­schaft», sagte der 24-Jährige. Das letzte Wort aber habe Jürgen Klins­mann, betonte Lahm: «Der Trainer wird das ent­schei­den.»

dpa-infocom


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