IVWPixel Zählpixel
kalaydo.de kalaydo.de Jobs Auto kaufen Immobilien Kleinanzeigen Bei kalaydo.de inserieren In der Rhein-Zeitung und ihren Heimatblättern inserieren Zeitungsanzeige aufgeben kalaydo.de
RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Lifestyle

Schminktipps für Brillenträgerinnen

Berlin Wer eine Brille trägt, hat es in Sachen Make-up nicht leicht: Je nachdem, ob eine Bril­lenträgerin weit- oder kurz­sich­tig ist, wirken ihre Augen mit Brille größer oder kleiner, als sie eigent­lich sind.

Außerdem schlu­cken nicht nur getönte, sondern auch ent­spie­gelte Gläser Farbe - und dann kommt das geschminkte Auge plötzlich viel blasser daher als beab­sich­tigt. Schwie­rig ist oft aber auch das Schmin­ken an sich: Ohne Brille schaut manche Frau nur sehr ver­schwom­men aus dem Spiegel, und nicht jede kann Kon­takt­lin­sen tragen.

Dieses Problem lässt sich ganz einfach beheben, sagt Kerstin Kru­schin­ski vom «Kura­torium Gutes Sehen» in Berlin: «Augen­opti­ker bieten extra Schmink­bril­len an, bei denen sich die Gläser einzeln ent­weder runter oder rauf oder nach rechts oder links weg­klap­pen lassen.» So bleibt ein Auge zum Schmin­ken frei, während das andere scharf sieht.

Und auch den Schwie­rig­kei­ten der zu groß oder zu klein wir­ken­den Augen lässt sich mit ein paar simplen Tricks zu Leibe rücken, sagt Martin Rupp­mann vom Verband Kos­meti­scher Erzeug­nisse (VKE) in Berlin. «Weit­sich­tige müssen zum Bei­spiel auf­pas­sen, dass ihre Augen nicht zu groß erschei­nen. Hier sind dunkle Farben für Kajal und Lid­schat­ten ideal.»

Dabei muss «dunkel» zum Beispiel beim Kajal nicht gleich schwarz bedeu­ten, fügt Star-Visa­gist Horst Kirch­ber­ger aus München hinzu. «Ein sattes Braun, ein dunkles Grün oder ein tiefes Nacht­blau funk­tio­nie­ren genauso.» Wichtig sei außerdem, nur die oberen Wimpern zu tuschen, damit das Auge nicht noch runder wirkt. «Außerdem können die Augen optisch ein wenig nach außen gestreckt werden, indem man den äußeren Augen­win­kel beson­ders betont.»

Kurzsichtige ver­fah­ren genau umge­kehrt: Da ihre Augen durch die Brille eher zu klein wirken, sollten sie lieber zu hellen, pas­tel­ligen Tönen beim Lid­schat­ten greifen, emp­fiehlt Rupp­mann. Weißer oder beiger Kajal machen das Innere des Auges hell und lassen es größer wirken. Und gleichmäßig getuschte Wimpern oben und unten bilden einen Kranz, der das Auge zusätzlich vergrößert, sagt Kirch­ber­ger.

«Absolut vermeiden sollte man auf jeden Fall einen stren­gen Kon­tur­strich am unteren Auge. Der obere Lid­strich darf aber deut­lich defi­niert sein», sagt der Visa­gist. Helfen kann auch die Beto­nung der Lid­falte - sofern man sie bei sich selbst über­haupt sieht. «Wenn das sicht­bare Lid heller und die Lid­falte etwas dunkler geschminkt werden, kommt der obere Teil des Auges besser heraus - und damit auch seine runde Form.»

Eines gilt aber für alle Bril­lenträgerin­nen: Weil alle ent­spie­gel­ten Gläser Farbe schlu­cken, darf ruhig beherzt in den Schmink­tie­gel gegrif­fen werden, sagt Kru­schin­ski. Damit zum Bei­spiel der verführe­rische Blick nicht an Aus­drucksstärke ver­liert, sollten gerade Hell-Dunkel-Kon­traste ein wenig deut­licher aus­fal­len als bei einem Make-up ohne Brille.

Und selbst die Schatten, die eine Brille zwangsläufig auf das eigene Gesicht wirft, können dezent kaschiert werden, erläutert Kirch­ber­ger: «Die Ver­tie­fung, die sich unter den Augen abzeich­net, geht ja sowieso häufig mit einer Farbveränderung der Haut einher und wird in der Regel mit einer Cover-Cream abge­deckt.» Bril­lenträgerin­nen sollten diese Crème einfach fächerförmig weiter nach unten ziehen. «So ent­steht zwangsläufig eine hellere Fläche, die ein wenig nach oben abstrahlt.»

Ein letzter Tipp: Eine Brille zieht die Auf­merk­sam­keit auto­matisch auf die Augen­brauen. Regelmäßiges Zupfen der kleinen Härchen und even­tuel­les Auffüllen von dünnen Stellen mit einem farb­lich pas­sen­den Augen­brau­enstift sind für ein gelun­genes Make-up daher Pflicht. Das gelte aller­dings nicht unbe­dingt nur für Bril­lenträgerin­nen. Schmin­ken mit Kon­takt­lin­sen Frauen, die Kon­takt­lin­sen tragen, haben es leich­ter: Sie können ihr Spie­gel­bild beim Schmin­ken immer scharf sehen und müssen auch nicht mit kleiner oder größer wir­ken­den Augen kämpfen. Aller­dings haben sie dann ein Problem, wenn nur ein ein­ziges Make-up-Teil­chen unter die Linse gerät: Sofort beginnt das Auge zu tränen, und das gesamte Make-up verläuft.

Damit das nicht passiert , sollten Kon­takt­lin­senträgerin­nen eher zu cre­migen oder flüssigen Make-up-Crèmes greifen als zu Puder. Und auch beim Kajal am unteren Augen­rand ist Vor­sicht geboten: Er gerät relativ leicht unter die Linse und reizt dann das Auge. Von Melanie Brandl, dpa

dpa-infocom